Geldwerte Vorteile durch Gehaltsumwandlung und steuerfreie Leistungen von Arbeitgebern
(05.02.2010) Durch eine Gehaltsumwandlung können Arbeitgeber und Arbeitnehmer Steuern und Sozialversicherungsbeiträge sparen. Bei einer Gehaltsumwandlung wird steuerpflichtiger Barlohn durch steuerpflichtigen Sachlohn ersetzt. Steuerfrei sind bestimmte Zuwendungen jedoch nur dann, wenn die Zuwendung zusätzlich zum Arbeitslohn gewährt wird. Wir erläutern Möglichkeiten und Vorgehensweise. Ein Vertragsmuster für Arbeitgeber und Arbeitnehmer steht zum Download bereit. mehr...
Kitakostenzuschuss - wenn der Chef die Kitagebühren zahlt
(04.02.2010) Der "steuerfreie Kindergartenzuschuss" ist für Arbeitnehmer wie Arbeitgeber gleichermaßen attraktiv. Denn beide Seiten sparen Steuern und Sozialabgaben. Die Brutto-gleich-netto-Formel eignet sich besonders bei Gehaltsverhandlungen: Wer 100 Euro mehr Brutto-Lohn aushandelt, hat nach Abzug aller Abgaben selten mehr als 50 Euro netto in der Tasche. Wer dagegen mit seinem Arbeitgeber 100 Euro Kitakostenzuschuss vereinbart, erhält die 100 Euro tatsächlich netto. mehr...
Pflicht zur UStIdNr.-Kontrolle: So überprüfen Sie die Umsatzsteuer-Identifikationsnummern von Auslandskunden
(04.02.2010) Bei umsatzsteuerfreien Rechnungen an Geschäftskunden im EU-Ausland müssen Sie als Rechnungssteller die vom Kunden angegebene UStIdNr. überprüfen. Sonst kann es sein, dass Sie am Ende die Umsatzsteuer bezahlen müssen. Wir zeigen, wie Sie die UStId-Nr. überprüfen. mehr...
Ende des Aufteilungsverbots bei Berufsreisen mit privaten Anteilen: Die Abrechnung gemischter Reisekosten wird endlich leichter 
(21.01.2010) Bei der Abrechnung von Reisekosten, die sowohl geschäftlich als auch privat veranlasst sind, galt lange Zeit grundsätzlich ein Aufteilungs- und Abzugsverbot. Das hat sich durch ein BGH-Urteil geändert: Der anteiligen steuerlichen Anerkennung der Ausgaben für die Hin- und Rückreise steht nichts mehr im Wege. Zugleich haben die Richter das generelle Aufteilungsverbot kassiert. Wir erläutern die neue Rechtslage. mehr...
AfA: Was die "degressive Abschreibung" Ihnen bringt und wie Sie von der linearen zu degressiven Abschreibung wechseln
(15.01.2010) Dank der wiedereingeführten "degressiven Abschreibung" können manche Anschaffungen schneller von der Steuer abgesetzt werden. Wir erklären Ihnen, was dahintersteckt. mehr...
Praktisches Steuer-Wissen: Abschreibung, AfA und Wertgrenzen
(14.01.2010) Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz hat die Abschreibungs-Vorschriften schon wieder geändert. Doch was hat es mit all diesen ominösen "Abschreibungen" überhaupt auf sich? Handelt es sich dabei für Unternehmen um Vorteile oder Belastungen? Unser Grundlagenartikel erklärt das Prinzip der "Absetzung für Abnutzung" (AfA), wie das Verfahren offiziell heißt. mehr...
Steuerrecht: Private und berufliche Nutzung von Telefon, Handy & Co.
(11.01.2010) Der geldwerte Vorteil, der sich durch die private Nutzung von betrieblichen Telekommunikationsgeräten wie Telefon, Handy, Faxgeräten ergibt, ist steuerfrei. Das gilt nicht nur für die private Nutzung des Telefons am Arbeitsplatz im Betrieb, sondern auch, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ein Telefon zur privaten Nutzung überlässt. Für vom häuslichen Telefon des Arbeitnehmers geführte beruflich veranlasste Gespräche kann der Arbeitgeber steuerfreien Auslagenersatz gewähren. Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ergeben sich eine Fülle von steuersparenden Gestaltungsmöglichkeiten. Wir erläutern, was Sie wann wie steuerlich geltend machen können. mehr...
Steuerrecht: Steuer-Ersparnisse bei Jubiläumszuwendungen
(11.01.2010) Zuwendungen des Arbeitgebers anlässlich eines Arbeitnehmerjubiläums oder eines Geschäftsjubiläums sind in voller Höhe steuer- und beitragspflichtig. Möchten Sie als Arbeitgeber die Lohn- und Kirchensteuer sowie den Solidaritätszuschlag für die steuerpflichtige Jubiläumszuwendung übernehmen, so können Sie unter bestimmten Umständen eine Pauschalierung beantragen. mehr...
Geringwertige Wirtschaftsgüter abschreiben: 410-Euro-Abschreibungsgrenze oder Abschreiben als Sammelposten? 
(11.01.2010) Seit Anfang 2010 gilt bei den Abschreibungsvorschriften für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) im Großen und Ganzen wieder das, was bis Ende 2007 galt: Wirtschaftsgüter im Nettowert bis 410 Euro können im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben werden. Darüber greift die klassische Abschreibung über die Nutzungsdauer. Sie können aber auch an den 2008 eingeführten, recht komplizierten Sammelposten festhalten. mehr...
Investitionsabzug: Wie Kleinbetriebe und Selbstständige mit Investitionen Steuern sparen
(11.01.2010) Die Regelungen zu Ansparabschreibungen wurden 2008 umgestaltet und vereinfacht. Ziel: die Vorverlagerung von Abschreibungspotential in ein Wirtschaftsjahr vor der Anschaffung oder Herstellung eines begünstigten Wirtschaftsgutes. Erreicht wird damit eine Steuerstundung, wodurch Sie Mittel für spätere Investitionen ansparen können. Wir zeigen, wie es funktioniert. mehr...
Steuerminderung durch Verlustabzug: So beteiligen Sie das Finanzamt an Verlusten
(07.01.2010) Wer rote Zahlen schreibt, kann den Fiskus an seinen Verlusten beteiligen. Und das nicht nur im laufenden Jahr: Das Einkommensteuerrecht ermöglicht Verlust-Verlagerungen von bis zu einer Million Euro in die Vergangenheit sowie die unbefristete Übertragung "negativer Einkünfte" in die Zukunft. Wir erläutern, wie das Verrechnungsverfahren funktioniert und wie sich Existenzgründer durch geschickte Gewinnverlagerung Steuererstattungen sichern. mehr...
Milchmädchenrechnung: Abwrackprämie für Firmenwagen
(06.01.2010) Die Richtlinie zur Abwrackprämie sah vor, dass nur "Privatpersonen" in den Genuss des staatlichen Zuschusses zum Kauf eines Neuwagens kommen. Das brachte manche Selbstständige und Unternehmer auf die Idee, einen Neuwagen privat zu kaufen, die Umweltprämie zu kassieren und das Fahrzeug nachträglich ins Betriebsvermögen zu überführen. Wir erläutern, warum das bei genauerem Hinsehen keine wirklich gute Idee ist. mehr...
Reisekosten-Rechner - Reisekosten cent-genau berechnen 
(04.01.2010) Kosten für An- und Abreise, Bewirtungsbelege, Hotel-Quittungen und Co.: Permanent befinden sich jede Menge einzelner Buchungsbelege und Quittungen betrieblicher Reisekosten in der Rundablage. Und weil das Zusammenrechnen der einzelnen Posten so mühsam ist, schenken Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Selbstständige dem Fiskus jährlich Millionenbeträge. Vor allem kleine Dienstreisen sind wegen des Verwaltungsaufwands gefürchtet - allerdings völlig zu Unrecht! mehr...
Einmalige Zuwendung - Einmalzahlungen richtig verbuchen
(01.01.2010) Unter "Einmalzahlung" werden allgemein Sonderzahlungen verstanden, die aus bestimmten Umständen heraus zusätzlich zum laufenden Lohn oder Gehalt gezahlt werden. Wir zeigen, wie Sie die Beiträge zur Sozialversicherung berechnen. mehr...
Vermieten Sie Ihr Arbeitszimmer an Ihren Arbeitgeber - und sparen Sie Steuern!
(01.01.2010) Ersetzt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Kosten für ein Arbeitszimmer in dessen Wohnung, so ist das steuer- und beitragspflichtiger Arbeitslohn. Vermietet der Arbeitnehmer hingegen ein Zimmer in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus an seinen Arbeitgeber, so handelt es sich um Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung - und eben NICHT um Arbeitslohn! Alle mit dem Büroraum zusammenhängenden Aufwendungen können als Werbungskosten abgezogen werden. Vorteil: Die für ein häusliches Arbeitszimmer geltende Obergrenze von 1.250 Euro hat in diesem Fall keine Bedeutung. mehr...
Reisekosten von der Steuer absetzen: Nichts vergessen?
(22.12.2009) Viele Selbstständige scheuen die Abrechnung von Reisekosten und verschenken lieber beträchtliche Steuerabzüge. Wir geben eine kurze, prägnante Anleitung, wie Sie bei Geschäftsreisen Kosten und Vorsteuern geltend machen können. Außerdem erklären wir, welche Folgen die Mehrwertsteuersenkung im Hotelgewerbe hat und empfehlen unseren kostenlosen Online-"Reisekostenrechner". mehr...
2010: Was gibt's Neues für Selbstständige im neuen Jahr?
(22.12.2009) Wie immer: Zum Jahreswechsel spuckt die Gesetzgebungsmaschinerie jede Menge Neuerungen aus. Für Selbstständige und Kleinunternehmer ist auch diesmal nicht viel wirklich Erfreuliches dabei. Unser Überblick sagt Ihnen, welche Rechts- und Steueränderungen Sie für 2010 im Auge haben müssen. mehr...
Der Firmenwagen und das Betriebsvermögen

(11.12.2009) Wie ist das mit Geschäftswagen und Betriebsvermögen - welche Kosten dürfen von der Steuer abgesetzt werden, und wie ist es mit Privatfahrten? Braucht man ein Fahrtenbuch, und wie steht es um die vielzitierte "1-Prozentregelung"? mehr...
Richtig vom Brutto zum Netto und zurück rechnen - bei der Einkommensteuer, Umsatzsteuer und Sozialversicherung
(24.11.2009) Die Begriffe "Brutto" und "Netto" haben im Berufs- und Geschäftsleben sehr unterschiedliche Bedeutungen - die sich zu allem Überfluss noch miteinander vermischen. Dass Brutto im weitesten Sinne "inklusive Steuern und Abgaben" bedeutet, macht die Sache kaum klarer. Wir beleuchten die Brutto-Netto-Unterschiede und -Zusammenhänge bei der Einkommensteuer, Umsatzsteuer und den Sozialversicherungsbeiträgen - und zeigen, wie Selbstständige im Zweifelsfall richtig rechnen. mehr...
Praxistipp zur Umsatzsteuer-Befreiung für Kleinunternehmer: Den Steuervorteil klug nutzen!

(23.11.2009) Bis zu einem Jahresumsatz von 17.500 Euro sind Kleinunternehmer von der Umsatzsteuer befreit. Bei Geschäften mit Verbrauchern können sie ihre Produkte und Dienstleistungen dadurch spürbar günstiger anbieten als umsatzsteuerpflichtige Unternehmer. Ob sie sich damit auf längere Sicht einen Gefallen tun, steht auf einem anderen Blatt. Wir zeigen, warum das so ist und wie sich der Steuervorteil anders nutzen lässt. mehr...
Weihnachtsgeld: Wie Sie Weihnachtsgeld verbuchen, welche Gestaltungsspielräume Sie haben und was für Alternativen sich bieten
(21.11.2009) Vom Weihnachtsgeld profitiert vor allem der Fiskus - denn nach Abzug aller Steuern bleibt für den Arbeitnehmer oft nur ein Bruchteil übrig. Das muss so nicht sein: Wir erklären, was es mit dem Weihnachtsgeld auf sich hat und welche steuerlichen Gestaltungsspielräume Sie bei der Zahlung der "Sondervergütung" haben. Außerdem sagen wir Ihnen, wie das Weihnachtsgeld steuerlich verbucht wird und wie eine Rückzahlung zu handhaben ist. mehr...
Geschenke an Geschäftspartner und Mitarbeiter als Steuerfalle: Die "Pauschalversteuerung von Sachzuwendungen"

(18.11.2009) Kleine Geschenke an Geschäftspartner bescheren unter anderem bürokratischen Aufwand. Denn nicht nur für Geschenke an Mitarbeiter muss man Lohnsteuer entrichten, wenn deren Wert 40 Euro pro Jahr übersteigt. Sogar wenn Kunden und Lieferanten beschenkt werden, muss dafür Lohnsteuer(!) abgeführt werden. Wir erklären Ihnen, wie das Finanzamt an Ihren Geschenken an Geschäftspartern beteiligt werden will. mehr...
Faktor-Vorteil für Verheiratete? Das neue Faktor-Verfahren in der Steuerklasse IV für Eheleute - und was es wirklich bringt

(23.10.2009) Ab 2010 können Verheiratete eine weitere Lohnsteuerklasse wählen: Steuerklasse IV mit Faktorverfahren. Das soll die Steuerlast unter den Ehegatten gerechter verteilen - sagt jedenfalls das Bundesfinanzministerium. Doch es lohnt sich, genauer hinzusehen: In Wirklichkeit fallen nur die Lohnsteuerzahlungen etwas niedriger aus als bei der herkömmlichen Steuerklasse IV. Die meisten Paare kommen mit der klassischen Steuerklassen-Kombination III/V auch weiterhin besser weg. mehr...
BFH zweifelt Abzugsverbot für häusliche Arbeitszimmer an: Was Sie jetzt tun sollten 
(18.09.2009) Der Bundesfinanzhof hält auch bei Selbstständigen, deren häusliches Arbeitszimmer nicht Mittelpunkt der gesamten Tätigkeit ist, das steuerliche Abzugsverbot des Aufwands für nicht verfassungsgemäß. Damit geht die "Arbeitszimmer-Frage" vors Bundesverfassungsgericht - und Sie sollten Ihr Arbeitszimmer in der Steuererklärung auf keinen Fall vergessen. Zur Not können Sie es sogar noch nachträglich geltend machen. mehr...
Steuernummer-Dschungel: Wer braucht welche Steuernummern, IDs und TINs wofür?

(26.08.2009) Nicht genug, dass das deutsche Steuerrecht so kompliziert ist: Eine Flut von Steuernummern sorgt für wachsende Irritation. Angefangen bei der privaten und der betrieblichen Steuernummer über die Lohnsteuer-eTIN und die Umsatzsteuer-Identnummer bis hin zu den neuen Steuer- und Wirtschafts-Identifikationsnummern. Und bei der Kfz- und einigen anderen Steuerarten gibt es obendrein ganz eigene Nummerierungen. Kein Wunder, dass viele Menschen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Wir lichten das Steuernummern-Dickicht. mehr...
Betriebsprüfung: Wenn der Prüfer 2x klingelt
(24.08.2009) Betriebsprüfungen sind alles andere als alltäglich: 10, 20 und mehr Jahre kann es dauern, bis Kleinbetriebe und Selbstständige vom Finanzamt "heimgesucht" werden. Um so beunruhigender, wenn es dann soweit ist. Wir erläutern, wen es wann und warum trifft, worauf Sie sich vorbereiten können und was Sie (nicht) zu befürchten haben. mehr...
Investitionsabzugsbetrag: gewinnmindernde Rücklage für künftige Anschaffungen

(17.08.2009) Kleine und mittlere Unternehmen dürfen für geplante Anschaffungen Rücklagen bilden. Auf diese Weise sinkt die Steuerlast des laufenden Jahres, ohne dass ein einziger Cent geflossen ist. Wir erläutern, was sich hinter dem ominösen Investitionsabzugsbetrag verbirgt, der seit der letzten Steuerreform an die Stelle der beliebten Ansparabschreibung getreten ist. mehr...
Steuerstundung: So bekommen Sie für Ihre Steuerschulden Aufschub vom Finanzamt
(17.07.2009) Das Finanzamt will Geld, Sie können aber nicht zahlen? Der Fiskus ist zwar ein unangenehmer Gläubiger - aber bei Steuerschulden gibt es durchaus die Möglichkeit, einen Zahlungsaufschub zu erreichen. Wir geben Tipps zur Steuerstundung. mehr...
Auslösungen: So nutzen Sie Steuervorteile und entgehen der Sozialversicherungspflicht
(16.07.2009) Auslösungen sind Leistungen, die der Arbeitgeber aufgrund einer Auswärtstätigkeit gewährt. Unter Umständen unterliegen diese Leistungen nicht der Steuer- und SV-Pflicht. Steuerexperte Josef Ellenrieder klärt auf. mehr...
Lahmes Finanzamt: Was tun, wenn der Steuerbescheid auf sich warten lässt?
(16.07.2009) Wer seine Steuererklärungen zu spät abgibt oder fällige Steuern nicht zahlt, muss mit Verspätungszuschlägen, Verzugszinsen und anderen Sanktionen rechnen. Auch bei den Fristen für Einsprüche ist der Fiskus ausgesprochen pingelig. Umgekehrt nehmen sich manche Finanzämter alle Zeit der Welt - vor allem dann, wenn es um Steuererstattungen geht. Wir skizzieren die aus Bürgersicht wenig erfreuliche Rechtslage. mehr...
So wirken Steuerprogression und Grenzsteuersatz in der Praxis, oder: Wann lohnen sich Zusatzeinkünfte eigentlich?
(14.07.2009) Welchem Steuersatz die Gewinne von Selbstständigen und Unternehmern unterliegen, ist vom Einzelfall abhängig. Über die Steuerlast entscheiden letztlich Familienstand, weitere Einkünfte oder Sonderausgaben. Ob sich Extra-Aufträge lohnen oder welche steuerliche Wirkung zusätzliche Betriebsausgaben haben, kann deshalb nur anhand des sogenannten Grenzsteuersatzes entschieden werden. mehr...
Steuerschätzung, selbst gemacht: Voraus- und Nachzahlungen im Blick behalten und böse Steuer-Überraschungen vermeiden
(14.07.2009) Steuernachzahlungen und nachträglich erhöhte Steuervorauszahlungen sorgen bei Selbstständigen immer wieder für ein böses Erwachen. Drohende Steuerbescheide führen mancherorts sogar zu Panikreaktionen. Dabei sind die meisten Finanzamtsforderungen alles andere als unkalkulierbar. Wir zeigen, wie Sie mit minimalem Aufwand ihre persönliche Steuerschätzung vornehmen - um rechtzeitig ein ausreichendes finanzielles Polster anlegen zu können. (Update: 7/2009) mehr...
Steuerbescheid: Einspruch beim Finanzamt
(06.07.2009) In diesen Tagen trudeln vielerorts die ersten Einkommensteuerbescheide für das Jahr 2008 ins Haus. Da bei manchen Finanzämtern jede zweite Steuerfestsetzung fehlerhaft ist, haben Einsprüche vielfach gute Erfolgsaussichten. Kosten fallen nicht an, das Risiko ist gering. Sogar eigene Fehler und Versäumnisse lassen sich durch einen Widerspruch nachträglich korrigieren. mehr...
Gründungspläne? Quittungen sammeln! Vorlaufkosten sind Betriebsausgaben - auch ohne spätere Gründung!
(22.04.2009) Die Vorbereitung auf eine Existenzgründung gibt es nicht zum Nulltarif. Schon vor der Geschäftseröffnung fallen reichlich Kosten an. Zum Glück erkennt das Finanzamt sie meistens als "vorweggenommene Betriebsausgaben" an. Quittungen sammeln lohnt sich also! Und selbst wenn die Vorbereitungen für die Katz gewesen sein sollten und Sie zu guter Letzt auf die Gründung verzichten, senken die Vorlaufkosten ihre Steuerschuld! (aktualisiert: 4/2009) mehr...
Der erste Jahresabschluss als Selbstständiger? Kein Grund zur Panik!
(21.04.2009) Wer sich im vergangenen Jahr selbstständig gemacht hat, muss Ende Mai seine erste Steuererklärung als Unternehmer oder Freiberufler abgeben. Keine Sorge: Der gefürchtete Jahresabschluss ist keine Geheimwissenschaft! Manchmal ist er sogar schneller fertig als der "Lohnsteuerjahresausgleich" von Angestellten! Wir sagen Ihnen, welche Formulare Sie ausfüllen und welche Unterlagen Sie einreichen müssen. mehr...
Steuer-Deadline 2. Juni 2009
(21.04.2009) Ja, es ist schon wieder soweit: In wenigen Wochen endet der Zeitraum, den Ihnen der Gesetzgeber für die Erstellung der Steuererklärung für das Jahr 2008 eingeräumt hat. Wer keine bösen Überraschungen erleben will, sollte sich davor hüten, auf Tauchstation zu gehen. mehr...
"Aus 1 mach 3" bei der Einkommensteuererklärung - Abschied von der Anlage GSE
(03.04.2009) Wer seine Gewinne bislang in die "Anlage GSE" eingetragen hat, sieht sich bei der nächsten Steuererklärung mit drei neuen Formularen konfrontiert: Ab 2008 füllen Freiberufler und andere Selbstständige die "Anlage S" aus, Gewerbetreibende die "Anlage G". Und für Anteilseigner von Personengesellschaften, die Steuervergünstigungen für im Unternehmen belassene Gewinne in Anspruch nehmen wollen, gibt es die neue "Anlage 34a". mehr...
Auch Kleinunternehmer bekommen eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer 
(01.04.2009) Eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, auch UStIdNr. oder UID genannt, braucht man nicht nur, um Geschäfte im EU-Ausland zu machen. Man kann Sie auch statt der persönlichen Steuernummer auf Rechnungen angeben und so für etwas mehr Datenschutz sorgen. Schon deshalb macht es auch für umsatzsteuerbefreite Unternehmer Sinn, die UStIdNR zu beantragen. mehr...
Steuerrecht: Einsatzwechseltätigkeit und Werbungskosten
(24.03.2009) Die ursprüngliche Dreiteilung in Dienstreise, Einsatzwechseltätigkeit und Fahrtätigkeit wurde 2008 unter dem Begriff "Auswärtstätigkeit" zusammengefasst. Eine Auswärtstätigkeit liegt immer dann vor, wenn ein Arbeitnehmer vorübergehend außerhalb seiner Wohnung und einer regelmäßigen Arbeitsstätte beruflich tätig wird (bisherige Dienstreise). Eine Auswärtstätigkeit liegt ebenfalls vor, wenn der Arbeitnehmer bei seiner individuellen beruflichen Tätigkeit typischerweise nur an ständig wechselnden Tätigkeitsstätten (bisherige Einsatzwechseltätigkeit) oder auf einem Fahrzeug (bisherige Fahrtätigkeit) tätig wird. mehr...
Existenzgründung: Mit welchen Unternehmenssteuern muss ich rechnen?
(12.03.2009) Als angehender Unternehmer sehen Sie sich plötzlich mit einer Vielzahl zusätzlicher Steuerarten konfrontiert. In einer zweiseitigen Mini-Serie beschäftigen wir uns mit dem Unterschied zwischen Einkommen-, Körperschafts-, Umsatz-, Gewerbe- und anderen betrieblichen Steuern. Beruhigendes Ergebnis: Oft ist der Unterschied zwischen Angestellten und Selbstständigen minimal (Update: März 2009). mehr...
Die "Übungsleiterpauschale": Unterschätztes Steuerprivileg für Nebenjobber

(24.02.2009) Um als Übungsleiter von der sogenannten Übungsleiterpauschale zu profitieren, muss man nicht unbedingt Trainer in einem Sportverein sein. Auch die Nebenverdienste von Ausbildern, Dozenten, Erziehern, Künstlern oder Pflegern sind in vielen Fällen steuer- und sozialversicherungsfrei: Der Freibetrag beläuft sich immerhin auf 2.100 Euro pro Jahr. Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten müssen. mehr...
GDPdU und digitale Steuerprüfung: Das Finanzamt hat ein Zugriffsrecht auf Ihre Buchführungsdaten
(12.02.2009) Wer seine Buchführung mithilfe des Computers erledigt oder mit dem PC andere steuerlich relevante Daten erzeugt und bearbeitet, muss die elektronischen Unterlagen bis zu zehn Jahre lang archivieren. Die Datenspeicherung muss gegen nachträgliche Änderungen geschützt sowie dauerhaft les- und auswertbar sein. Wir stellen die wichtigsten gesetzlichen Auflagen vor. mehr...
Online-Rechnungen: Vorsteuerabzug nur mit elektronischer Signatur
(10.02.2009) Echtheit und Unversehrtheit von elektronisch übermittelten Rechnungen müssen mit der "qualifizierten, elektronischen Signatur" des Ausstellers beweisbar sein. Wenn diese Signatur fehlt, ist bei Geschäftskunden der Vorsteuerabzug gefährdet. Wer seine Unterlagen und Abrechnungen wasserdicht machen will, sollte Vorsorge treffen. mehr...
Kinderbetreuungskosten: Für Kinderbetreuung bis zu 4.000 Euro von der Steuer abziehen!
(11.01.2009) Wenn Sie Kinder haben und berufstätig sind, können Sie zwei Drittel der Ausgaben von der Steuerschuld abziehen - bis zu einer Obergrenze von 4.000 Euro pro Jahr und Kind für die Kinderbetreuung. Vor allem für Doppelverdiener und berufstätige Alleinerziehende gibt es erhebliche Steuerspar-Möglichkeiten. mehr...
Reisekosten bei Auswärtstätigkeit: Das neue Reisekostenrecht 
(07.01.2009) 2008 wurde das Reisekostenrecht neu geregelt; die seit Jahrzehnten bestehenden Differenzierung nach Dienstreise, Fahrt- und Einsatzwechseltätigkeit abgeschafft. Die verschiedenen Arten der Auswärtstätigkeit sind nunmehr unter einem einheitlichen Begriff zusammengefasst. Im Zuge dieser Vereinheitlichung wurden auch einige Regelungen gestrichen, wie z.B. die bisher für die Erstattung von Fahrtkosten bei Einsatzwechseltätigkeit zu beachtende 30-km-Grenze. Ein Überblick. mehr...
Verfassungswidrige Pendlerpauschale: So holen Sie sich Ihr Geld zurück 
(09.12.2008) Die Bundesregierung verkauft ihre Niederlage vor dem Bundesverfassungsgericht selbstbewusst als Konjunkturprogramm. In dessen Genuss kommen Sie aber nur dann, wenn Sie Ihren Anspruch für die Jahre 2007 und 2008 geltend machen. Notfalls nachträglich: Sofern Sie den Steuerbescheid für 2007 schon in Händen halten, können Sie immer noch die volle Pendlerpauschale beantragen. Wir zeigen, wie's geht. mehr...
Praxistipp zur Umsatzsteuer-Voranmeldung: 2009 gezahlt - 2008 gebucht!
(02.12.2008) Einnahmen und Ausgaben gehören bei der Einnahmenüberschussrechnung grundsätzlich in das Geschäftsjahr, in dem sie tatsächlich geflossen sind. Ausnahmen bilden jedoch "regelmäßig wiederkehrende" Zahlungen, die kurz vor und nach dem Jahreswechsel gezahlt werden: Sie dürfen dem Jahr zugeordnet werden, zu dem sie wirtschaftlich gehören. Das gilt auch für Umsatzsteuerzahlungen, die bis zum 10. Januar des Folgejahres ans Finanzamt überwiesen worden sind. Wir stellen die Abgrenzungsausnahme vor. mehr...
Steuerfragebogen für Gründer: Müssen Sie den Businessplan dem Finanzamt vorlegen?
(02.12.2008) Wer einen Gründungszuschuss bekommt, soll dem Finanzamt bei der Betriebseröffnung neuerdings seinen Geschäftsplan vorlegen. Auf diese Weise will der Staat offenbar genauere Informationen über Umsatz- und Gewinnerwartungen erhalten und sich so frühere Steuereinnahmen sichern. Wir sagen, was dahintersteckt. mehr...
"Fortlaufende Rechnungsnummer"? Eine einmalig vergebene Nummer genügt!
(09.10.2008) Um den Vorsteuerabzug nicht zu gefährden, müssen Rechnungen eine "fortlaufende" Rechnungsnummer enthalten. Wer befürchtet, dadurch ungewollt Aufschluss über die Zahl seiner Ausgangsrechnungen oder gar Umsatzhöhe machen zu müssen, kann aufatmen: Die Finanzbehörden von Bund und Länder haben klargestellt, dass "einmalige" Rechnungsnummern die Anforderungen des Umsatzsteuergesetzes und der dazugehörigen Richtlinien voll und ganz erfüllen. mehr...
Umsatzsteuervoranmeldung: Wann, wie oft - und wie die Daten ans Finanzamt übermitteln?
(01.10.2008) Umsatzsteuervoranmeldungen müssen heutzutage auf elektronischem Weg ans Finanzamt übermittelt werden. Dabei können Sie ganz unterschiedliche Übertragungswege nutzen: Die meisten Buchführungs- und Steuerprogramme verfügen mittlerweile über eine Elster-Schnittstelle. Außerdem gibt es kostenlose Lösungen wie die amtliche Steuersoftware "ElsterFormular" oder das gebührenfreie Internet-Portal "ElsterOnline". Wir stellen die wichtigsten Übermittlungs-Alternativen vor. mehr...
Beweis- und Aufbewahrungspflichten: Reichen dem Finanzamt Online-Kontoauszüge?
(30.09.2008) Wer seine Geldgeschäfte per Banksoftware oder direkt via Internet erledigt, bekommt seine Kontoauszüge heutzutage meist in elektronischer Form. Bei manchen Banken sind Papierauszüge gar nicht mehr oder nur noch auf Anforderung und gegen Gebühr zu bekommen. Aber akzeptiert das Finanzamt die Online-Kontoauszüge auch? Und wenn ja: Müssen sie elektronisch signiert sein? mehr...
Umsatzsteuer: Dauerfristverlängerung nutzen
(24.07.2008) Das Finanzamt erwartet die Umsatzsteuer-Voranmeldung bis zum 10. des Folgemonats. Weil dafür die komplette Buchführung auf den neuesten Stand gebracht sein muss, greift in vielen Betrieben zu Monatsbeginn Hektik um sich. Besonders Existenzgründer tun sich damit oft schwer. Zum Glück gibt es auf Antrag eine dauerhafte einmonatige Fristverlängerung. mehr...
Finanzamt finanziert Fortbildung: Fortbildungs- und Weiterbildungskosten von der Steuer absetzen! 
(02.07.2008) Aus-, Fort- und Weiterbildungen kosten nicht nur Zeit - sie gehen auch ins Geld. Weil Qualifizierung die entscheidende Voraussetzung für das Erzielen zukünftiger steuerpflichtiger Einkünfte darstellt, ist es nur recht und billig, den Fiskus an den Kosten zu beteiligen. Wir zeigen, worauf dabei zu achten ist. mehr...
Abschreibungen: Private Gegenstände nicht vergessen!
(27.05.2008) Wer sich selbstständig machen will, braucht eine Grundausstattung für Büro, Werkstatt oder Laden, die sich oft zum Teil aus schon vorhandenen Privatgegenständen zusammensetzt. Viele Kleinstgründungen sind nur deshalb möglich, weil die Jungunternehmer privat Teile des Mobiliars, der Büromaschinen oder Werkzeuge bereits besitzen. Bei der Abschreibung am Jahresende werden die eigenen Privatgegenstände jedoch oft nicht berücksichtigt. mehr...
Verbindliche Auskunft oder einfache Steuer-Anfrage ans Finanzamt: Was kostet wie viel?
(20.05.2008) Wer vom Finanzamt eine verbindliche Steuerauskunft haben möchte, kann seit letztem Jahr zur Kasse gebeten werden - und das nicht zu knapp: Je nach "Gegenstandswert" verlangt das Finanzamt für eine einzelne Stellungnahme zwischen 100 Euro und fast 100.000 Euro! Wir erläutern die Einzelheiten der Beratungs-Beutelschneiderei und erklären den Unterschied zur einfachen Telefonanfrage und anderen kostenlosen Fiskalauskünften. mehr...
Finanzamt als (Lohn-)Steuerberater
(20.05.2008) Personal-Buchführung ist ein Kapitel für sich. Wer keine bösen Überraschungen erleben will, sollte sich kompetenten Rat holen. In Lohnsteuerfragen ist das - das Finanzamt. Dessen Beamte müssen Arbeitgebern schon von Gesetz wegen als Berater zur Seite stehen. Für diese gebührenfreie Informationspflicht gibt es sogar einen Fachbegriff: Anrufungsauskunft. mehr...
Pflichtangaben auf Rechnungen: Welche Rechnungsangaben gehören auf eine korrekte, vollständige Rechnung?
(02.04.2008) Bei der Umsatzsteuer kennt das Finanzamt kein Pardon: Unvollständige Rechnungsangaben und andere Verstöße gegen die Formvorschriften gefährden den Vorsteuerabzug. Bei der Kontrolle eingehender Rechnung sollten Sie daher besser keinen Mut zur Lücke an den Tag legen. Im Interesse Ihrer Geschäftspartner gilt das umgekehrt auch für Ihre eigenen Rechnungsvordrucke. Wir zeigen, worauf Sie achten müssen. mehr...
Ausgangsrechnungen: Es geht auch ohne Steuernummer - mit Umsatzsteuer-Id
(02.04.2008) Wer sich scheut, seine persönliche Steuernummer auf Ausgangsrechnungen und andere Geschäftsdokumente zu setzen, darf sie durch die betriebliche Umsatzsteuer-Identnummer (Umsatzsteuer-Id) ersetzen. mehr...
Alles über steuerliche Freigrenzen, Freibeträge, Pauschbeträge, Höchstbeträge 
(02.04.2008) Alle steuerlichen Freigrenzen, Freibeträge, Pauschbeträge, Höchstbeträge im Überblick. mehr...
Monatliche Umsatzsteuer-Voranmeldung für Gründer
(27.03.2008) Unabhängig von der Höhe ihrer Umsatzsteuerschuld müssen Gründer in den beiden ersten Jahren monatliche Umsatzsteuer-Voranmeldungen abgeben. So ärgerlich der unverhältnismäßig hohe bürokratische Aufwand für viele Kleinunternehmer sein mag: Grund zur Steuer-Panik gibt es nicht. Wir zeigen, worauf Sie bei der Umsatzsteuer-Voranmeldung achten müssen, erläutern das elektronische Meldeformular und gewinnen der Vorschrift sogar eine gute Seite ab (Update 03/2008). mehr...
Weniger Umsatzsteuer durch Differenzbesteuerung
(04.02.2008) Händler, die Ihre Waren vorwiegend bei Privatleuten oder umsatzsteuerbefreiten Unternehmern beziehen, können ihre Umsatzsteuer-Zahllast durch die Wahl der "Differenzbesteuerung" deutlich senken. Statt auf den kompletten Umsatzerlös fällt die Mehrwertsteuer dann nur auf den Unterschiedsbetrag zwischen Ein- und Verkaufspreis an. Wir erläutern die Einzelheiten des "Höker-Privilegs". mehr...
Eigenbeleg: Buchhalters Hintertürchen
(28.01.2008) Was viele Nachwuchs-Unternehmer nicht wissen: Trotz des ehernen Buchhalter-Grundsatzes "Keine Buchung ohne Beleg" dürfen sie Aufwendungen in Ausnahmefällen auch ohne ordnungsgemäße Rechnung oder Quittung verbuchen. Was dabei zu beachten ist, zeigt unser heutiger Kurztipp. mehr...
Ausgangs-Rechnungen unterschreiben? 
(15.01.2008) Für Unklarheit sorgt unter Gründern und Jungunternehmern immer wieder die Frage, ob Ausgangs-Rechnungen unterschrieben werden müssen. Wir erläutern die Rechtslage - und zeigen, was wichtiger ist als das eigenhändige Autogramm des Ausstellers. mehr...
Rechnung ohne Grenzen: Was Dienstleister bei Rechnungen in EU-Länder beachten müssen
(10.01.2008) Dienstleister, die Rechnungen an Geschäftskunden in anderen EU-Ländern schicken, sollten sich warm anziehen: Die Umsetzung einer EU-Richtlinie macht die Sache jetzt noch komplizierte und aufwendiger. Mit einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und einer internationalen IBAN-Kontonummer ist es längst nicht mehr getan: Wir erläutern, welche Prüf- und Meldepflichten auf Sie zukommen und was Sie sonst noch alles beachten müssen. (Update 02/2010) mehr...
Pendlerpauschale: Streichung verfassungswidrig? So wahren Sie Ihre Ansprüche! 
(19.09.2007) Selbst der Bundesfinanzhof zweifelt "ernstlich" daran, dass die Streichung der Pendlerpauschale mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Im Auftrag des BFH prüft daher das Bundesverfassungsgericht, ob der Gesetzgeber die Fahrtkosten für die ersten 20 Kilometer zwischen Wohnung und Arbeitsplatz anerkennen muss oder nicht. Die Entscheidung fällt voraussichtlich jedoch erst 2008. Um Ihre Ansprüche zu wahren, müssen Sie die Entfernungspauschale bei der Steuererklärung für 2007 daher unbedingt ab dem ersten Kilometer geltend machen. Wir erläutern, worauf Sie alles achten sollten. mehr...
Dienstleistungen: 7 oder 19 Prozent Umsatzsteuer?
(16.04.2007) Die Frage, ob selbstständige Programmierer, Webdesigner, Grafiker oder Texter den ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 Prozent angesetzt dürfen, können oder müssen, führt immer wieder zu Verwirrung. Wir nennen die wichtigsten Entscheidungskriterien. mehr...
Preisfrage: Ist eine Rechnung ohne Lieferdatum gültig?
(15.03.2007) Ob ein separates Liefer- bzw. Leistungsdatum ein unverzichtbares Rechnungselement darstellt oder nicht, war lange umstritten. Umsatzsteuergesetz, Durchführungsverordnung und BMF-Schreiben ließen grundsätzlich beide Interpretationen zu. Eine wenig beachtete Gesetzesänderung sorgt nun für Klarheit. mehr...
"Mehrwertsteuer" oder "Umsatzsteuer" auf Rechnungen: Streit um Kaisers Bart?
(12.03.2007) Angesichts der verschärften Pflichtangaben auf Rechnungen gibt es nun auch Streit um die korrekte Bezeichnung der Steuer: Darf statt des gesetzlich vorgeschriebenen Begriffs "Umsatzsteuer" auch die landläufige Bezeichnung "Mehrwertsteuer" verwendet werden? Oder gerät dadurch womöglich der Vorsteuerabzug beim Empfänger in Gefahr? Wir haben Gesetze, Ministerien, Behörden und Experten zu Rate gezogen. mehr...
Steuerberater-Kosten sind weiter absetzbar
(13.02.2007) Sogar unter Selbstständigen und Unternehmern hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Steuerberaterkosten nicht mehr absetzbar sind. Richtig ist nur, dass die Beraterhonorare nicht mehr als Sonderausgaben im privaten Teil der Einkommensteuererklärung anerkannt werden. Soweit es um die Gewinnerzielung geht, ist der Expertenrat auch in der Zukunft steuerbegünstigt. Das gilt erst recht für die Umsatz-, Gewerbe- und sonstige betrieblichen Steuern. mehr...
Höherer Gründungszuschuss durch Wechsel der Steuerklasse?
(26.01.2007) Der Gründungszuschuss wird bekanntlich auf Grundlage des Arbeitslosengeldes berechnet. Da liegt es nahe, das Arbeitslosengeld vor dem Antrag auf Gründungsförderung durch Wahl einer günstigeren Steuerklasse zu "tunen" - obwohl das beim Ehepartner unter Umständen zu höheren Lohnsteuerzahlungen führt. Wir erläutern die Möglichkeit und Grenzen eines beträchtlichen Zuschuss-Zuschlags. mehr...
Trotz Umsatzsteuerpflicht umsatzsteuerfreie Rechnungen an Vereine, Bildungs- und Wohlfahrtseinrichtungen
(04.01.2007) Viele Bildungs-, Kultur- und Wohlfahrtseinrichtungen sowie gemeinnützige Vereine müssen ihren Kunden, Klienten und Patienten für ihre "ideellen" Leistungen keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen. Freiberufliche Lehrkräfte und "Kulturschaffende" dürfen solchen Institutionen umsatzsteuerfreie Rechnungen stellen, obwohl sie ansonsten umsatzsteuerpflichtig sind. Wir erläutern das Verfahren. mehr...
Vorsicht Falle: Teure Privatnutzung von Geschäftstelefonen, Handys und Internetzugängen
(18.12.2006) Dass Selbstständige und Unternehmer einen Teil ihrer Bewirtungskosten selber tragen und Privatfahrten mit dem Geschäftswagen versteuern müssen, ist bekannt. Wie aber verhält es sich mit privaten Telefonaten über den Büroanschluss oder der Nutzung des betrieblichen Internetzugangs - beispielsweise zum Einkaufen oder für Urlaubsbuchungen? Wir stellen den Stand der Dinge vor. mehr...
16 % oder 19 % Umsatzsteuer: Worauf Sie zum Jahreswechsel achten müssen
(13.12.2006) Ab 1. Januar 2007 gilt der neue Umsatzsteuersatz von 19 Prozent. Entscheidend bei der Frage, welcher Steuersatz im Einzelfall gilt, ist der Zeitpunkt der Lieferung oder Leistung. Grund genug, zum Jahresende eine möglichst eindeutige Zäsur zu machen. Wir erläutern, worauf Sie als Empfänger und Aussteller von Rechnungen achten müssen. mehr...
Jahresendspurt: Muss ich eigentlich "Inventur machen"?
(12.12.2006) Einmal im Jahr herrscht in vielen Betrieben Ausnahmezustand: Kurz vor oder nach dem Jahreswechsel wird "Inventur gemacht". Dabei wird das Verzeichnis des Betriebsvermögens ("Inventar") auf den aktuellen Stand gebracht. Zu diesem Zweck müssen alle Vermögenswerte in Augenschein genommen, nach Menge und Gewicht erfasst und vor allem: bewertet werden. Wir erläutern, was es mit der "körperlichen Bestandsaufnahme" auf sich hat und wer dazu verpflichtet ist. mehr...
Fahrtenbuchzwang für Firmenwagen?
(03.08.2006) Die recht bequeme, wenn auch nicht unbedingt günstige "1-Prozentregelung" bei der Ermittlung des privaten Nutzungsanteils von Geschäftswagen ist seit diesem Jahr nur dann erlaubt, wenn das Fahrzeug überwiegend betrieblich genutzt wird. Ob das per Fahrtenbuch oder auf weniger aufwendige Weise nachgewiesen wird, war bislang offen. Ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums hat jetzt endlich mehr Klarheit gebracht. mehr...
Die Folgen der Mehrwertsteuer-Erhöhung: So rechnen Sie richtig!
(04.07.2006) Von wegen "3 Prozent Mehrwertsteuererhöhung": Wenn die Umsatzsteuer Anfang kommenden Jahres um drei Punkte von 16 auf 19 Prozent steigt, dann ist das eine Steuererhöhung von annähernd 20 Prozent! Wird die von Händlern und Dienstleistern an die Endverbraucher weitergegeben, steigen die Preise unter ansonsten gleichen Bedingungen um knapp 2,6 Prozent. Gleich bleibende Preise führen auf Unternehmerseite automatisch zu Gewinneinbußen von über 2 Prozent. Wir zeigen, welche praktischen Auswirkungen die zusätzliche Steuerbelastung aus Sicht von Verbrauchern und Unternehmern hat. mehr...
Bewirtungskosten: So beteiligen Sie das Finanzamt am Geschäftsessen
(03.07.2006) Auf Kosten des Finanzsamt essen gehen - unter bestimmten Voraussetzungen ist das möglich: Zumindest einen Teil der Kosten von Geschäftsessen dürfen Sie als betrieblichen Aufwand geltend machen. Die Mehrwertsteuer bekommen Sie sogar in voller Höhe erstattet. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Aufzeichnungen und Bewirtungsbelege bestimmte Anforderungen erfüllen. Wir erläutern die Gesetzeslage und haben ein Abrechnungsmuster als Beispiel. mehr...
400-Euro-Jobs: Attraktive Nebeneinkünfte für Selbstständige
(08.06.2006) Auch Unternehmer und Freiberufler dürfen Nebenjobs ausüben. Zwar darf das regelmäßige Nebeneinkommen im Jahresdurchschnitt die monatliche Obergrenze von 400 Euro nicht überschreiten. Maximale Stundensätze für "Minijobs" gibt es jedoch nicht. Die Steuervergünstigungen und Abrechnungsvereinfachungen für geringfügig Beschäftigte sind bei Bedarf also auch auf anspruchsvolle Dienstleistungen anwendbar. Wir stellen das Mini-Steuersparmodell vor. mehr...
Praxistipp Thermopapier-Quittungen: So vermeiden Sie weiße Flecken in der Buchhaltung
(21.02.2006) Viele Geschäftsdokumente müssen zehn Jahre lang aufbewahrt werden. Mehr noch: Als Steuerpflichtiger haben Sie obendrein Sorge dafür zu tragen, dass die Unterlagen während dieser Frist auch noch lesbar sind. Angesichts der geringen Haltbarkeit mancher Zahlungsbelege scheint das manchmal leichter gesagt als getan: Wir geben Empfehlungen für den Umgang mit Thermopapier-Quittungen und anderen bedrohten Belegarten. mehr...
Wochenquiz Einkommensteuer: Verzwickte Fragen für pfiffige Fiskal-Fachleute
(14.12.2005) Die Steuern sind immer zu hoch, das Steuersystem grundsätzlich zu kompliziert. Aber sind das wirklich gute Gründe, sich mit dem roten Tuch "Einkommensteuer" gleich beide Augen zu verbinden? Wie ist es mit Ihnen: Sind Sie per Du mit dem Fiskus? mehr...
Vorsteuerabzug nach Durchschnittssätzen: Steuerpauschale für Faule und kühle Rechner
(30.11.2005) Durchlaufender Posten hin oder her: Die Abrechnung der Umsatzsteuer mit dem Fiskus macht Mühe. Etwas einfacher und oft sogar "billiger" wird es durch eine prozentuale Vorsteuer-Pauschale, die das Finanzamt in rund fünfzig Berufen und Gewerbezweigen gestattet. Wir sagen, ob sie dazu gehören und wie Sie feststellen, ob sich die nicht gerade üppige Steuer-"Flatrate" in Ihrem Fall lohnt. mehr...
Korrekte Gutschriften: Gutschrift als Rechnungs-Dokument und zur Rechnungs-Korrektur
(02.11.2005) Gutschrift ist nicht gleich Gutschrift: Sie kann eine vorherige Rechnung korrigieren - oder aber diese ganz ersetzen. Wir erläutern, welche Gutschrift-Typen es gibt, welche Formvorschriften eingehalten werden müssen, wie sie im Rahmen der Einnahmen-Überschussrechnung verbucht werden und was es mit der vermeintlichen Steuernummer-Pflicht auf sich hat. mehr...
Ansparabschreibung nur bei "verbindlicher Bestellung"?
(02.11.2005) Mit Hilfe der Ansparabschreibung können auch Freiberufler und Kleinunternehmer ihre Gewinne und damit ihre Steuerlast ziemlich genau steuern. Die Ernsthaftigkeit der Investitionsabsicht muss nicht nachgewiesen werden. Für Gründer gelten besonders attraktive Konditionen. Die angeblich unverzichtbare "verbindliche Bestellung" ist nur in seltenen Ausnahmefällen erforderlich. mehr...
Praxistipp Umsatzsteuer: Voranmeldung nur noch halb so oft erledigen
(17.10.2005) Umsatzsteuer-Voranmeldung als Dauer-Stressfaktor: Existenzgründer müssen in den beiden ersten Geschäftsjahren monatliche Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben. Und für viele Steuerpflichtige besteht die Meldepflicht bis zum 10. jedes Folgemonats sogar dauerhaft. Mit ein wenig Disziplin können Sie die Zahl der "Umsatzsteuer-Tage" jedoch auf einen Zweimonats-Rhytmus halbieren. mehr...
Wochenquiz: "Umsatzsteuer? Frag' mich nicht!"
(04.07.2005) Die Umsatzsteuer ist uns allen lieb und teuer: Sie stellt neben der Einkommensteuer mittlerweile den größten Einnahmeposten des Staates dar. Mit den Grundlagen der Umsatzbesteuerung kennt sich allerdings kaum jemand aus. Wie ist das bei Ihnen? mehr...
Umsatzsteuer-Nachschau: Steuerfahndung ohne Anfangsverdacht
(18.05.2005) Anders als bei der klassischen Betriebsprüfung dürfen Prüfer bei der so genannten Umsatzsteuer-Nachschau ohne vorherige Anmeldung Geschäftsräume betreten, Unterlagen in Augenschein nehmen und vom Steuerpflichtigen Auskünfte verlangen. Wir warnen vor unheimlichen Paragrafen ebenso wie vor unbegründeter Panik. mehr...
Elektronische Steueranmeldung mit Mac und Linux
(19.01.2005) Seit Anfang 2005 müssen Umsatz- und Lohnsteueranmeldungen "auf elektronischem Weg" erfolgen. Die amtliche "Elsterformular"-Software gibt es aber nur für Windows-PCs. Erste Hilfe für Linux- und Mac-User in Sachen Umsatzsteuer bietet der kostenlose Onlineservice "Collmex". Noch im Janar 2005 soll zudem die bewährte Windows-Freeware "Winston" für die alternativen Betriebssysteme erscheinen. Darüber lassen sich dann alle wichtigen Anmeldesteuern erledigen. mehr...
Elster-Diebstahl verhindern
(30.12.2004) Lohn- und Umsatzsteuermeldungen müssen neuerdings auf elektronischem Weg erfolgen. Eine Authentifizierung der Steuerpflichtigen ist bei der Übermittlung via Elster-Schnittstelle jedoch nicht vorgesehen. Theoretisch kann also jeder unter Angabe von Finanzamt und Steuernummer beliebige Umsatz- und Lohnsteuermeldungen abgeben. Wer auf Nummer sicher gehen will, kündigt seine Einzugsermächtigung. mehr...
Elektronische Steuer-Voranmeldungen ab 2005
(15.11.2004) Seit 2005 müssen alle Unternehmer ihre Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Lohnsteuer-Anmeldungen via Internet ans Finanzamt übermitteln. Wir erläutern die Rechtslage und zeigen, wie die Übertragung mit Hilfe der kostenlosen Steuer-Software "ElsterFormular" vonstatten geht. mehr...
Brauche ich einen Steuerberater? Teil 2: Entscheidungskriterien
(15.09.2004) Früher oder später wird der Steuer-Dschungel undurchdringlich: Wir liefern Entscheidungskriterien für die Wahl des passenden Steuerprofis und zeigen, wo Sie ihn finden. mehr...
Brauche ich einen Steuerberater? Teil 1: Leistung und Gebühren
(09.09.2004) Wer seine Einkommensteuererklärung als Angestellter eigenhändig erstellt hat, kann das grundsätzlich auch als Selbstständiger tun. Früher oder später wird der Steuer-Dschungel jedoch undurchdringlich: Wir zeigen, was Steuerberater leisten und kosten, wofür man die Steuerprofis wirklich braucht und wo man den passenden findet. Im ersten Teil der Mini-Serie geht es darum, welche Leistungen Steuerberater erbringen und was sie dafür verlangen können. mehr...
Winston: Online-Übermittlung der Umsatzsteuer-Voranmeldung
(29.01.2004) Ab Januar 2005 nehmen die Finanzämter nur noch elektronische Umsatzsteuer-Anmeldungen entgegen. Höchste Zeit also, sich mit der dafür erforderlichen Technik zu beschäftigen: Die praktische Windows-Freeware "Winston" erledigt die Übermittlung der Steuerdaten schnell und einfach. mehr...
Mehr Rechnungs-Bürokratie
(10.09.2003) Wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, soll Unternehmen ab kommendem Jahr der Vorsteuerabzug versagt werden, wenn auf einer Rechung die Steuernummer oder die Rechnungsnummer fehlt oder unrichtig ist. mehr...
Was gehört ins Anlagenverzeichnis?
(01.07.2003) Bei der Gewinnermittlung von Kleinunternehmern und Selbstständigen erwartet der Fiskus neben der Einnahmen-Überschuss-Rechnung ein Anlagenverzeichnis, auch Anlagenspiegel genannt. Wir erläutern die erforderlichen Elemente einer finanzamtstauglichen Inventarliste und stellen ein einfaches Kalkulationsblatt zum Download bereit. mehr...
Steueroptimierung per Ansparabschreibung
(17.06.2003) Mit der so genannten Ansparabschreibung auf geplante Investitionen verschieben Sie Gewinne des laufenden Jahres bei Bedarf bis ins übernächste Jahr und erhalten so eine Steueroptimierung. Gründer können diesen "Gewinn-Parkplatz" durch Ansparabschreibung sogar bis zu fünf Jahre lang nutzen - Strafzinsen bei späterem Investitions-Verzicht drohen ihnen nicht. mehr...
Welche Steuernummer auf Ausgangsrechnungen?
(04.06.2002) Muss ab 1. Juli wirklich die persönliche Steuernummer auf jede Rechnung gedruckt und damit an die große Glocke gehängt werden? Alle Verlautbarungen der Finanzverwaltungen zeigen, dass kein Anlass zur Besorgnis besteht: Die Umsatzsteuer-Identnummer genügt. Und: Bezahlt werden müssen auch Rechnungen ganz ohne Stuernummer. mehr...
Publikationszwang für "Steuer-PIN"
(15.12.2001) Im neuen "Steuerverkürzungsbekämpfungsgesetz ist die obligatorische Angabe von Steuernummern auf Ausgangsrechnungen vorgeschrieben. Das zeugt vom datenschutzrechtlichem Tiefschlaf aller Beteiligten. Zumal die vielfach als Passwort fungierende 10-stellige PIN in vielen Fällen nicht nur die betriebliche, sondern auch die persönliche Steuernummer von Unternehmern und deren völlig unbeteiligten Ehepartnern ist! mehr...
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