Es ist günstig und leicht zu verarbeiten: Amalgam und damit Quecksilber wird deswegen bevorzugt als Zahnfüllung eingesetzt. Doch das Schwermetall löst sich im Laufe der Zeit und gelangt in den Körper. Psychische und körperliche Störungen sind die Folgen. Für Ärzte und Patienten fängt dann auf der Suche nach den Ursachen ein Spießrutenlauf an.
Millionenfache Schwermetalldosis per Krankenkasse?
In Deutschland werden pro Jahr etwa 40 Millionen Zahnlöcher mit Amalgam gefüllt. Gründe für den Einsatz von Amalgam und damit von Quecksilber sind seit 150 Jahren die leichte Verarbeitung und der günstige Preis.
Symptome von Quecksilber-Vergiftungen
Da die Symptome einer Quecksilbervergiftung in viele unterschiedliche Bereiche eingreifen, ist es für Ärzte bei der Diagnose schwierig, der Ursache auf den Grund zu gehen. Es könnte ja schließlich auch andere Gründe für die gleichen Symptomen geben.
Gibt es eine ungiftige Mindestmenge?
Längst ist nachgewiesen, dass sich aus einer mittelgroßen Amalgamfüllung im Mund täglich Kleinstmengen von etwa 17 Mikrogramm Quecksilber lösen. So multiplizieren sich mit der Anzahl der Amalgamfüllungen die im Körper gemessenen Quecksilberkonzentrationen.
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellte fest, dass 80 Prozent der Bevölkerung in den Industrieländern ständig Quecksilber als Plomben mit sich herumträgt und etwa zwei Drittel des in den Körperzellen gebundenen Quecksilbers aus diesen Amalganfüllungen stammen.
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Eine eindeutige Diagnose schwierig. Denn die Symptome sind vielfältig. Eine endgültige Aussage kann oft erst dann getroffen werden, wenn feststeht, ob eine Therapie erfolgreich war oder nicht.
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