Das Gift in aller Munde: krank durch Amalgam Dieses Infopaket wurde mit 4 von 5 Sternen bewertet.

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Von Dietrich von Hase

Wie Nervenzellen unter Einwirkung von Mikromengen von Quecksilber degenerieren, können Sie online in einem Forschungsvideo der Universität Calgary nachvollziehen. Die Quecksilberkonzentration im Versuch entsprach der von Menschen mit Amalgamfüllungen. Etwa 80% aller Deutschen haben Amalgam im Mund, das - abgesehen von Schwangeren und Kindern - gesundheitspolitisch offiziell für unbedenklich erklärt wird.

Aus Amalgamfüllungen verdampft ständig Quecksilber und sammelt sich im Körper, wo es sich nur über Jahrzehnte von allein abbaut. Die Folgen sind oft vielfältige psychische und körperliche Beschwerden, wobei die Vielfalt möglicher Symptome die Diagnose beim Arzt erschwert. 

Das Infopaket bietet einen Überblick zum Problemthema Quecksilber und Amalgam. Sie erfahren welche Tests und Entgiftungsmöglichkeiten es gibt und wann sich gesetzliche Krankenkassen an den Kosten der Amalgamentfernung und der Schwermetallausleitung beteiligen.

Unseren zahlenden Mitgliedern steht eine PDF-Version von "Krank durch Amalgam" (20 Seiten) zur Verfügung.

Dieser Beitrag umfasst 2 Kapitel: zum Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  1. Gefahr und Wirkung
    Es ist günstig und leicht zu verarbeiten: Amalgam und damit Quecksilber wird deswegen bevorzugt als Zahnfüllung eingesetzt. Doch das Schwermetall löst sich im Laufe der Zeit und gelangt in den Körper. Psychische und körperliche Störungen sind die Folgen. Für Ärzte und Patienten fängt dann auf der Suche nach der Ursache ein Spießrutenlauf an.
    • Millionenfache Schwermetalldosis per Krankenkasse?

      In Deutschland werden pro Jahr etwa 40 Millionen Zahnlöcher mit Amalgam gefüllt. Gründe für den Einsatz von Amalgam und damit von Quecksilber sind seit 150 Jahren die leichte Verarbeitung und der günstige Preis.
    • Symptome von Quecksilber-Vergiftungen

      Da die Symptome einer Quecksilbervergiftung in viele unterschiedliche Bereiche eingreifen, ist es für Ärzte bei der Diagnose schwierig, der Ursache auf den Grund zu gehen. Es könnte ja schließlich auch andere Gründe für die gleichen Symptomen geben.
    • Gibt es eine ungiftige Mindestmenge?

      Längst ist nachgewiesen, dass sich aus einer mittelgroßen Amalgamfüllung im Mund täglich Kleinstmengen von etwa 17 Mikrogramm Quecksilber lösen. So multiplizieren sich mit der Anzahl der Amalgamfüllungen die im Körper gemessenen Quecksilberkonzentrationen.
    • Das Gift in aller Munde

      Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellte fest, dass 80 Prozent der Bevölkerung in den Industrieländern ständig Quecksilber als Plomben mit sich herumträgt und etwa zwei Drittel des in den Körperzellen gebundenen Quecksilbers aus diesen Amalganfüllungen stammen.
    • Diagnose

      Eine eindeutige Diagnose schwierig. Denn die Symptome sind vielfältig. Eine endgültige Aussage kann oft erst dann getroffen werden, wenn feststeht, ob eine Therapie erfolgreich war oder nicht.
  2. Formen der Therapie
    Einfach die Amalgam-Zahnfüllung entfernen - das reicht in den meisten Fällen nicht. Eine Entgiftung des Körpers ist erforderlich, um das über Jahre im Körper akkumulierte Quecksilber zu beseitigen. Behandlungen mit natürlichen Wirkstoffen sind Teil der Therapie, aber oft muss der Arzt medikamentös eingreifen.
    • Entfernung des Schwermetalls

      Da sich die Schwermetalle jahrelang im Körper angesammelt haben, reicht eine Entfernung der Amalgamfüllung in den Zähnen nicht aus. Noch wichtiger ist die Entgiftung des Körpers über orale oder intravenöse Chelat-Therapie (DMPS) sowie eine gezielte und verstärkte Aufnahme bestimmter Lebensmittel, Gewürze und Vitamine.
    • Orale Unterstützung der Entgiftung

      Ein besonderes Problem für die Entfernung von Quecksilber als Nervengift aus dem Gehirn und Zentralnervensystem (ZNS) ist die Gehirn-Blutsperre. Diese lässt viele entgiftende Stoffe nicht durch.
    • Ärztlich begleitete Therapien mit DMPS

      Die DMPS-Therapie wird für den Bereich außerhalb des Zentralnervensystems als die wirksamste Schwermetall-Entgiftungsbehandlung angesehen. DMPS (Sodium 2,3-dimercaptopropane-l-sulfonate) wird überwiegend intravenös injiziert, kann aber auch oral eingenommen werden.

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Durchschnittliche Bewertung: Dieses Infopaket wurde mit 4 von 5 Sternen bewertet.
Anzahl der Bewertungen: 9

Leser haben folgende Kommentare abgegeben:

Am 29.07.2007 22:17:49 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 3 von 5 Sternen bewertet.
zahnarzt bohrte zu tief
blomben nach 150 behandlungen bei vielenärzten und krankenhausaufenthalten im
kiefer gefunden
drei op
im diagnosebericht
keine genauen angaben
habe diagnose schriftlich
über verbraucherzentrale
bekommen
amalgam als fremdkörper
bezeichnet
klare urkundenfälschung
bloß ärzte halten zusammen

Am 01.06.2007 11:10:43 schrieb <Anonym>:
Hallo Sergej, Sie könnten sich zunächst an Ihren Hausarzt wenden und ihn bitten, Sie zu untersuchen und zu testen; Ihre Beschwerden müssen allerdings nicht unbedingt im Zusammenhang mit Ihren Zahnfüllungen stehen. Reden Sie doch mal mit Ihrem Zahnarzt und lassen Sie die Füllungen erneuern. Auch wenn Ihre gesundheitlichen Beeinträchtigungen evt. nicht direkt auf das Amalgam zurückzuführen sein sollten, sollten Sie es doch auf jeden Fall aufgrund der gesundheitlichen Gefährdung durch ein anderes Material ersetzen lassen.

Am 01.06.2007 11:09:12 schrieb <Anonym>:
Hallo Leute hab seit 3 Jahre 2 Füllungen aus amalgam heute hab ich Muskel ,Knochen ,Magen Brustkorb noch viel mehr schmerzen angefangen hat es mit starken Bauch schmerzen nach mehrere Untersuchungen in 3 Jahre hat sich nicht getanen .Jetzt meine frage kan ich es testen lasen ob ich auf Amalgam allergisch oder empfindlich bin Wo kann ich so was teste.

Danke in voraus

MfG Sergej

Am 08.01.2007 16:18:53 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 2 von 5 Sternen bewertet.
Das ist nur eine Meinung, leider gibtes keine Beweise für Amalgam-Vergiftungen und die Kompositfüllung haben neue und noch nicht abzuschätzende Risiken.

Am 08.11.2006 15:54:15 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 3 von 5 Sternen bewertet.
hm,warum werden manche leute nur so alt?
trotz amalgam...

Am 04.09.2006 22:46:39 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 5 von 5 Sternen bewertet.
Sehr gute Zusammenfassung !

Bin über das äußerst komplexe Thema wegen meiner eigenen Krankheitsgeschichte mitlerweile umfassend informiert. Der Text gibt einen guten grundlegenden Einblick.

Hätte ich das vor 10 Jahren gelesen, wären mir eine schreckliche (zerstörte) Zeit und jahrelanges Springen von einem Arzt zum nächsten erspart geblieben...
Mein Tipp an alle noch-Amalgamträger: befasst Euch echt mit dem Thema, BEVOR es bei Euch zu Problemen kommt; es kann einem so viel ersparen !

Am 10.01.2006 12:10:39 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 4 von 5 Sternen bewertet.
Gute Beratung!Mache gerade eine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten und muss in der Schule recherschieren!!!!Vielen Dank!!!!Bettina

Am 14.12.2005 17:20:09 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 5 von 5 Sternen bewertet.
Werde nach Beratung mit meinem prakt. Arzt noch vor den Feiertagen
meine zwei Amalgam-Füllungen entfernen lassen. Natürlich jeweils nur eine nach dem anderen.
Beste Beratung !
Georg Müller

Am 14.09.2005 12:19:18 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 5 von 5 Sternen bewertet.
sehr interessant, dann werden meine nächsten Füllungen anderes aussehen... Danke!

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