Kennzahlen-Überwachung für Kleinbetriebe

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Von Robert Chromow
Stand: Dezember 2005

Viele Unternehmer und Selbstständige sind bereits mit der laufenden Buchführung fürs Finanzamt voll und ganz bedient. Ganz gleich, ob sie die laufenden Umsatzsteuervoranmeldungen und jährlichen Steuererklärungen eigenhändig oder mit Unterstützung eines Profis erstellen: Nachdem die Auflagen des Fiskus erfüllt sind, werden die elektronischen (Geschäfts-)"Bücher" oder auch die "betriebswirtschaftlichen Auswertungen" (BWA) des Steuerberaters oft ganz schnell wieder geschlossen.

So verständlich das sein mag - wer über die Entwicklung von Umsätzen und Kosten, die erforderliche Privatentnahmen oder die zu erwartenden Kontobewegungen keinen Überblick hat, erlebt unter Umständen böse Überraschungen. Wenn erst einmal hohe Steuernachzahlungen ins Haus stehen oder sich die Mahnungen im Posteingang stapeln, ist es oft schon zu spät - und das, obwohl das wirtschaftliche Fundament eines Betriebs unter Umständen gesund ist.

Tipp: Was tun bei akuten Zahlungsengpässen

Mit einer besonders unangenehmen Folge ungenügender Information über das eigene Unternehmen beschäftigt sich der Beitrag "Drohende Zahlungsunfähigkeit? Handeln statt hadern!"

Ganz abgesehen davon: Spätestens wenn Darlehensbedarf besteht, müssen Sie Ihrer Bank hieb- und stichfeste Auswertungen auf den Tisch legen können. Zum Glück liegen die erforderlichen Daten für regelmäßige Status-Checks vielfach bereits vor oder können mit einfachen Mitteln erhoben werden.

Unseren zahlenden Mitgliedern steht eine PDF-Version von "Kennzahlen-Überwachung für Kleinbetriebe" (32 Seiten) zur Verfügung.

Dieser Beitrag umfasst 4 Kapitel: zum Inhaltsverzeichnis

Über den Autor

Robert ChromowRobert Chromow ist Betriebswirt und Politologe. Seit zehn Jahren arbeitet er als freiberuflicher Autor und Berater im eigenen Projektbüro. Eine seiner Lieblingsbeschäftigungen ist die Produktion betriebswirtschaftlicher Aha-Erlebnisse: "Kleines Krämer-1x1" für (neue) Selbstständige, sozusagen. (mehr).

Leseprobe

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Inhaltsverzeichnis

  1. Liquiditätsrechnung
    • Sichtweisen und Datenlage Diese Seite ist nur für Mitglieder.

      Ungeachtet der Unternehmensgröße und Branche sollten Sie in der Lage sein, Ihren Betrieb aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten - und daraus die erforderlichen Maßnahmen ableiten.
    • Zahlungsfähigkeit und Liquiditäts-Controlling Diese Seite ist nur für Mitglieder.

      Die kurzfristig wichtigste Frage ist die nach der Zahlungsfähigkeit. Wie bekommen Sie die wichtigsten Daten für ein einfaches Liquiditäts-Controlling?
    • Geldfluss und offene Postenverwaltung Diese Seite ist nur für Mitglieder.

      Als nächstes erfahren Sie, wie Sie einen Eindruck von "unterjährigen" Geldflüssen bekommen und weshalb Sie eine Verwaltung offener Posten brauchen.
  2. Erfolg und WirtschaftlichkeitDiese Seite ist als Leseprobe zugänglich.
    Weil hohe Gewinne in der Regel hohe Steuern nach sich ziehen, ist "Gewinn" nicht das Maß aller Dinge im Geschäftsleben. Jedenfalls dann nicht, wenn es um die Entwicklung über mehrere Jahre hinweg oder gar um den Vergleich verschiedener Betriebe geht. Wir zeigen, wie Sie auf Basis Ihrer Einnahme-Überschussrechnung aussagekräftige Erfolgsmaßstäbe entwickeln.
    • Firmen- und PrivatkostenDiese Seite ist als Leseprobe zugänglich.

      Kleinunternehmer haben's gut: Sie müssen keine Bilanz aufstellen, können auf die doppelte kaufmännische Buchführung verzichten und zahlen Steuern nur auf reale Einnahmen. Die geringeren formalen Anforderungen an das Rechnungswesen erschweren umgekehrt jedoch den schnellen Überblick über die betriebliche Entwicklung.
    • Gewinn- und Einnahme-KorrekturenDiese Seite ist als Leseprobe zugänglich.

      Die Bereinigung von Sonderentwicklungen ist oft auf der Gewinn-, aber unter Umständen auch auf der Einnahmeseite nötig.
  3. Vermögens- und Schuldenentwicklung
    Neben der Überwachung von Zahlungsfähigkeit und laufender Erfolgsentwicklung müssen Unternehmer und Selbstständige die Vermögens- und Schuldenentwicklung ihres Betriebs im Auge behalten. Bei größeren Unternehmen gibt der Bilanzvergleich darüber Aufschluss. Wir zeigen, wie Einnahme-Überschussrechner mit geringem Aufwand "Mini-Bilanzen" erstellen und auswerten.
    • Ermittlung von Schulden- und Vermögenskapital Diese Seite ist nur für Mitglieder.

      Die Grobstruktur einer Bilanz ist rasch erklärt.
    • Bilanz und Kennzahlen Diese Seite ist nur für Mitglieder.

      Bilanzen sind nicht nur etwas für Konzerne. Jeder Kleingewerbetreibende, Freiberufler und andere Selbstständige kann mit geringem Aufwand Mini-Bilanzen erstellen.
    • Liquiditäts-Kennziffern Diese Seite ist nur für Mitglieder.

      Auch über die Entwicklung der kurz- und langfristigen Zahlungsfähigkeit lassen sich auf Grundlage einer Mini-Bilanz genauere Angaben machen als bei der einfachen Betrachtung von Ein- und Auszahlungen.
  4. Fazit

    Wenn Sie mit dem elementaren Controlling-Instrumentarium ein wenig experimentieren, bekommen Sie schnell ein Gespür für die Entwicklung der Erfolgs-, Vermögens- und Liquiditätslage in Ihrem Unternehmen. Und das ist ausgesprochen hilfreich.

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