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Wissensmanagement kann eine wichtige strategische Ressource im Wettbewerb sein: Mitarbeiter können Aufgaben besser bearbeiten, Entscheidungen gezielter treffen und neue Ideen schneller in die Tat umsetzen. Mit Wissen können sie Prozesse beschleunigen, Leistungen optimieren und Kosten senken. Wissen ermöglicht ihnen, Angebotslücken im Markt wahrzunehmen und damit neue Märkte zu erschließen. Das Wissen der Mitarbeiter zielorientiert zu gestalten ist die Aufgabe von Wissensmanagement.
Dieses Infopaket richtet sich an alle, die diese Chancen nutzen und Risikien rechtzeitig erkennen wollen. Es bietet Ihnen einen Überblick mit allen wichtigen Facetten dieses komplexen Themas. Dazu zählen Wissensaufbau und -abbau sowie Strategien und Maßnahmen für effektives Wissensmanagement.
Unseren zahlenden Mitgliedern steht eine PDF-Version von "Einführung ins Wissensmanagement" (97 Seiten) zur Verfügung.
Dieser Beitrag umfasst 6 Kapitel: zum Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
- Was ist Wissen?
In dieser Lektion wird grundlegend erklärt, was Wissen eigentlich ist. Sie erhalten Informationen darüber, wie Wissen entsteht, was es so kostbar macht, wie Wissen zum Handeln wird, wie es lebt und stirbt, welche Eigenschaften es hat.- Wissen ist eine faszinierende Quelle für den Erfolg eines Unternehmens: Mitarbeiter können Aufgaben besser bearbeiten, Entscheidungen gezielter treffen und neue Ideen schneller in die Tat umsetzen. Mit Wissen können sie Prozesse beschleunigen, Leistungen optimieren und Kosten senken.
- Wissen, Probleme und Lösungen hängen eng zusammen: Will ein Mitarbeiter ein Ziel erreichen, kann ein Problem dadurch entstehen, dass ihm erforderliches Wissen fehlt. Kann er sich dieses fehlende Wissen aneignen, kann er sein Problem lösen. Das Aneignen von Wissen heißt Lernen.
- Wissen lässt sich durch viele Eigenschaften beschreiben. Dies hängt davon ab, wer Wissen verwendet, wie bedeutend es ist, wer auf es zugreifen kann, wer es besitzt und was es beinhaltet.
- Um den Aufbau von Wissen verstehen und damit aktiv gestalten zu können, sind Kenntnisse über das Lernen erforderlich.
- Nach umfassenden Untersuchungen der INSEAD-Busniess School wird bei Top-Unternehmen im Schnitt rund 40 Prozent des Aktienwertes durch nicht-materielle Faktoren bestimmt: Image, soziale Kompetenz, intellektuelles Kapital (Lernfähigkeit und Wissensmanagement).
- Weiß ein Unternehmen seine vorhandenen Produkte zu optimieren, kann es Wettbewerbsvorteile ausbauen und dauerhaft sichern.
- Führungskräfte nutzen das vorhandene Wissen über Märkte, Kunden, Ablaufprozesse oder Innovationen nur wenig: Eine Hälfte schöpft nur 20 bis 40 Prozent aus, die andere Hälfte 60 bis 80 Prozent. Viele Unternehmen nutzen nicht einmal die Hälfte des vorhandenen Wissens.
- Was ist Wissensmanagement?
Es mag zwar in aller Munde sein, aber nur wenige können auch eine Definition liefern. In dieser Lektion erfahren Sie, was Wissensmanagement ist. Was ist neu am Wissensmanagement? Welche Ergebnisse kann es bringen? Woran erkennt man fehlendes Wissensmanagement?- Wissensmanagement ist ein komplexes, strategisches Führungskonzept, mit dem ein Unternehmen sein relevantes Wissen ganzheitlich, ziel- und zukunftsorientiert als wertsteigernde Ressource gestaltet.
- In den meisten Unternehmen werden Informationen in Bibliotheken und Datenbanken abgelegt und verteilt. Weitgehend unbeachtet ist die Interpretation und Bewertung durch die Nutzer, was erst zum Entstehen von Wissen führt.
- Instrumente des Wissensmanagements
Lernen Sie die Instrumente des Wissensmanagements kennen. Wie wird Wissen erzeugt? Wie wird es dokumentiert und verteilt? Wie wird es angewendet und entwickelt?- Neues Wissen entsteht aus Sicht des Wissensmanagements nicht mehr nur in Forschung und Entwicklung, sondern in allen Bereichen des Unternehmens. Oft sind es vermeintlich unscheinbare Marktsignale, die sich zu verwertbarem Wissen und zu Kompetenzen zusammenfügen.
- Ist Wissen nicht festgehalten und schnell verfügbar, müssen sich die Mitarbeiter die Informationen mühsam und aufwendig zusammensuchen. Das kostet Zeit und Geld.
- Das Verteilen von Wissen im Unternehmen ist die Voraussetzung, um Wissen zu nutzen. Sind Berichte der Marktforscher nicht den Produktentwicklern bekannt, können sie die Kenntnisse nicht für neue Leistungen nutzen.
- Wissen darf nicht verwaltet, sondern es muss zielorientiert angewendet und der Erfolg kontrolliert werden. Aber gerade hier ist einer der größten Schwachstellen, denn kaum ein Unternehmen prüft die Umsetzung von Wissen in konkrete Aufgaben- und Problemlösungen.
- Konzept für Wissensmanagement
Wissensmanagement erfordert ein strukturiertes Vorgehen. Ziel ist es, ein langfristiges Projekt zu entwickeln, um die eigenen Ressourcen möglichst sinnvoll einzusetzen und dauerhaft zu entwickeln.- Das systematische Gestalten von Wissen muss sorgsam und langfristig aufgebaut und entwickelt werden. Denn nur dann laufen die Prozesse stabil. Der Wissensvorsprung muss dauerhaft gesichert sein, um langfristige Vorteile daraus ziehen zu können.
- Entscheidet sich der Vorstand für Wissensmanagement, muss er sich dazu bekennen und wissen, dass sich Prozesse und Strukturen, Denken und Handeln ändern müssen. Dies bedeutet auch, einen eigenen und ausreichenden Etat bereitzustellen.
- In vielen Unternehmen ist unklar, wer etwas weiß, wo die Experten sitzen, über welches Wissen sie verfügen und an welchen Projekten sie arbeiten. Im ersten Schritt stellt daher das Projektteam fest, welches Wissen intern und extern vorhanden und welches Wissen benötigt wird.
- Ziele formulieren einen angestrebten Zustand, der innerhalb einer bestimmten Zeit erreicht sein soll. Das Setzen von Zielen dient zum Koordinieren.
- Fachleute diskutieren erhitzt darüber, wie sich der Erfolg von Wissensmanagement nachweisen lässt. Manche finden das so schwer wie das Messen von Gas mit einem Gummiband.
- Gestaltung der Maßnahmen
Wissen als Wert im Unternehmen zu verankern ist eine Frage der Gestaltung. In dieser Lektion lernen Sie, welche Bedeutung die Kultur für das Wissensmanagement hat: Wie zeigt sich eine anregende Wissenskultur? Wie lassen sich Probleme angehen? Welche Anforderungen gibt es an eine wissensfördernde Unternehmenskultur?- Die Gestaltung der Maßnahmen im Wissensmanagement ist spezifisch auf die Probleme und Möglichkeiten eines Unternehmens zugeschnitten. Was die Gestaltung jedoch in jedem Fall maßgeblich beeinflusst, ist die Wissenskultur.
- Kontrolle im Wissensmanagement
Aktivitäten können gesteuern und bewertet werden: Wie lassen sich die Erfolge von Wissensmanagement messen? Wie lassen sich die Ergebnisse verbessern? Wissensmanagement soll messbare Ergebnisse liefern, die im Hinblick auf die Wertschöpfung im Unternehmen bewertet werden können.- Bisher messen Unternehmen ihren wirtschaftlichen Erfolg vor allem an den kurzfristigen finanziellen Ergebnissen. Eine solche kurzfristige Betrachtung ist allerdings nicht mehr zeitgemäß.
- Oft ist die Rede davon, dass Wissen einen Wert für das Unternehmen haben muss. Wie lässt sich dieser Wert bestimmen? Die Substanz von Wissen findet ihren Niederschlag im Wissenswert: Er bezeichnet jenen zusätzlichen Wert, den ein Unternehmen durch Wissen und nur durch dieses erhält.
Kommentieren, bewerten, Fragen an den Autor: "Einführung ins Wissensmanagement"
Am 07.11.2008 11:49:27 schrieb sgel:![]()
Gute strukturierte Einführung
Am 16.02.2006 11:37:07 schrieb ageibel1:![]()
Gute Einführung in das Thema. Hätte noch ein bisschen praxisorientierter sein können (durch mehr Beispiele). Alle wichtigen Begriffe und insbesondere das schrittweise Vorgehen wurden aber gut abgedeckt.
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