Food-Fotografie in der Praxis: Wie fotografiere ich ein Brathähnchen?

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Von Helma Spona

Ein lecker wirkendes Brathähnchen zu fotografieren, ist gar nicht mal so einfach. Unser Praxisleitfaden für Food-Fotografen verrät Ihnen, wie Sie die Aufnahme so hinbekommen, wie hier gezeigt:

Damit das Hähnchen am Ende so aussieht, muss man doch schon mehr Aufwand betreiben, als man dem Bild auf den ersten Blick ansieht. Damit das Hähnchen am Ende so aussieht, muss man doch schon mehr Aufwand betreiben, als man dem Bild auf den ersten Blick ansieht.
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Die Probleme mit dem "Motiv Brathähnchen"

Ein Hähnchen aufzunehmen, das stellt Sie als Fotografen - neben den Problemen, die es allgemein mit dem Fotografieren von Fleisch gibt - vor besondere Herausforderungen. Vor allem zwei Probleme müssen Sie lösen:

  • Das gebratene Hähnchen sieht im Backofen noch schön prall und cross gebraten aus. Nach wenigen Sekunden unter kälteren Zimmertemperaturen fällt es jedoch ein. Dadurch bekommt die Haut Dellen und Falten, die sehr unschön wirken.

  • Backen Sie das Hähnchen mit niedrigeren Temperaturen, fehlt ihm häufig die Farbe. Bei höheren Temperaturen (200 °C und höher) verbrennen jedoch viele Gewürze, wie z. B. Paprika. Das führt zu dunklen Sprenkeln und Flecken auf der Haut. Auch das sieht unschön aus.

Hier zeigen sich die typischen Probleme: Zu dunkle Stellen auf der Haut, eine ungleichmäßige Bräunung und eingefallene Stellen und Falten auf der Haut - und auch farblich ist das Bild nicht gerade ein Hingucker. So zeigen sich die typischen Probleme: Zu dunkle Stellen auf der Haut, ungleichmäßige Bräunung, eingefallene Stellen und Falten auf der Haut. Und auch farblich ist das Bild nicht gerade ein Hingucker.
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Diese Probleme - Falten, eingefallenen Haut und ungleichmäßige Farbe - lassen sich zwar lösen, indem Sie einfach ein rohes Hähnchen einfärben. Aber das Ergebnis ist auch nicht sonderlich ansprechend: Man erkennt auf den ersten Blick, dass das Hähnchen roh und nicht gebraten ist.

Keine wirkliche Lösung: Ein rohes Hähnchen einzufärben. Keine wirkliche Lösung: Einfach nur ein rohes Hähnchen einfärben.
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Sie müssen also im Prinzip mehrere Teilprobleme lösen:

  1. Das Hähnchen soll prall und saftig (nicht eingefallen) aussehen.

  2. Das Hähnchen darf nicht roh wirken. Es darf aber auch nicht fertig gebraten sein (siehe oben).

  3. Das Hähnchen muss eine goldgelbe Farbe haben, mit einer gleichmäßigen Bräunung.

In den folgenden Abschnitten zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt und ganz praktisch den Weg zum perfekten Brathähnchen-Foto: vom Einkaufen, dem Besorgen der Utensilien und der sonstigen Vorbereitung über die Dekoration und das Anrichten der Beilagen bis hin zur Aufnahme selbst.

Food-Fotografie - der umfassende Einstieg

Wenn Sie nicht nur Tipps und Tricks zum Fotografieren eines Brathähnchens suchen, sondern nach einem umfassenderen Einstieg in das Thema Food-Fotografie, dann empfehlen wir Ihnen diese Leitfäden von Helma Spona:

Unseren zahlenden Mitgliedern steht eine PDF-Version von "Food-Fotografie: Brathähnchen fotografieren" (20 Seiten) zur Verfügung.

Dieser Beitrag umfasst 5 Kapitel: zum Inhaltsverzeichnis

Über die Autorin

Helma SponaHelma Spona ist Fachautorin und Expertin im Bereich Digitalfotografie, Bildbearbeitung, (Website-)Programmierung und Webdesign. Seit einigen Jahren fotografiert sie für verschiedene Bildagenturen vorrangig Food- und Produktfotos.

Die Fotografie hat Helma Spona schon früh fasziniert. Mit Erscheinen der ersten digitalen SLR von Canon, der EOS 10D, ist sie auf die Digitalfotografie umgestiegen.

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