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Über den Inhalt
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Wenn Frauen gründen, sind sie dabei sehr erfolgreich. Auf ihrem Weg der Existenzgründung scheitern Gründerinnen wesentlich seltener als ihre männlichen Kollegen - die Überlebenswahrscheinlichkeit einer weiblichen Existenzgründung ist ungleich höher. Frauen gründen außerdem risikobewusster. Gilt also: Frauen + Existenzgründung = Erfolgsmodell?
Noch nicht ganz: Obwohl ihr Anteil steigt, lässt die Zahl der Frauen, die sich selbstständig machen, weiterhin zu wünschen übrig. Zum einen, weil Banken eine Existenzgründung bei Frauen nach wie vor kritisch sehen. Und zum anderen wird eine Gründerin stärker durch die Familie belastet.
Für Frauen fällt die Existenzgründung oft in eine Lebensphase, in der die Kinder noch im Haushalt leben und somit große familiäre Verpflichtungen bestehen. Dazu passt der hohe Anteil pragmatischer Gründungen: Frauen machen sich selten selbstständig, weil sie eine bahnbrechende Geschäftsidee haben, sondern gründen, weil Sie keine bessere Erwerbsalternative sehen. Die Selbstständigkeit wird zum Weg aus der Arbeitslosigkeit oder als Wiedereinstieg nach längerer Familienzeit genutzt - egal ob in Teilzeit, als Neben- oder Vollerwerb.
Und dennoch, Pragmatismus hin oder her: Frauen gründen mit viel Engagement, Enthusiasmus, Phantasie - immer öfter, immer mehr. Genau aus diesem Grunde ist der Leitfaden für Gründerinnen als Entscheidungshilfe gedacht.
Wir erläutern, wie Sie eine tragfähige Geschäftsidee entwickeln, Finanzen planen, Kunden finden und das Projekt letztlich realisieren. Darüber hinaus gibt der Leitfaden Auskunft über Förderprogramme, Beratung, Aus- und Weiterbildung sowie über wichtige Anlaufadressen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Zugleich warnt der Ratgeber vor möglichen Fallstricken und Zeitfallen Ihrer Existenzgründung.
Unseren zahlenden Mitgliedern steht eine PDF-Version von "Leitfaden für Gründerinnen" (97 Seiten) zur Verfügung.
Dieser Beitrag umfasst 12 Kapitel: zum Inhaltsverzeichnis
Über den Autor
Ann Yacobi
arbeitet als freiberufliche Texterin und Autorin in München. Sie schreibt prägnante Texte für Webseiten, Broschüren, Kundenzeitschriften und Pressemitteilungen. Mittelständische Unternehmen, Agenturen und gemeinnützige Organisationen gehören zu ihren Kunden. Daneben konzipiert und entwickelt sie Webseiten für Unternehmen.
Die Politologin war vorher in der Öffentlichkeitsarbeit der Vereinten Nationen tätig und hat für Unternehmen und Agenturen PR-Maßnahmen konzipiert und Texte verfasst. Für mehrere Tageszeitungen hat sie freiberuflich geschrieben.
Ann Yacobi engagiert sich in der Rolf Buscher Stiftung für Bildungsprojekte in Entwicklungsländern. Mehr über Ann Yacobi und ihre Arbeit erfahren Sie auf ihrer Webseite www.text-erfahren.de
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Leseprobe
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Inhaltsverzeichnis
- Frauenunternehmen haben eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit. Gründerinnen stehen sehr positive zur eigenen Selbständigkeit und sind entschlossen, auftretende Probleme zu lösen.
- Der Weg in die Selbständigkeit erfordert eine gute Vorbereitung und viel Ausdauer. Fundierte Informationen, gute Strategien und ein wirtschaftlicher Blick auf die eigene Tätigkeit sind unerlässlich.
- In sechs Schritten zum eigenen Unternehmen
Auf dem Weg zur eigenen Firma:- Als Gründerin brauchen Sie eine Idee, von der Sie überzeugt sind, aber von der Sie auch andere überzeugen können.
- Als Gründerin müssen Sie wissen, wie aus Ihrer Geschäftsidee ein tragfähiges Geschäftsmodell wird. In Ihrem Businessplan dokumentieren Sie alle Faktoren, die für Erfolg oder Misserfolg Ihres Unternehmens entscheidend sein können.
- Die richtige Finanzplanung ist entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg: Haben Sie zu knapp kalkuliert, geraten Sie bereits in der Startphase in finanzielle Schwierigkeiten. Eine großzügige Finanzierung gibt zwar Spielraum, ist aber teuer.
- Mit der Wahl der Gesellschaftsform legen Sie den rechtlichen Rahmen für Ihr Vorhaben fest. Diese Entscheidung hat finanzielle, steuerliche und rechtliche Auswirkungen.
Marketing, Zielgruppenbestimmung, Konkurrenzanalyse, Standortwahl
Um Ihr Angebot erfolgreich am Markt zu etablieren, müssen Sie Branche, Kundenbedürfnisse und Wettbewerb kennen.
- Schließlich müssen Sie Behördengänge, Bankgespräche, Werbemaßnahmen und vieles mehr in Angriff nehmen, um Ihren Markteintritt vorzubereiten.
- Weitsicht hält den Rücken frei: Wer gefährliche Klippen frühzeitig erkennt, kann gegensteuern und typische Fallen wie Zahlungsschwierigkeiten oder Überschätzung der Betriebsleistung vermeiden.
- Vor allem in der Gründungsphase staut sich schnell die Arbeit auf dem Schreibtisch; Chaos und Stress regieren.
- Die Unternehmensgründung kann ein erfolgreicher Weg aus der Arbeitslosigkeit sein.
- Eine Gründung in Teilzeit kann sinnvoll sein, um die Tragfähigkeit der eigenen Idee zu testen, bevor man die sichere Festanstellung aufgibt.
- Versicherungen und Altersvorsorge
Für Ihre soziale Absicherung sind Sie als Unternehmerin selbst verantwortlich. Bestimmen Sie zunächst die betrieblichen Hauptrisiken, die mit Ihrem Gründungsvorhaben verbunden sind.- Welche betrieblichen Versicherungen für Sie wichtig sind, hängt von Ihrem Vorhaben ab.
- Kranken- und Pflegeversicherung, Privathaftpflicht- und Berufsunfähigkeitsversicherung gehören unbedingt zur privaten Absicherung einer Unternehmerin.
- Für Selbständige ist die private Altersvorsorge besonders wichtig, weil sie nicht über die gesetzliche Renten- und Pflegeversicherung abgesichert sind.
- Förderprogramme für Gründerinnen
Gründungen von Frauen werden allseits gefördert, sei es in Fragen der Aus- und Weiterbildung, bei Beratungsleistungen oder finanziell. Eine kleine Übersicht:- Existenzgründungsbüros und Gründerportale im Internet informieren ebenso wie Kammern, Verbände und Ministerien über Informations- und Beratungsangebote speziell für Frauen.
- Den meisten Gründerinnen genügt ein geringes Startkapital. Viele verfügen jedoch nicht über die notwendigen Eigenmittel. Was also tun?
- Neben umfangreichen Informationen und den erforderlichen finanziellen Mitteln benötigen Sie vielleicht "persönliche" Unterstützung auf dem Weg in die Selbständigkeit. Coaching oder Mentoring können ein Weg sein, um positive Anregungen oder eine gezielte Förderung zu bekommen und erste Schwierigkeiten auszuräumen.
- Auf vielen Messen gibt es Vorträge oder Informationstage speziell für Frauen, und Wettbewerbe für innovative Geschäftsideen erleichtern den Schritt in die Selbständigkeit.
- Die meisten Gründungen scheitern, weil Kapitalbedarf, Gewinnerwartungen und Markt falsch eingeschätzt werden. Auch fehlende Marketingkenntnisse, ineffektive Akquisition, schwache Geschäftsidee und ungünstige Standortwahl liegen bei den Pleiteursachen ganz vorn.
- Selbst wenn Sie Ihre Selbständigkeit gut geplant und lange vorbereitet haben, bringt der Unternehmensalltag manchmal Probleme und Rückschläge.
- Wo Gründerinnen weitere Informationen und Hilfe erhalten.
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