Podcasts hören, selbst produzieren und veröffentlichenDieser Tipp wurde mit 4 von 5 Sternen bewertet.

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Von Brigitte Hagedorn

Was sind eigentlich Podcasts? | Wie kann ich Podcasts hören? | Podcast als Marketinginstrument | Podcasts selbst produzieren: Die Grundausstattung | Podcasts veröffentlichen | Persönliche Podcast-Hörempfehlungen | Kleines Podcast-Glossar

(17.08.2007) Podcasts - regelmäßige kurze Audiobeiträge, die Sie Ihren Hörern übers Internet anbieten - sind eine hervorragende Marketing-Möglichkeit gerade für kleine Unternehmen und Freiberufler. Denn mit Podcasts können Sie Kunden und Interessierte regelmäßig und direkt ansprechen - und mit Ihrem Know-how überzeugen. Wie einfach es ist, Podcasts zu hören, selbst zu produzieren und zu veröffentlichen, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag.

Tipp: Know-how für Podcaster bei akademie.de

Was sind eigentlich Podcasts?

Der Begriff Podcast5 ist entstanden aus dem englischen Wort Broadcast für Rundfunk und dem wohl bekanntesten MP35 Player, dem iPod der Firma Apple. Ein Podcast ist also eine Art Radiosendung. Die Podcasts werden im Internet als MP3-Datei heruntergeladen und am Computer oder mit einem MP3-Player gehört - unabhängig von Zeit und Ort.

Der Unterschied zum herkömmlichen Download von Audiodateien im Internet ist die Koppelung des Podcasts mit einem so genannten RSS-Feed5. Diese Technik erlaubt dem Hörer mit Hilfe einer kostenlosen Software, einen Podcast zu abonnieren, so dass automatisch neue Sendungen heruntergeladen und im besten Fall direkt auf den MP3-Player oder das Handy übertragen werden.

Was gibt's zu hören in einem Podcast?

Die Inhalte der Podcast-Episoden5, so heißen die einzelnen Sendungen oder Shows, reichen von unterhaltsamen Selbstdarstellungen bis zu informativen Wortbeiträgen. Die Rundfunkanstalten von Bayern1 bis WDR5 bieten mittlerweile zahlreiche Sendungen als Podcast an, Universitäten senden Vorlesungen und Unternehmen haben Podcasting als neues Kommunikationsmittel entdeckt.

Podcasts zum Reinhören und Stöbern:

Wie kann ich Podcasts hören?

Am einfachsten und schnellsten kann man Podcasts auf der entsprechenden Seite im Internet hören. Sie klicken die Audiodatei an, laden Sie herunter und hören Sie mit Ihrem installierten Player am PC.

Komfortabler ist die Nutzung eines Podcatchers5, mit dem Sie Podcasts abbonieren und verwalten können. Auf cirka 70 Prozent aller Podcasts wird mit dem Programm iTunes6 zugegriffen. iTunes können Sie sich kostenlos im Internet herunterladen, es ist sehr übersichtlich, leicht zu bedienen und läuft sowohl unter Windows als auch unter Mac.

iTunes: Podcasts abonnieren
  Mit iTunes lassen sich Podcasts besonders komfortabel abonnieren und hören.

Podcasts hören mit iTunes

Wenn Sie in der Menüleiste <"Erweitert" <"Podcast abonnieren" wählen, öffnet sich ein Fenster, in welches Sie den RSS-Feed, eine URL, eingeben müssen. In der Regel finden Sie diesen "Code" auf den Webseiten und in den Podcast-Verzeichnissen. Sie kopieren ihn in das geöffnete Feld in iTunes, bestätigen mit "o.k." und der Titel landet in Ihrer Bibliothek unter Podcast. Unter diesem Titel werden bisherige Episoden aufgelistet und können einzeln heruntergeladen werden.

Neben dem Titel des Podcasts steht die Dauer der Sendung, das Erscheinungsdatum oder eine kurze Beschreibung des Inhalts - alles Einstellungssache. Sobald iTunes geöffnet wird, werden die abonnierten Podcasts automatisch aktualisiert. Und wenn ein iPod an den Rechner angeschlossen ist, werden die Episoden sogar direkt auf diesen übertragen. Mit anderen MP3-Playern geht das leider nicht.

Von iTunes gelangen Sie auch direkt auf die Webseite des entsprechenden Podcasters oder zum Podcast-Verzeichnis von iTunes, wo Sie neue Sendungen finden und die täglichen 100 Top-Podcasts. Wie man allerdings in diese Liste kommt, bleibt bisher ein Geheimnis.

Eine kleine Auswahl weiterer freier Podcatcher

Phonecasting

Eine weitere Möglichkeit Podcasts zu hören, ist das Phonecasting12, das die Firma "just digits" anbietet. Hier wählt man mit einem herkömmlichen Telefon eine Nummer und hört zum üblichen Tarif (Vorwahl ist Würzburg) die Podcast-Episoden. Mit dem Tastenfeld des Telefons kann man sogar vor- oder zurückspulen, Kommentare aufsprechen oder zur nächsten Podcast-Episode vorspringen. Wer eine Flatrate an seinem Mobiltelefon hat, kann diesen Service gut nutzen, um zum Beispiel Wartezeiten zu überbrücken.

Podcast als Marketinginstrument

Viele große Unternehmen haben Podcasting bereits für sich als neues Kommunikationsmittel entdeckt. Starbucks13 informiert rund um die Kaffeebohne (und die Menschen hinter dem Tresen, die immer Ihren Vornamen wissen wollen...), Opel14 stellt seine Produkte vor, präsentiert aber auch kurze Interviews mit Umweltexperten oder lädt ein zu Touren durch die sächsische Schweiz (natürlich mit einem Opel-Cabrio).

Doch auch Selbstständige und Freiberufler produzieren Podcasts: Die Heilpraktikerin Silke Cronauge informiert einmal im Monat über Schüssler-Salze oder Bachblüten in ihrem Heilpraxis-Podcast15. Marketingberater Alexander Wunschel, der schon zu den Pionieren in der Podosphäre gehört, wendet sich mit seinem Blick über den Tellerrand16 an die "Freunde der fröhlichen Marktbearbeitung" und bietet wöchentlich Neuigkeiten zu Podcast-Trends im Businessbereich.

Podcasting bietet also auch oder gerade für kleine Unternehmen und Freiberufler enorme Möglichkeiten der Kundenbindung und Neukundengewinnung:

  • Mit einem eigenen Podcast können Sie sich regelmäßig direkt an Ihre Kunden und Interessierte wenden. Die Hemmschwelle, einen Podcast zu abbonieren, ist geringer, als sich für einen Newsletter anzumelden: Beim Podcast fällt die Angst vor Spam weg, da keine E-Mailadresse angegeben werden muss.

  • Da nur abonniert, wer sich für das Thema interessiert, ist der Einsatz zielgerichtet und nicht nach dem "Gießkannenprinzip".

  • Hören ist persönlicher, emotionaler als Lesen. Das bedeutet, Sie stärken Ihre Marke durch die emotionale Ansprache.

  • Podcast ist ein Kind des Web 2.0, dem "Mitmach-Internet": Feedback von Ihren Podcast-Hörern liefert Ihnen wertvolle Informationen für Ihr Unternehmen oder Ihre Dienstleistung.

  • Sie können in Ihrem Podcast auf Seminare, Veranstaltungen, Angebote, Ihre Homepage und vieles mehr hinweisen.

Wer hört überhaupt Podcasts?

Die aktuelle Podcast-Umfrage von Alexander Wunschel hat nicht nur ergeben, dass sich Podcasting als wichtige Unterhaltungs- und Informationsquelle etabliert, sondern auch den Podcast-Hörer sichtbarer gemacht: Der typische Podcast-Nutzer ist zu 82 Prozent männlich und durchschnittlich 29,4 Jahre alt. Er ist gebildet, verfügt über ein Nettoeinkommen von 1.474 Euro monatlich. Er ist zu 55 Prozent berufstätig, zu 40 Prozent in Ausbildung. Der Podcast-Hörer arbeitet vorwiegend in der IT- und Kommunikationsbranche (Medien, Marketing etc.) sowie im Bereich Wissenschaft und Forschung.

Im Durchschnitt hört er oder sie 4,5 Stunden Podcast in der Woche, zur Unterhaltung (86%), um sich zu informieren (82%) und zur Weiterbildung (46%). Interessant sind diese Zahlen auch vor dem Hintergrund der letzten Podcast-Umfrage: Da lag die männliche Dominanz noch bei 89 Prozent und die Nutzung von Podcasts, um sich weiterzubilden, stieg um knapp 60 Prozent.

Und ganz wichtig: Podcast ist kein Hype! Über die Hälfte der befragten Hörer nutzt dieses Medium bereits länger als ein halbes Jahr, 29 Prozent bereits über ein Jahr.

Noch mehr Zahlen und Fakten finden Sie hier:

http://tellerrand.typepad.com/tellerrand/2007/01/ergebnisse_der_.html

Podcasts selbst produzieren: Die Grundausstattung

Podcasts zu produzieren ist gar nicht so schwer und die Grundausstattung ist übersichtlich. Sie brauchen fürs Podcasting:

  • einen multimediafähigen PC

  • ein Mikro und einen Kopfhörer

  • einen Audio-Editor

  • und evtl. noch einen digitalen Rekorder

Multimediafähiger PC

Ein Computer mit Soundkarte ist sowohl zum Aufnehmen, als auch zum Bearbeiten des Podcasts notwendig.

Mikro und Kopfhörer

Ein brauchbares Mikro bekommt man bereits ab 25 Euro. Bei der Podcast-Aufnahme ist es wichtig einen Kopfhörer zu tragen: So hören Sie, ob überhaupt aufgenommen wird und erkennen störende Geräusche leichter. Wenn man sich selbst hört, artikuliert man außerdem automatisch besser. Beim Kauf eines Kopfhörers sollten sie darauf achten, dass dieser "geschlossen" ist, also selbst wenig Geräusche nach außen abgibt, die dann wieder mit aufgenommen würden.

Für Ihre ersten Podcasting-Versuche reicht jedoch ein preiswertes Headset, wie es häufig bei Spracherkennungsprogrammen oder ähnlichem mitgeliefert wird oder auch das Mikro an Ihrem Laptop.

Wenn Sie kein Headset benutzen, sollten Sie sich einen Mikrofonständer (Stativ) zulegen. Erstens ist es lästig, das Mikro ständig in der Hand zu halten, zweitens entstehen störende Nebengeräusche durch das Umgreifen der Hand. Zu Ihrer Podcasting-Grundausstattung sollte auch ein sog. Poppschutz gehören. Der verhindert, dass die so genannten Explosivlaute, die Konsonanten "P", "B" und "T" unangenehme Geräusche verursachen. Als Poppschutz bezeichnet man in der Regel einen Ring, über den ein Nylontuch gespannt ist und den man vor das Mikro klemmt. Die andere, ebenso wirksame Variante ist ein Windschutz, eine kleine Kappe aus offenporigem Schaumstoff, die man über die Mikrofonkapsel stülpt.

Der Audio-Editor

Der Audio-Editor ist eine Software, die Sie bei der Aufnahme und Bearbeitung Ihres Podcasts unterstützt . Sehr beliebt ist Audacity17, ein freies und kostenloses Programm, das Sie sich für Windows, Mac oder Linux herunterladen können. Aktuell werden die Version 1.2.6 und die Version 1.3.3 zum Download angeboten. Die Version 1.2.6 gilt als "fertige" Version, die stabil läuft. Einige interessante und hilfreiche Neuerungen bietet die Beta-Version 1.3.3. Sie kann ohne große Risiken genutzt werden, da sie nach meiner Erfahrung ebenfalls sehr zuverlässig läuft.

Um die Audiodatei in eine MP3-Datei umzuwandeln, als die sie am Ende ins Netz gestellt wird, müssen Sie außerdem den Lame Encoder18 herunterladen und installieren. Aus patentrechtlichen Gründen darf Audacity dieses Programm nicht integrieren.

Einführung in die Arbeit mit Audacity

Eine ausführliche Anleitung zur Arbeit mit diesem Audio-Editor bietet Brigitte Hagedorn im Beitrag Audio-Dateien erstellen und bearbeiten mit dem kostenlosen Audio-Editor Audacity2.

MP3

MP3 ist eine Technik, die Audio-Daten reduziert und komprimiert. "Unbehandelte" digitale Audio-Daten brauchen für eine Minute Spielzeit etwa 10 MB Speicher. Wandelt man diese Daten ins MP3-Format um, so haben sie je nach Qualität nur noch eine Größe von knapp einem MB, sind also gut zehnmal so klein.

Diese Kompressionstechnik nutzt die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung und bildet nur die Töne ab, die das menschliche Ohr auch hören kann: Zum Beispiel unterscheiden wir Töne erst ab einer bestimmten Tonhöhendifferenz, und nach sehr lauten Geräuschen nehmen wir leise schlecht oder gar nicht wahr. Wahrnehmungsgerechte Klangformung oder "Perceptual Noise Shaping" nennt man das.

Bevor es mit der Podcast-Aufnahme losgeht, sollten Sie noch ein paar Einstellungen in Audacity, und auch bei anderen Audio-Editoren, beachten:

  • Die Standard-Samplefrequenz sollte bei 44,1 kHz bleiben. Verändern Sie diese, riskieren Sie, dass andere Player Ihren Podcast nicht richtig abspielen. (Mickey-Mouse-Effekt)

  • Ein Standard-Sampleformat von 16-bit ist für Podcasting ausreichend und braucht nicht so viel Platz auf Ihrer Festplatte.

  • Bitrate: Da der Podcast im Internet abgelegt wird, ist es wichtig, dass die Datei nicht zu groß wird. Zum einen für den Hörer, der sich die Datei runterlädt, aber auch für Ihren Hoster (dazu später mehr), bei dem Ihre Datei liegt und wo Sie eventuell Gebühren nach der Speichermenge zahlen. 192 Kbit/s ist CD-Qualität, also für einen Podcast nicht nötig. Unter 128 Kbit/s sollten Sie nicht gehen, wenn Musik in Ihrem Podcast ist. Für reine Sprache in Mono reichen 64 Kbit/s aus. Je niedriger die Bitrate, desto kleiner die Datei - aber auch umso schlechter ist die Qualität.

Anmerkung: Faustregel zur Dateigröße

10 Minuten Audiodatei haben bei 128 Kbit/s eine Größe von ca. 10 MB

Um Ihren Podcast mit kleinen Einspielern oder Soundschnipseln aufzulockern, eignet sich der QuickTime-Player19 gut. Diesen Player können Sie ebenfalls für Windows oder Mac kostenlos im Internet herunterladen. Sie können mehrere Player gleichzeitig auf Ihrem Bildschirm öffnen und bei Bedarf jeweils abspielen. Auch Ihr Podcast-Intro und -Outro können Sie so in Ihre Aufnahme in Audacity integrieren.

Audio-Editoren zum Podcasten:

Natürlich gibt es noch mehr Audio-Editoren, mit denen Sie Ihren Podcast produzieren können. Sie helfen Ihnen Ihren Podcast ins Netz zu stellen oder haben Buttons, die man selbst mit Soundschnipseln belegen kann.

Beispiel:

CastBlaster20 für Windows: Eine zehnminütige Testversion ist kostenlos, die Vollversion kostet ca. 40 Euro.

GarageBand21 für Mac: gehört zum Multimediapaket von iLife und kostet ca. 80 Euro.

MAGIX Podcast Maker22 für Microsoft: 30 Tage kostenlos testen, 30 Euro.

Podcasts veröffentlichen

Sie haben Ihren Podcast produziert, in eine MP3-Datei umgewandelt und müssen ihn nur noch ins Netz stellen - Dafür benötigen Sie einen Webhoster. Kriterien um einen geeigneten Anbieter auszuwählen sind der Space, also der Speicherplatz, der Ihnen zur Verfügung gestellt wird, und der Traffic, das Volumen welches heruntergeladen wird. Der Traffic wird am Anfang nicht hoch sein, doch wenn die Nachfrage nach Ihrem Podcast wächst, kann da einiges zusammenkommen.

PodHost23 ist ideal für den Einsstieg ins Podcasting. PodHost bietet Ihnen pro Monat 30 MB Speicherplatz gratis an. Das sind also etwa 30 Minuten Podcast, wenn Sie auf die Größe achten auch mehr. Und diesen Platz bekommen Sie jeden Monat wieder neu zur Verfügung gestellt. Traffic ist frei bei Podhost, es fallen keine Einrichtungsgebühren oder sonstige versteckte Kosten an. Wird aus Podcasting eine Leidenschaft bei Ihnen, sind auch größere Pakete bei PodHost durchaus bezahlbar24.

Nach dem Sie sich registriert haben, mit allgemeinen Informationen zu Ihrem Podcast und zu Ihrer Person, können Sie zwischen verschiedenen Layouts für Ihre neue Webseite wählen und geben vielleicht noch an, was den Podcast-Hörer hier erwartet. Dann laden Sie Ihren Beitrag hoch, mit Titel und einer kurze Zusammenfassung des Podcast-Inhalts. Alles das wird in einen Blog gepostet, in Ihre neue Webseite, und PodHost sorgt auch dafür, dass verschiedene Podcast-Verzeichnisse von Ihrer Sendung erfahren.

Aber natürlich können Sie Ihren Podcast auch hier hosten:

Zum Schluss zwei Zitate von Podcastern, die es wissen müssen:

"Loslegen!" Annik Rubens in "Podcasting. Das Buch zum Audiobloggen".

"Podcasting wirkt." Alex Wunschel in "Weblogs, Podcasting und Videojournalismus".

Persönliche Podcast-Hörempfehlungen

http://braincast1.blogspot.com/2007/07/braincast-81-lernen.html

http://www.dasabenteuerleben.de/index.php?id=2&oid=370

http://tellerrand.typepad.com/tellerrand/2007/05/podcast_pimp_my.html

http://tellerrand.typepad.com/tellerrand/2007/05/werbebloggerpod.html

Kleines Podcast-Glossar

  • MP3
    Komprimiertes und reduziertes Audio-Format

    Audio-Dateien im MP3-Format benötigen verhältnismäßig wenig Speicherplatz und eigenen sich deshalb besonders gut z.B. fürs Internet und also fürs Podcasting oder für mobile Musik-Abspielgeräte, die sogenannten MP3-Player.

  • Phonecasting
    Podcasts per Telefon oder Handy abhören oder aufnehmen

    Als Alternative zum Podcatcher28 bietet die Firma "just digits" das Phonecasting29 als Möglichkeit an, Podcasts zu hören oder ui aufzunehmen. Hier wählt man mit einem herkömmlichen Telefon eine Nummer und hört oder speichert zum üblichen Tarif (Vorwahl ist Würzburg) die Episoden. Mit dem Tastenfeld des Telefons kann man vor- oder zurückspulen, Kommentare aufsprechen oder zur nächsten Episode vorspringen.

  • Podcast
    mit RSS-Feed verbundene Audio- oder Videodatei

    Der Begriff Podcast ist entstanden aus dem englischen Wort Broadcast für Rundfunk und dem wohl bekanntesten MP3 Player, dem iPod der Firma Apple. Ein Podcast ist also eine Art Radiosendung. Die Podcasts werden im Internet als MP3-Datei heruntergeladen und am Computer oder mit einem MP3-Player gehört - unabhängig von Zeit und Ort.

    Der Unterschied zum herkömmlichen Download von Audiodateien im Internet ist die Kopplung des Podcast mit einem so genannten RSS-Feed30. Diese Technik erlaubt dem Hörer mit Hilfe einer kostenlosen Software, einen Podcast zu abonnieren, so dass automatisch neue Sendungen heruntergeladen und im besten Fall direkt auf den MP3-Player oder das Handy übertragen werden.

  • Podcast-Episode
    einzelne Sendung oder Show eines Podcasts

  • Podcaster
    Produzent und Anbieter von Podcasts

  • Podcasting
    das Produzieren und Anbieten von Podcasts

  • Podcatcher
    Software zum Abbonieren und verwalten von Podcasts

    Auf cirka 70 Prozent aller Podcasts wird mit dem Programm iTunes6 zugegriffen. Weitere freie Podcatcher sind z.B. Happyfish7, Opera8, Newsreader/Podcatcher von AM Software9, Doppler10 oder Nimiq11.

  • Podder
    Hörer von Podcasts

  • Podhoster
    Anbieter von Webspace speziell für Podcasts

    z.B. PodHost23, podZilla25, podcaster.de26 oder LibSyn27

  • Podosphäre
    Gemeinde von Podcastern und Poddern

  • Podsafe
    bezeichnet (Musik-)Werke die keiner oder einer speziellen Lizenzierung unterliegen, so dass sie für Podcasting genutzt werden könne.

  • Podspace
    Webspace, Speicherplatz im Internet, für Podcasts

  • RSS-Feed
    ein Daten-Format, das die einfache Verbreitung von Web-Inhalten unterstützt

    Das RSS-Format ermöglicht es Anbietern von Websites, Inhalte als reine strukturierte Informationen - als RSS-Feeds - zur Verfügung zu stellen. Nutzer können diese RSS-Feeds abonnieren und die Inhalte so außerhalb der ursprünglichen Website nutzen, sie z.B. auf anderen Websites einbinden, mit sogenannten Feed-Readern lesen oder (wenn es sich um Audio-Dateien handelt) sie auf MP3-Playern anhören.

    Der Vorteil: ist der Feed erstmal abonniert, werden neue Artikel, Blog-Einträge, Podcast-Episoden ... automatisch geladen, ohne die Anbieterseiten erneut ansteuern zu müssen.

    Werden Audiodateien mit einem RSS-Feed gekoppelt, spricht man von einem Podcast.

Vorhandene URLs:

(1): http://www.akademie.de/programmierung-administration/website-administration/
tipps/allgemein/podcasting-fuer-dummies.html
(2): http://www.akademie.de/grundlagen-computer-internet/internet-basiswissen/tipps/
audio/audio-dateien-erstellen-bearbeiten-audacity.html
(3): http://podcasting.akademie.de
(4): http://www.akademie.de/grundlagen-computer-internet/internet-basiswissen/
workshops/podcasting.html
(5): http://www.akademie.de/grundlagen-computer-internet/internet-basiswissen/tipps/
audio/podcasts-produzieren.html?page=2#Glossar
(6): http://www.apple.com/itunes/download/
(7): http://happyfish.info/software/
(8): http://www.opera.com/
(9): http://www.am-software.eu/reader.php
(10): http://www.dopplerradio.net/
(11): http://www.nimiq.nl/
(12): >http://www.phonecaster.de/
(13): http://www.starbucks.de/de-de/_Worlds+Best+Coffee/Podcasts.htm
(14): http://www.opel.de/experience/podcast/current/podcasts.act
(15): http://heilpraxis.podspot.de/
(16): http://tellerrand.typepad.com/tellerrand/blick_ber_den_tellerrand/index.html
(17): http://www.audacity.de/
(18): http://audacity.sourceforge.net/download/lame
(19): http://www.apple.com/de/quicktime/win.html
(20): http://www.castblaster.com/
(21): http://www.apple.com/de/ilife/garageband/
(22): http://site.magix.net/deutsch/startseite/musik-produkte/podcast-maker-e-version/
(23): http://www.podhost.de/
(24): http://www.podhost.de/?page=services
(25): http://www.podzilla.de/
(26): http://www.podcaster.de/
(27): http://www.libsyn.com/index.php?&mode=logout&message=
(28): http://www.akademie.de/grundlagen-computer-internet/internet-basiswissen/tipps/
audio/podcasts-produzieren.html#podcatcher
(29): http://www.phonecaster.de
(30): http://www.akademie.de/grundlagen-computer-internet/internet-basiswissen/tipps/
audio/podcasts-produzieren.html#rss

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