Einsteigerinfos zu Skype
Eine schnelle und eingängige Einführung in Skype bietet unsere Video-Anleitung: Einstieg in Skype. Viele weitere Tipps und Informationen finden Sie im Themenbereich Internet-Telefonie.
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Von Robert Chromow
Skype-Business-Werkzeuge im Überblick | Skypecast: Werbevortrag per Internet
(21.06.2006) Zuerst kam der Siegeszug der Internet-Telefonie bei privaten Nutzern. In jüngster Zeit setzt Skype jedoch zunehmend auf die geschäftliche Nutzung: Das zeigt sich beispielsweise bei der verbesserten Einbindung in MS Office, an zahlreichen Extras zur Konferenz-Nutzung wie "Skype Groups", "Skypecasts" oder auch an den auch für Kundenkontakte vielseitig verwendbaren "Skype Buttons". Dadurch bietet Skype einerseits interessante Möglichkeiten für den geschäftlichen Einsatz. Andererseits wird die Freude am Skype-Hype durch sinkende Kostenvorteile und Sicherheitsbedenken getrübt.
Für den privaten Bereich ist das Internet-Telefonieprogramm Skype eine tolle Sache: Man kann dadurch mit Verwandten und Freunden auf der ganzen Welt zum Nulltarif in Verbindung bleiben, telefonisch oder gar per Video-Konferenz. Per "SkypeOut"
sind auch Festnetz-Telefone und Handys weltweit (gebührenpflichtig) erreichbar. Auch der Versand von SMS
ist inzwischen möglich - und das sogar zu recht günstigen Tarifen: Pro Kurznachricht werden 11,7 Cent vom Skype-Guthaben abgezogen.
Nun setzt Skype neuerdings vermehrt auf den Einsatz der VoIP
-Einsteigerlösung für geschäftliche Zwecke - insbesondere die von Kleinunternehmen. Grund genug, Möglichkeiten und Grenzen von Skype für den Business-Einsatz auszuloten.
Eine schnelle und eingängige Einführung in Skype bietet unsere Video-Anleitung: Einstieg in Skype. Viele weitere Tipps und Informationen finden Sie im Themenbereich Internet-Telefonie.
Auf seiner Business-Seite
preist Skype diverse geschäftliche Einsatzmöglichkeiten an. Drei davon wollen wir Ihnen weiter unten genauer vorstellen: Die für Werbe- und Info-"Vorträge" nutzbaren Skypecasts, Skype-Buttons als Verfügbarkeitsanzeige und die Office-Einbettung von Skype. Einige weitere Nutzungs-Möglichkeiten sollen nur im Überblick erwähnt werden. Dazu gehören
Telefonkonferenzen und Gruppen-Chats
in Betrieben und überbetrieblichen Projektgruppen,
die eigenen Skype-Festnetznummern ("SkypeIn"
, sollen bald auch über gebührenfreie Rufnummern erreichbar sein), den Skype-Anrufbeantworter ("Voice-Mail
") sowie die Schaltung von Anrufweiterleitungen
,
das "Skype-Kontrollfeld"" (= "Business Control Panel
", hieß früher "Skype Groups"), mit dem sich mehrere Einzelkonten zentral verwalten lassen.
Vorteil: Die einzelnen Mitarbeiter müssen sich nicht mehr selbst um das Einrichten und Verwalten kostenpflichtiger Zusatzdienste oder das Aufladen ihrer SkypeOut-Guthaben kümmern.
Skype auf Pocket-PCs ("Skype mobil
"). Voraussetzung dafür: Windows Mobile 5.0 oder 2003 und eine UMTS- oder WLAN-Verbindung.

Skype mobil: So sieht "Skype für die Jackentasche" aus.
Zahlreiche weitere"Productivity"-Extras (darunter Kooperationswerkzeuge wie "Whiteboards", PC-Fernsteuerungen und Verknüpfungen mit anderen Instant-Messaging-Programmen, IMs) finden sich in der Developer Zone
von Skype.
"Skypecasts"
sind öffentliche Skype-Übertragungen. Mit diesen "öffentlichen Vorträgen" können Sie beispielsweise Produkte und Dienstleistungen vorstellen. Sie entscheiden, ob das Publikum - bis zu 100 Zuhörer sind möglich - auf die Rolle als Hörer beschränkt bleibt oder mitreden darf. Um einen SkypeCast "anzuleiern", geben Sie einfach Thema, Kurzbeschreibung und Startzeit Ihrer "Sendung" ein, wählen eine passende Rubrik...
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Anzahl der Bewertungen: 12
Am 29.06.2006 18:03:14 schrieb RChromow:
Quelloffene Programme bieten gegenüber proprietären erheblich mehr Sicherheit - zumal, wenn es sich um heikle Peer-to-Peer-Projekte handelt. Selbst wenn man "nur telefonieren" will, möchte man doch nicht, dass ein Programm von sich aus unverhofft zuhause (oder sonstwo) anruft... :-)
Herzliche Grüße
Robert Chromow
--
Redaktionsteam akademie.de
Am 29.06.2006 17:14:27 schrieb <Anonym>:
Wieso ist es für Unternehmen wichtig ein offenes Protokoll zu verwenden? Sie sollen damit nur telefonieren und keine neue Version Kompilieren.
Am 29.06.2006 13:17:25 schrieb <Anonym>:
Skype nervt einfach nur. Durch die extremen Sprachverzögerungen fällt man sich ständig ins Wort. Und das macht nicht nur hektisch, sondern auch aggressiv. Ich möchte mit meinen Freunden kommunizieren und sie nicht anfauchen. Deshalb ist Skype nichts für mich!
Am 29.06.2006 13:13:47 schrieb <Anonym>:
Das Thema VoIP ist hochaktuell, auch wenn jetzt die traditionellen Tk-Anbieter im ISDN- und Analog-Bereich beginnen, mit Sonderangeboten gegenzuhalten. Ich möchte deshalb die Gelegenheit nutzen und einen weiteren Beitrag zum Thema "VoIP-Hardware zum Telefonieren über das Internet (A-DSL und S-DSL) ohne (eingeschalteten) Computer" anregen. Ich stelle mir vor, dass in einem solchen Artikel die Vor- und Nachteile von Hardwarelösungen (Zwischenschaltgeräte für ISDN und Analog, VoIP/DECT-Lösungen) vorgestellt werden könnten: zusätzlicher Stromverbrauch; wieviele gleichzeitige Gespräche möglich; Sprachqualität; Signalisierungstöne nach DIN/IEC oder nicht.
Am 25.06.2006 11:16:57 schrieb <Anonym>:
Skype ist ein übles Spyware-Tool
Am 22.06.2006 15:19:21 schrieb <Anonym>:
Davon, dass der "professionelle und bessere SIP-Standard völlig verschwiegen wird, kann nicht die Rede sein: Im Beitrag heißt es:
+++++++++++++ Z I T A T +++++++++++++
Viel wichtiger aus Sicht von Unternehmen: Um eine vollwertige VoIP-Lösung handelt es sich bei Skype nicht. Denn der Service basiert auf einem proprietären Protokoll, das inkompatibel zu gängigen VoIP-Lösungen ist. Anders als zum Beispiel der offene SIP-Standard wird der Skype-Quellcode zudem geheim gehalten.
+++++++++ Z I T A T - E N D E +++++++
Im übrigen berichten wir auch regelmäßig über SIP-Lösungen - so zum Beispiel schon vor über zwei Jahren unter der Überschrift
"Sipgate: Echte Internet-Telefonie"
http://www.akademie.de/direkt?pid=13228
Schöne Grüße
Robert Chromow
--
Redaktionsteam akademie.de
Am 22.06.2006 14:14:15 schrieb <Anonym>:![]()
Warum soviel Aufheben um die "Frickel-Lösung" Skype?
Am 22.06.2006 14:08:52 schrieb <Anonym>:![]()
Hallo, wieder mal ein guter Artikel über Skype. Ein kleiner Fehler ist Ihnen aber unterlaufen. Skypecast nutzen zwar Skype Out. Diese Skype Out Nummern sind kostenfrei und können auch ohne Skype Guthaben angewählt werden.
Matthias Rückel
Am 22.06.2006 13:37:46 schrieb <Anonym>:![]()
Warum wird der professionelle und bessere SIP-Standard völlig verschwiegen, z.B. einfach Siemens Giagaset C450 IP direkt an den DSL-Router anschließen und telefonieren, auch wenn der PC ausgeschaltet ist. Auch die vorhandenen Schnurlostelefone funktionieren damit weiter.
Die im Artikel beschriebene Lösung verursacht Gesprächsverzögerungen von mehr als 0,4 s. Solche lange Verzögerungen stören den Gesprächsverlauf, weil sich die Gesprächspartner dauernd "ins Wort fallen". Besonders Auslands- oder Mobilfunkgesprächen, bei denen oft weitere Verzögerungen hinzukommen (Komprimierung usw.) sind dann kaum mehr vernünftig führbar.
Am 22.06.2006 13:30:54 schrieb <Anonym>:![]()
skype spam gibt es inzwischen auch schon, welcher mit einer älteren skype version und einem Programm dafür generiert wird.
WWW.6reetings_from_______-_-______.4rtist.com
Am 22.06.2006 09:59:04 schrieb <Anonym>:
Danke für Ihren Hinweis - ich habe mir daraufhin gleich noch einmal die Skype-Zahlungsarten nachgeschaut. Sie haben völlig Recht: Neben der Kreditkartenzahlung sind auch normale Banküberweisungen und Moneybookers-Transfers möglich. Mehr noch: Die im Artikel angesprochene PayPal-Anbindung gibt es nun ebenfalls.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung und freundliche Grüße
Robert Chromow
--
Redaktionsteam akademie.de
Am 22.06.2006 08:54:52 schrieb <Anonym>:![]()
Gut, aber einen Stern Abzug gibt es für einige Tippfehler (z. B. Gutachten statt Guthaben) und eine Ungenauigkeit: Skype Guthaben lassensich nicht nur über Kreditkarte, sondern auch per Überweisung aufladen.
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