Photoshop CS 2 für Fotografen: Funktionen und Filter speziell für die Foto-Bearbeitung
Von Sibylle Mühlke
Photoshop-Funktionen für Fotografen | Wider das Rauschen
(10.11.2005) Photoshop bietet - zumindest in der aktuellen Version - eine Reihe von Funktionen, die vor allem für die Bedürfnisse von (Digital-)Fotografen konzipiert wurden. Dazu gehört der Dateibrowser, ein deutlich verbessertes, effektives Dateiverwaltungsprogramm, außerdem die erweiterte Möglichkeit, RAW-Daten aus der Kamera zu importieren, die verbesserte Unterstützung von 16-Bit-Bildern und einigen anderen Features. Vor allem aber sind einige neue Filter von Interesse für die Bearbeitung von Digitalfotografien.
Photoshop-Funktionen für Fotografen
Die nunmehr neunte Version von Photoshop ist seit einigen Monaten auf dem Markt, versehen mit einer ganzen Reihe neuer Funktionen, von denen einige vor allem für Fotografen interessant sind: Das Dateiverwaltungsprogramm Dateibrowser wurde ausgebaut und fungiert jetzt als leistungsstarkes eigenständiges Programm Bridge.
Das Dialogfeld zum Import von Kamera-RAW-Daten ist komfortabler geworden - man kann nun mehrere Bilder parallel bearbeiten - und mehr Kameratypen werden unterstützt. Nahezu alle wichtigen Photoshop-Funktionen stehen nun auch für die Bearbeitung von 16-Bit-Bildern zur Verfügung: Ebenen, mehr Filter als bisher (zum Beispiel auch 'Verflüssigen'), Formen und Text sowie Malwerkzeuge.
Der Filmstreifen am linken Rand des Dialogs zeigt, dass hier schon mehrere Bilder auf Bearbeitung und Import warten. Sie können zügig abgearbeitet werden.(
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Dieser Online-Workshop vermittelt Ihnen in vier Wochen kompakt und umfassend das nötige Know-how zum gesamten Arbeitsablauf der digitalen Fotografie: von der Aufnahme über den Workflow auf dem PC und Bildkorrekturen digitaler Fotografien bis zur Präsentation Ihrer digitalen Fotografien.
Der von Jacqueline Esen geleitete Online-Workshop startet am 01.07.2010.
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Mit dem Service 'Online drucken... ' kann man nun - auch direkt aus dem Bildbrowser Bridge heraus - Papierabzüge von Bildern bestellen (zu finden im Menü 'Datei'; in Bridge unter 'Werkzeuge' > 'Photoshop-Services').
Relevant für den Fotografenalltag sind aber auch eine Reihe neuer Filter, die versprechen, Bildfehler, die für Digitalfotos typisch sind, zu entfernen. Ihnen wollen wir unser Hauptaugenmerk widmen.
Wider das Rauschen
Körniges Bildrauschen wird von fast allen digitalen Kameras produziert, wenn die Lichtbedingungen nicht optimal sind. Auch beim Digitalisieren von Bildern im Scanner entsteht unweigerlich ein mehr oder minder starkes Rauschen. Durch die Oberflächenbeschaffenheit der Bildvorlage und den Kontakt zur Glasscheibe des Scanners können Störungen noch verstärkt werden.
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Leser haben folgende Kommentare abgegeben:
Am 14.11.2005 12:23:36 schrieb muehlke:
- Aperture vs. Photoshop -
Ich habe Aperture bisher noch nicht unter der Maus gehabt, aber nach eingehendem Studium des Pressematerials wage ich mal eine vorsichtige Einschätzung:
Die Ausrichtung der Programme ist unterschiedlich. Aperture ist ein Spezialist, der vor allem für professionelle Fotografen konzipiert wurde, die Ihre Bilder aus der Kamera rauskriegen und verwalten wollen.
Photoshop ist ein Universalist, mit dem man nicht nur die auch von Aperture abgedeckten Aufgaben (RAW-Import, Dateiverwaltung, Farbmanagement) erledigen kann, sondern noch weit mehr. Die Stärke von Photoshop ist die spätestens seit der Programmversion CS sehr gute Einbindung in die anderen Programme (v.a. Layout- und Zeichenprogramm) der sogenannten Creative Suite, was einen recht flüssigen Workflow beim Erstellen von Druckvorlagen ermöglicht. In CS 2 wurde dieser Workflow nochmals verbessert. Um zu verstehen, wie wichtig dieser Punkt ist, muss man nur einige Jahre zurückdenken und sich daran erinnern, wie nervig es zB war, auch nur dieselben Farben herauszubekommen, wenn man ein Bild von Photoshop ins Layoutprogramm transferierte (Stichwort: Farbmanagement). Das ist jetzt viel komfortabler und schneller geworden.
Da ich den RAW-Import von Aperture im Detail nicht kenne, kann ich nicht sagen, ob die Einstellungs/ Korrekturmöglichkeiten dieses Programms die differenzierten Bildkorrektur-Funktionen von Photoshop entbehrlich machen.
Ich weiss auch nicht, wie einfach letzten Endes Aperture in der Bedienung ist gegenüber Photoshop.
Preislich liegt PS CS 2 mit knapp 100 Eur (Upgrade: ca 300 Eur) kräftig über den 479 Eur, mit denen Aperture zu Buche schlägt.
Man sollte bei der Kaufentscheidung vielleicht aber auch nicht vergessen, dass der Support für Photoshop (-zig Foren und Buchtitel... und Online-Workshops ;-) ) wirklich gut ist.
Ansonsten: einfach mal testen. Auch von Aperture gibts doch bestimmt ne Trial-Version.
HTH, Gruss:
Sibylle Mühlke
Am 11.11.2005 19:15:24 schrieb Ray:
Gibt es Gründe das Apple-Programm Aperture dem neuesten Photoshop vorzuziehen? Vielen Dank für die Einschätzung
RaMaRo
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