Strategien für den Linkaufbau: So bekommen Sie Links auf Ihre WebsiteDieser Tipp wurde mit 4 von 5 Sternen bewertet.

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Von Sasa Ebach

Verlinkungstipps | Zeit und Aufwand | Die drei Gebote | Umfeld | Webdienste mit Besucherbeteiligung | Verzeichnisse | Gewinnspiele und "Freebies" | Schreiben für Links | Networking für Links | Programmieren/Gestalten | Link-Quellen selbst machen | Zahlen | Spenden | Weitere Inhalte-Ideen | Strategiewahl | Links

(22.04.2008) "Wie komme ich nur an Links für meine Website?" Wenn Sie sich diese Frage öfter stellen, dann haben wir jede Menge praktischer Tipps für Sie - und ein paar grundsätzliche Überlegungen.

Allgemeine Tipps zur Verlinkung

Wenn eine Vielzahl von Links auf Ihre Website zeigt, ist das für Google ein Signal dafür, dass diese von guter Qualität ist.

Die Zahl der Links alleine ist jedoch nicht entscheidend - es geht auch um das Linkprofil. Die Suchmaschine versucht, "künstlich erzeugte", d. h. durch Linkkauf, Tauschgeschäfte o. ä. zustandegekommmene Links von einer positiven Bewertung auszuschließen. Deshalb sollte Ihre Verlinkung von außen "natürlich" aussehen: Ihr Linkprofil - die Art und Verteilung aller auf Ihre Website verweisenden Links - sollte vielfältig und unterschiedlich sein.

Die folgenden Richtlinien für Link-Strategien haben sich in der Praxis bewährt:

  • Achten Sie auf unterschiedliche Linktexte, soweit Sie darauf Einfluss haben. Nehmen Sie z. B statt der Haupt-Keywords auch andere Begriffe oder schlicht den Domainnamen. Wenn 90 % aller Links auf Ihre Seiten als Linktext "private Krankenversicherung" haben, signalisiert das "Diese Links wurden gekauft!".

  • Versuchen Sie, Links von Seiten zu bekommen, die für das Thema relevant sind. Diese Links haben mehr Gewicht als andere, auch wenn der PageRank nicht höher liegt. Wie Sie themenrelevante Links finden1, steht ausführlich in einem eigenen Beitrag. Die Kurzversion: Wenn Sie auf [fußball bundesliga] optimieren, suchen Sie nach genau diesen Begriffen und kontaktieren die ersten 100 bis 200 Websites auf den Ergebnisseiten. (Zur Notation: Suchbegriffe schreibe ich immer in [eckigen Klammern].)

  • Versuchen Sie, möglichst mehr als einen Link von jeder Domain zu bekommen. Wenn eine Website ein paar Mal über Sie "spricht", dann zeigt das, dass sie Ihre Website/Seite auch wirklich für wichtig hält.

  • Nutzen Sie jede Gelegenheit, auf Ihre Unterseiten zu verlinken ("Deeplinks"). Die Links sollten nicht nur auf Ihre Startseite zeigen.

  • Ein Link muss nicht immer auf die Zielseite gehen, um nützlich zu sein. Jeder Link auf eine Seite der Website stärkt auch die Domainpopularität und damit die Rankingpower der gesamten Website.

  • Artenvielfalt zählt. Ihre Links sollten nicht nur aus Webkatalogen kommen, sondern aus den unterschiedlichsten Ecken des Internet.

  • Ihre Links sollten sowohl von neuen wie von alten Websites bzw. Seiten kommen.

  • Ein guter Link ist wie ein guter Wein. Er reift und wird mit der Zeit immer besser. Wenn die Links auf Ihre Seiten ständig on- und offline gehen, ist das ein sehr unnatürliches Signal: Es riecht nach Linkmiete.

  • Achten Sie auf den zeitlichen Verlauf des Linkwachstums. Wenn Ihre Website bislang 10 neue Links im Monat bekommen hat, dann kaufen Sie nicht 1000 Links auf einmal. Ziehen Sie statt dessen den Linkzuwachs in die Länge: im ersten Monat 30, dann 50, dann 100 neue Links etc. Ein stetiges Linkwachstum ist aus Sicht der Suchmaschinen ein positives Signal.

  • Die Links sollten nicht alle aus dem Fußbereich der verlinkenden Seiten kommen. Dieser Bereich wird klassischerweise für Sponsoren verwendet. (Und ein gesponserter Link ist nicht natürlich.)

  • Kaufen Sie nicht nur Links von Seiten mit hohem PageRank. Wenn Sie bisher Links von Seiten mit unterschiedlichem PR haben und dann eines Tag 10 neue Links von Seiten dazukommen, die alle einen PR-Wert von 7 oder mehr haben, ist das für Google ein klares Manipulationssignal. (Abgesehen davon sollten Sie sich sowieso nicht hauptsächlich am PageRank orientieren2).

  • Ihre Links sollten nicht mehrheitlich aus "schlechter Nachbarschaft" stammen, d. h. von Websites zu Sex, Arzneimittel, Glücksspiel und ähnlichem (ausgenommen, Ihre Website beschäftigt sich mit einem dieser Themen).

    Ihre Links sollen auch nicht hauptsächlich von Websites kommen, die selbst wiederum mit "schlechter Nachbarschaft" verlinkt sind.

  • Tauschen Sie Links! Ja, Sie haben richtig gelesen. Getauschte Links auf Basis von Gegenseitigkeit bringen vielleicht nicht so viel für eine bessere Platzierung. Aber Sie machen Ihr Linkprofil natürlicher. (Außerdem findet so vielleicht auch der eine oder andere Interessent zu Ihnen.)

    Wenn Sie aus Suchmaschinensicht etwas von den Links haben wollen, dann müssen Sie die Links "waschen"3, indem Sie im Dreieck oder sogar im Viereck tauschen.

  • Rund um die Links sollten keine verräterischen Wörter wie beispielsweise "Sponsoren", "Werbung", "Reklame" etc. stehen.

  • Die richtige Sprache ist entscheidend. Wenn eine deutsche Website zu 80 % Links von chinesischen Seiten aufweist, ist das nicht gerade ein optimales Signal. (Selbst wenn es um Importgüter aus China geht, sollten die meisten Ihrer Links aus dem deutschsprachigen Netz sein.)

  • Es muss nicht immer ein Link seien. Manchmal ist ein permanenter Redirect (301 Umleitung) die bessere Lösung, etwa wenn Sie die URLS bzw. die Website gekauft haben. Die Umleitung kann die gesamte Linkpopularität, die eine Seite angesammelt hat, im Handumdrehen an einen neuen Ort vererben.

  • Verlinken Sie auch selbst nach außen. Das signalisiert den Suchmaschinen, dass Ihre Website sich in das natürliche Verlinkungsschema des WWW einfügt und nicht nur Links für sich behält.

  • Manchmal ist es einfach nicht möglich, auf die eigene Domain zu verlinken. Versuchen Sie dann, Links auf Seiten zu bekommen, die wiederum auf Ihre Seiten verlinken. Diese "Um-die-Ecke-Optimierung" funktioniert ebenfalls! Je stärker die Links werden, die auf Sie verlinken, desto mehr Kraft vererben sie auf Ihre Seiten.

  • Ihre Links sollten von verschiedenen IP-Adressen stammen, genauer aus verschiedenen "C-Klassen".

    Jede Domain ist einer IP-Adresse zugeordnet, wie Telefon-"Teilnehmer" einer Telefonnummer - kommen zu viele Links von "Nebenstellen eines Hauptanschlusses", könnte das negativ bewertet werden. Genauer: Wenn fast alle Links aus einem "Range" von IP-Adressen stammen, die alle einem einzigen Hostinganbieter zugeordnet sind (z.B. 123.123.123.123, 123.123.123.124, 123.123.123.125), kann das ein negatives Signal sein.

    Anschaulicher wird das vielleicht durch den "Class C Checker"4 vom Webmaster Toolkit. Unter Suchmaschinenoptimierern ist diese These übrigens stark umstritten. Manche glauben, das spiele keine Rolle. Aber selbst wenn es vielleicht heutzutage noch nicht benutzt wird, könnte dieses Kriterium durchaus demnächst als Signal verwendet werden. Nach Möglichkeit sollte man also durchaus darauf achten.

Anmerkung: To Follow or to NoFollow ...

Bekanntlich hat Google Anfang 2005 den NoFollow-Standard eingeführt, den auch z. B. Yahoo oder MSN beachten: Ein Link mit dem Quelltext <a href="http://www.beispiel.xy" rel="nofollow">Link</a> wird von den Suchmaschinen insoweit ignoriert, als das Linkziel nichts von der Power der verlinkenden Seite erbt.

Seitdem steht die Frage im Raum, ob man sich überhaupt um Links mit NoFollow-Attribut bemühen sollte. Für die Suchmaschinenoptimierung sind echte Links (ohne NoFollow) natürlich immer besser. Aber auch ein NoFollow-Link bringt Besucher und die verlinken unter Umständen wieder auf Ihre Seiten (ohne NoFollow) oder werden gar Kunden.

Ein NoFollow-Link bringt weniger. Aber er schadet nicht.

Wikipia setzt beispielsweise grundsätzlich NoFollow-Links. Trotzdem ist ein Wikipedia-Link wertvoll: Er bringt direkt zielgerichtete Besucher.

Welcher Aufwand ist nötig?

Wie viele Links braucht man für ...

Wie viele Links brauchen Sie, um Ihre Wunschposition zu erreichen? Das lässt sich nicht vorhersagen. Ich habe schon erlebt, dass ein einziger Link ausreicht. Manchmal braucht man über 100 Links. Bei manchen Begriffe braucht man sogar noch viel mehr.

Setzen Sie sich ein Ziel - "jeden Monat 20 neue Links für Seite domain.xy/meine-seite.html" - und versuchen Sie, dieses Ziel auch zu erreichen. Früher oder später wird es klappen.

Hören Sie mit dem Linksammeln nicht auf, wenn Sie Ihre Zielposition erreicht haben. Der Nächste versucht bestimmt schon, Sie von dort zu verdrängen. Ein wenig Vorsprung schadet nie.

Wie viel Aufwand ist nötig?

Prinzipiell gilt: Linkaufbau ist nicht schwer, aber zeitintensiv. 100 Links zu beschaffen kann durchaus mehrere Wochen Vollzeitarbeit bedeuten - vor allem, wenn Ihnen das Grundlagenwissen noch fehlt.

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Liste mit unterschiedlichen "Linkbeschaffungsmethoden". Wenn Sie daraus die für Sie passenden herausgesucht haben, können Sie den Aufwand eher abschätzen.

Ob es sich lohnt, Ihre Zeit zu investieren, können nur Sie selbst entscheiden. Wenn Ihnen der Aufwand über den Kopf wächst, können Sie sich auch von einer Agentur helfen lassen. "Linkbuilding" ist seit jeher eine Kerndienstleistung der Anbieter für Suchmaschinenoptimierung. (Eine Vorstellung davon, was das an Kosten für Sie bedeutet, vermittelt der Beitrag "Was kostet Suchmaschinenoptimierung?"5.)

Geben, um zu nehmen

  • Baue eine Beziehung auf mit dem potenziellen Linkgeber.

  • Biete etwas Nützliches an, was den Linkgeber bei seinen Zielen voranbringt.

  • Biete etwas Wertvolles an, worüber sich der Linkgeber freut.

"Geben, um zu nehmen" - dieses Prinzip zieht sich wie ein roter Faden durch alle Techniken zum Linkaufbau hindurch.

Wenn Sie Ihren Link einfach irgendwo "reinknallen" oder kommentarlos bei der ersten Anfrage um einen Link "betteln", gilt das als Linkspamming. Ihr Link wird erstens gelöscht und kann sie zweitens ganz ungewollt ins Rampenlicht befördern, wenn sich die Blogger auf Sie einschießen.

Fragen sie niemals nur nach einem Link oder bieten einfach nur den Tausch an. Sie müssen eine Beziehung herstellen. Das kann durchaus bedeuten, dass Sie erst nach der zweiten, dritten oder vierten E-Mail tatsächlich um einen Link bitten. Manchmal müssen Sie dann auch gar nicht mehr als Bittsteller auftreten, weil Sie mittlerweile etwas Nützliches für den anderen Webmaster erledigen: Sie schreiben einen Artikel, der prima auf seine Website passen würde - und bieten ihn gegen einen Link an. Haben Sie etwas zu verschenken? Auch gut! Sind Sie fit in Rechtschreibung und können Korrekturen seiner Texten anbieten? Eine Hand wäscht die andere!

Nutzen Sie Ihr Umfeld

  • Freunde, Bekannte, Verwandte, Partner

    Hier existiert die Beziehung ja bereits - Ihr persönliches Umfeld können Sie einfach nach einem Link fragen. Man muss es aber auch tun!

  • Hersteller, Lieferanten, Kunden, Auftraggeber

    Nutzen Sie Ihr geschäftliches Netzwerk, wenn Sie denn eines haben. Sie könnten beispielsweise all Ihre Kunden anschreiben/anrufen und um einen Link bitten. Vielleicht fällt ein kleines Incentive dafür ein - um Beispiel ein Sondergutschein für die nächste Bestellung oder ein praktisches kleines Geschenk.

    Und wenn Sie für Ihren Online-Shop ansonsten keine weiteren Links aufbauen: Besorgen Sie sich wenigstens Hersteller-Links.

  • Geschäftsbeziehungen entwickeln und nutzen

    Entwickeln Sie Geschäftsbeziehungen zu anderen Firmen in der gleichen Branche, mit denen Sie nicht in direkter Konkurrenz stehen. Dann lösen Sie ein Problem für Ihre neue Partner - zum Beispiel in Form eines nützlichen Artikels für deren Besucher.

Natürlich sollten Sie nicht alle der folgenden Techniken auf einmal umsetzen. Suchen Sie sich zwei oder drei davon aus und konzentrieren Sie sich dann nacheinander auf jeweils eine Technik davon.

Webangebote mit Besucherbeteiligung: Foren, Wikis, Communities

  • Foren

    Linkaufbau über Foren zu betreiben ist so alt (oder älter) wie die Suchmaschinenoptimierung selbst. Erwähnen Sie Ihre eigenen Angebote nicht schon beim ersten Beitrag. Schreiben Sie erst einmal ein Weile mit, machen Sie sich nützlich und zeigen Sie Fachwissen. Haben Sie erst einmal "Forenkarma" aufgebaut, können Sie auch auf die eigenen Websites hinweisen. Vielleicht zuerst in Ihrer Signatur, später auch mit Links im Beitrag selbst. Vielleicht können Sie die Frage eines Mitglieds ausführlich auf Ihrer eigenen Website/Ihrem eigenen Blog beantworten - natürlich dürfen Sie dann auch darauf verlinken. Wenn Sie ehrlich und hilfsbereit sind, dann kann eine Forenstrategie sehr viel bringen - und nicht nur Links.

  • Wikis

    Bei Wikis ist es ähnlich wie bei Foren. Auch hier müssen Sie sich erstmal eine gewisse Glaubwürdigkeit aufbauen. Wenn Ihre Seite zum Thema passt, können Sie dann auch versuchen zu verlinken. Das funktioniert sogar in der Wikipedia (wobei es sich dort, wie erwähnt, um NoFollow-Links handelt). Wenn Sie sich als nützliches Mitglied der Community beweisen, wird man bei Ihren Verlinkungsversuchen viel nachsichtiger sein.

    Ist Ihre Website deutlich kommerziell ausgerichtet, können Sie die Chancen für permanente Links erhöhen, wenn Sie einen weniger kommerziellen Bereich einrichten, etwa einen Blog, und dort gezielt informationsorientierte Artikel veröffentlichen, keine verkaufslastigen Texte.

    Wenn Sie eine respektierte Firma oder einen allgemeinnützlichen Verein leiten, dann können Sie auch versuchen, eine Seite darüber in der Wikipedia anzulegen.

    Wenn der direkte Link nicht erwünscht ist oder gelöscht wird, dann verlinken Sie am besten auf Seiten, die wiederum Sie verlinken.

  • Communities

    Im Netz gibt es eine Menge Community-Websites, die Diskussionen und/oder Frage-Antwort-Spiele erlauben. Im Grunde ähneln Sie den Foren sehr, außer dass diese in der Regel von großen Anbietern gehostet werden. Zwei Beispiele:

    • Yahoo Clever6 ist eine Wissenscommunity, in der Sie Fragen jeglicher Natur stellen dürfen. Die Community antwortet. Sie müssen dort nur Mitglied werden und dürfen dann auch antworten. Die Links werden zwar leider mittlerweile auf NoFollow gesetzt, aber dennoch kann Yahoo Clever neue Besucher bringen. Sie könnten beispielsweise die Antwort auf die Frage zum Teil auf Ihrer Website veröffentlichen und den Rest direkt auf Yahoo Clever. Beispiel: Sie antworten auf eine Computerfrage mit Text und nehmen für Ihre Website ein Screencast (Videoschulung) auf, in dem Sie demonstrieren, wie sich das Problem lösen lässt. Dann hinterlassen Sie einfach den Link als normalen Text. Viele werden ihn via Kopieren und Einfügen verwenden.

    • Google Groups7 basierte ursprünglich auf dem Usenet8. Auch heute noch stellen die Google Groups so eine Art Brücke ins Usenet dar; sie sind aber auch gleichzeitig eine Art Superforum. Es gibt für jedes Thema eine Gruppe, in der auch Sie mitwirken können. Dazu ist eine Mailinglistenfunktion integriert und eigene Seiten dürfen Sie auch erstellen. Eigene Gruppen können Sie mit eigenem Layout erstellen. Auch hier sind alle Links mittlerweile NoFollow. Trotzdem: Abgesehen von zusätzlichen Besuchern können Sie über eine themenspezifische Gruppe Reputation aufbauen. In jedem Fall spricht nichts dagegen, in den Gruppennamen die eigene Domain zu verewigen. Ich konnte zu Testzwecken meine Gruppe ohne Probleme "viSEOcoach.de Suchmaschinenoptimierung" nennen. Das wirkt auch.

    Es gibt noch viele andere solcher Web- oder Wissenscommunities. Machen Sie mit und werben Sie mit Ihrem eigenen Know-how.

  • Kommentieren auf Blogs

    Gute Kommentare können direkte Besucher bedeuten, weil die Leser mehr über den "Kommentator" erfahren wollen. Dabei ist es sehr wichtig, dass Sie mit Ihrem Namen auf das eigene Blog verlinken und eine Möglichkeit bieten, Ihre Einträge via Feed (RSS/Atom) zu abonnieren. So machen Sie es Ihren Lesern leicht, das zu verfolgen, was Sie in Zukunft schreiben - und es zu verlinken, diesmal ohne NoFollow.

    Bitte denken Sie an die drei Mantras. Blogger sind an einer Konversation interessiert. Nehmen Sie konstruktiv an der Konversation teil, wird das oft mit einem Link belohnt.

    Fangen Sie aber niemals Ihre Konversation mit einer direkten Linkanfrage an. Das muss von selbst kommen oder es kommt gar nicht.

  • Gästebücher

    Ein Oldie - und ein Goldie: Schreiben Sie etwas Nettes in einem Gästebuch und hinterlassen Sie Ihren Link. Bedenken Sie: Wenn Sie das Gästebuch missbrauchen, wird Ihr Eintrag oder das ganze Gästebuch früher oder später verschwinden. Und dann ist auch Ihr Link wieder weg.

    Passende Gästebücher finden Sie ganz leicht: Suchen Sie einfach nach [meinthema +gästebuch].

  • Social Media und News-Sites

    digg.com9 in den USA und yigg.de10 in Deutschland sind Vertreter einer neuen Art von News-Website: Sie ermöglichen es ihren Mitgliedern, die Newseinträge und deren Position zu bestimmen. Das nennt sich dann Social News. Je mehr Stimmen ein Eintrag bekommt (auf digg.com heißt das "diggen", auf yigg.de heißt es "yiggen"), desto höher kommt er in die Liste. Der Eintrag kann aber auch nach unten "gevotet" oder als Spam gemeldet werden. Ein Eintrag, der es ganz nach oben schafft, bekommt jede Menge Besucher. Während man bei digg.com schonmal ein paar tausend oder sogar zehntausend Besucher in der Stunde kriegen kann, sind es bei einer Topstory auf yigg.de vielleicht 200 bis 1000 Besucher am Tag.

    Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung interessant sind aber gar nicht so sehr die Links auf yigg.de oder digg.com selbst als vielmehr der Effekt, dass Blogger und Webmaster mitlesen und gute Beiträge verlinken, und zwar direkt. Im englischsprachigen Bereich können populäre Inhalte so viele Tausend Links erhalten. In Deutschland fällt das deutlich bescheidender aus, es kann aber dennoch funktionieren. Deutsche Webmaster und Blogger wollen halt etwas schlauer über das Ohr gehauen werden.

    Zwei Links: Eine englischsprachige Liste mit weiteren 38 Social Media Sites11 und eine Liste deutschsprachiger Sites12 samt Kritik an der Szene, von Oliver Ueberholz.

  • Profile bei digg, flickr & Co

    Viele Online-Dienste der "Web2.0."-Ära wie etwa digg.com9 und flickr13 bieten den Nutzern die Möglichkeit einer Profilseite, auf der man auch eine URL hinterlassen kann. Bei vielen, vor allem neuen Diensten werden diese noch nicht mit NoFollow versehen (...bis die Betreiber Bekanntschaft mit übereifrigen Optimierern machen, die täglich automatisiert Tausende von Accounts erstellen.) Dr. Web hat eine Liste vieler Web 2.0-Dienste14.

  • Bewertungen, Testberichte und Rezensionen

    Schreiben Sie eine Käufer- bzw. Kundenbewertung auf einer Produkt- bzw. Preisvergleichsplattform oder einem vergleichbaren Dienst. Geschäfte aus ihrem lokalen Umfeld können Sie beispielweise bei Qype15 veröffentlichen. Stellen Sie vorher sicher, dass Sie Ihre Website in Ihrem Profil verlinken können. Wenn das nicht geht, können Sie Ihr Profil immer noch meine-kommerzielle-website.xy nennen. Das ist zwar kein Link, aber wenn Ihre Bewertungen gut sind, bekommen Sie auch so Besucher.

  • Linkaufbau per Foto

    Fotografen oder andere Webmaster mit vielen Bildern laden ihre Bilder bei flickr13 oder vergleichbaren Bilderdiensten16 hoch und verlinken die Bilder im Beschreibungstext mit der Seite, auf der das Bild auf Ihrer Website eingebunden ist. Je cooler die Bilder sind, desto mehr Besucher bekommen Sie.

In Verzeichnisse eintragen

  • Linkverzeichnisse

    Linkverzeichnisse können immer noch interessant sein. Google beäugt sie in letzter Zeit allerdings sehr kritisch: Eine Website sollte für Google und die anderen Suchmaschinen nicht nur aus dem Grund existieren, um die Suchmaschinen zu manipulieren. Genau das ist leider bei den meisten Verzeichnissen der Fall.

    Wenn schon auf der Startseite etwas von "Holen Sie sich einen Link für Ihre Suchmaschinenoptimierung" steht, dann lassen Sie es lieber sein. Wenn das Verzeichnis jedoch eine editorielle Richtlinie hat und zu jeder aufgenommenen Website auch noch einen passenden Text schreibt, dann ist das hingegen ein Qualitätssignal. Im Prinzip spricht ja nichts gegen Verzeichnisse - vor den Suchmaschinen waren sie die einzige Orientierungsmöglichkeit im Internet.

    Wie finden Sie passende Linkverzeichnisse? Suchen Sie einfach nach [meinthema +linkverzeichnis].

    Versuchen Sie ruhig, auch in das DMOZ17 aufgenommen zu werden. Vielleicht klappt es ja! Womöglich ist Ihre Nische noch gar nicht im DMOZ vertreten oder Sie haben eine Idee für eine neue Nische. Dann werden Sie doch einfach selbst Editor im DMOZ18.

  • Artikelverzeichnisse

    Hier werden nicht kommentierte Links, sondern Artikel bzw. Texte veröffentlicht. Auch Artikelverzeichnisse sind von aggressiven Suchmaschinenoptimierern inzwischen heftig missbraucht worden, funktionieren als Linkquelle momentan aber noch einigermaßen. Es ist jedoch nur eine Frage der Zeit, bis Google aktiv wird: Die meisten dienen nur der Linkpopularität und bieten völlig miserable Textfragmente ohne Wert für menschliche Leser.

    Bessere Artikelverzeichnisse nehmen nicht einfach jeglichen Schund auf, sondern üben eine gewisse editorielle Kontrolle aus. Wenn die Qualität stimmt, spricht nichts dagegen, ein paar eigene Artikel in verschiedenen Verzeichnissen zu platzieren. Das ist vor allem dann nützlich, wenn die Artikel selbst gute Positionen erreichen. Suchen Sie einfach nach ein paar Keywords in den Titeln der vorhandenen Artikel. Wenn sich diese Seiten in den Top 30 befinden, dann lohnt es sich, dort auch selbst zu publizieren.

    Wie finden Sie thematisch relevante Artikelverzeichnisse? Suchen Sie einfach nach [meinthema +artikelverzeichnis].

Linkaufbau durch Gewinnspiele, Geschenke, Produktproben etc.

  • Gewinnspiele

    Wenn es etwas zu gewinnen gibt, sind viele gern dabei. Andere werden darüber berichten - meistens mit einem Link.

    Sie können die Verlinkung natürlich auch forcieren, indem Sie Regeln dafür aufstellen: Um mitzumachen, braucht man eine eigene Website oder ein Blog und muss auf die gewünschte Seite verlinken. Oder: Unter allen Kommentatoren wird ein Preis verlost - das steigert auch die Zahl der Kommentare und ggf. der Registrierungen. Als Preis reicht vielleicht schon ein Kleinigkeit für 20 oder 30 Euro.

  • Geschenke und kostenlose Produktproben

    Natürlich können Sie Ihre Waren auch direkt verschenken. Wenn es interessante Sachen sind und Sie die richtigen Blogger oder Websites wie Geizkragen.de19 darüber informieren, gibt das ruckzuck neue Links.

Schreiben für Links

  • Ein eigenes Blog führen

    Ein Blog sollten Sie möglichst schon haben. Verwenden Sie es dazu, Ihre nicht-kommerzielle Seite zu zeigen. Sie brauchen schon deswegen ein Blog, damit Sie auf anderen Blogs in den Kommentaren mitreden können (s. o.).

  • Gastbloggen

    Warum immer nur kommentieren, wenn man auch mitschreiben kann? Dazu müssen Sie zunächst natürlich ein entsprechendes Verhältnis zu einem Bloggerkollegen aufbauen - etwa, indem Sie eifrig sinnvolle Kommentare schreiben oder auch Rückmeldungen per E-Mail. Machen Sie gleich ein paar passende Beiträge fertig. Dann können Sie etwas Konkretes vorschlagen und eine Kostprobe vorlegen. Das erhöht Ihre Chancen beträchtlich.

  • Pressemeldungen

    Pressemeldungen sollten Sie nur veröffentlichen, wenn Sie davon ausgehen können, dass sich auch jemand bei News-Sites und Presse für Ihre Meldung interessiert. Wenn das der Fall ist, ergeben sich daraus wertvolle Links. In zwei Beiträgen können Sie bei akademie.de nachlesen, wie Sie Pressemeldungen kostenlos veröffentlichen20 und als Freiberufler oder Kleinunternehmer erfolgreiche Pressearbeit21 betreiben können.

  • Produktbewertungen, Rezensionen und Kundenmeinungen veröffentlichen

    Sind Sie mit einem Produkt oder einer Leistung (oder einfach nur einer Website) zufrieden? Dann schreiben Sie darüber und loben den Anbieter. Dieser nimmt diese Meinung in den meisten Fällen gerne auf seine Website. Natürlich mit einem Link zu Ihrer Website. Damit solche "Testimonials" funktionieren, muss Ihre Meinung glaubhaft sein und die Beurteilung so spezifisch wie möglich.

  • Artikelmarketing

    Mit dem Artikel, den Sie gerade lesen, betreibe ich Artikelmarketing. Er wurde nicht nur fürs Honorar geschrieben, zusätzlich soll er den Bekanntheitsgrad meiner eigenen Angebote und Dienstleistungen steigern. Außerdem erhält er einen direkten Link auf meine Website. Um Artikelmarketing zu betreiben, können Sie zunächst in Ihrem eigenen Blog demonstrieren, dass Sie über Fachwissen verfügen und sich ausdrücken können. Sie können natürlich auch ein wenig direkter vorgehen und ein paar Publikationen mit Leseproben anschreiben. Fast alle Online-Publikationen sind an gutem Content interessiert.

  • Artikeltausch/Contenthosting

    Sie können mit anderen Webmastern statt Links auch ganze Seiteninhalte tauschen. Das Prinzip des Content Hostings: Sie liefern einen Text, den der Tauschpartner als eine komplette Seite in seinem Design in seine Website einbaut. Im Text verlinken sie zwei bis fünf Mal auf verschiedene Unterseiten Ihrer eigenen Site. Wenn der Artikel nicht nur nach Suchmaschinenoptimierung aussieht, wird er auch den gefürchteten manuellen Prüfern von Google nicht negativ auffallen. Mehr dazu steht in meinem Artikel zu Content Hosting und Presell Pages22.

Networking for Links

  • Interviews

    Fehlen Ihnen die Ideen und die Inspiration für eigene Inhalte? Dann lassen Sie doch andere für sich reden bzw. schreiben: Machen Sie Interviews. Sie können sich ja mal das Interview-Blog23 als Inspiration vornehmen. Suchen Sie sich ein spezielles Thema, das zu Ihrer Branche passt. Überlegen Sie dazu einen Fragenkatalog und verschicken Sie ihn an potenzielle Interview-Partner. Wer redet nicht gerne über sich und seine Branche?

  • Bilder von Events

    Machen Sie Fotos, wenn Sie eine Branchen-Veranstaltung besuchen (Vergessen Sie nicht, nach der Einwilligung zu fragen). Schreiben Sie über die Veranstaltung und veröffentlichen Sie die Fotos - und lassen Sie alle Beteiligten davon wissen, damit diese den Bericht verlinken. Und auch andere Leute werden darauf verlinken.

  • Konferenzen

    Nehmen Sie an Konferenzen teil oder treten Sie gar als Sponsor auf. Oft gibt es dafür einen Link zurück auf die Website des Teilnehmers/Sponsors.

Coden für Links

Sie können Links bekommen, wenn Ihre Seiten etwas aufweisen, das Programmierern oder Gestaltern ins Auge fällt:

  • Beeindruckendes Seiten-Layout

    Erstellen Sie für Ihre Site ein Seitenlayout, das sich wirklich sehen lassen kann, oder lassen Sie es erstellen. Dann melden Sie es bei den CSS-Topsites24 an. Dort gibt es die Möglichkeit, einen direkten Link von mindestens 37 anderen Websites (Stand 2008.04) zu bekommen. Wenn Ihr Layout wirklich gut ist, wird es auch auf anderen Webdesign-orientierten Websites "gefeatured".

  • Beeindruckende Funktionalität

    Das gleiche Prinzip: Bauen Sie in Ihre Website coole, neue Web 2.0-Funktionalitäten ein. Ajax-Formulare, nützliche Rechner, Konvertierer oder Ähnliches. Mit so etwas könnten Sie ein paar Links von Entwicklerblogs abstauben. "Schau an: Eine Website mit Häkeltipps hat ein Ajaxformular."

Viele Links bekommen Sie auch, wenn Sie Programme, Online-Tools, Templates oder ähnliches umsonst anbieten:

  • Freeware

    Die Leute lieben kostenlose Software. So eine Software auf der eigenen Website zum Download anzubieten, stellt einen echten Mehrwert dar. Es gibt viele Programmierer, die Ihnen für ein paar Hundert oder Tausend Euro eine nützliche Freeware (am besten für Windows) entwickeln. Beispiele für solche Software: Währungsumrechner, Einheitenwandler, TCO-Rechner, Kostenkalkulator, ROI-Rechner, Tarifkalkulatoren, Vergleichssoftware, Energieeffiziensrechner, Spiele etc. Wenn Sie etwas Branchenspezifisches anbieten, erhöht das den Anteil themenverwandter Links.

    Wenn Ihre erste Version fertig ist, erstellen Sie eine PAD-Datei25 (z. B. mit DeuPAD26) und laden die PAD in passenden Softwareverzeichnissen (automatisch27) hoch. Das bringt nicht nur direkte Besucher, sondern auch viele direkte Links.

  • (Wordpress) Template Sponsoring

    Produzieren Sie ein schönes Template für viel genutzte Open-Source-Blogging- bzw. CMS-Plattformen28 wie Wordpress etc. (oder lassen Sie es produzieren) und veröffentlichen Sie es für die Allgemeinheit. Natürlich muss Ihr Link in den Fußbereich. Da es in jüngster Vergangenheit mit dieser Methode Probleme gab - sie funktioniert anscheinend viel zu gut - sollten Sie bei sich auf der Website eine Unterseite erstellen, auf die Sie dabei verlinken (Domainpopularität). Am besten sorgen Sie dafür, dass nicht immer mit dem gleichen Keyword verlinkt wird. Das können Sie über Programmierung erreichen oder Sie wechseln jede Woche den Link in Ihrem Downloadpaket.

  • Online-Tools

    Bauen Sie etwas, das alle brauchen können, und stellen Sie es ins Netz. Ein Beispiel ist der wunderbare Izzy-Menügenerator29: Nach dem Launch vor ein paar Wochen hagelte es zehntausende Links.

  • Widgets oder Firefox-Erweiterungen

    Widgets und Erweiterungen (Extensions) sind kleine Progrämmchen und Erweiterungen für den Browser oder das Betriebssystem, die nützliche Funktionen zur Verfügung stellen - beispielsweise spezielle Suchleisten. Sie sind extrem beliebt. Populäre Widgets sind weit mehr als gute Linkideen, sie können für massiven Besucherzuwachs sorgen. Mittlerweile bietet fast jede große Softwarefirma eine eigene Widgetseite an:

Link-Quellen selbst machen...

  • Seiten erstellen

    Es gibt viele Dienste, bei denen Sie kostenlos eigene Seiten anlegen können. Nutzen Sie sie doch einfach, um Seiten mit Links auf Ihre Website zu erstellen.

    Erstellen Sie beispielsweise ein Blog auf wordpress.com35, blog.de36, blogigo37 oder bei einem der anderen Anbieter38.

    Es muss aber kein Blog sein: Kostenlose Websites gibt es wie Sand am Meer. Von Google selbst GooglePages39 (da habe ich es auch mal versucht40) bis zum uralten Geocities41 (mein Versuch dort42), das mittlerweile zu Yahoo gehört. Weitere Dienste mit kostenlosem Account sind Water43 oder Squarespace44 und es gibt noch jede Menge weitere kostenlose Websites45.

    Denken Sie aber daran, dass diese Seiten auch selbst irgendwo verlinkt sein müssen, damit sie funktionieren.

  • Umfrage erstellen

    Erstellen Sie eine Umfrage mit einem der kostenlosen Umfragetools46. Am besten zu einem Thema, das alle anderen Mitglieder Ihrer Branche anspricht. Informieren Sie die Medien und die Blogger Ihrer Nische darüber. Beispiel für solch eine Umfrage: Webworker-Umfrage 200847 von Michael Jendryschik.

  • Eigenes Linkverzeichnis

    Sie finden kein Verzeichniss zu Ihrem Thema/Ihrer Nische? Das ist die Chance, selbst eines aufzubauen! Für die meisten Branchen reicht es ja schon, die paar Dutzend oder Hundert relevanten Anbieter mit einer kleinen Beschreibung zu versehen. Als Betreiber des Verzeichnisses können Sie sich selbst außerdem schön prominent darstellen.

  • Die Nischenblog-Liste

    Erstellen Sie eine Seite mit allen Bloggern aus einer speziellen Nische. Das ist nützlich für Interessierte. Am besten erstellen Sie passend dazu noch eine OPML-Datei48, so dass man mit wenigen Klicks all diese Blogs im jeweiligen Lieblingsreader49 importieren kann.

  • Eigenes Partnerprogramm

    Links aus einem Affiliate-Programm vererben in der Regel nicht viel Linkpower. Doch schon allein das Angebot eines Partnerprogramms schärft Ihr Profil und verschafft Ihnen Links von Websites, die über Partnerprogramme berichten.

    Für Suchmaschinenzwecke optimal ist es, wenn Ihre Partner einen "einfachen" Link setzen (z. B. http://www.meine-website.xy/ statt http://www.meine-website.xy/?partner=123) und Sie die Partner-ID über den Referrer feststellen. Technisch ist das allerdings nicht zu 100 Prozent zuverlässig. Sie könnten diese Art von Verlinkung aber als Alternative anbieten und mit mehr Provision belohnen oder einfach nur die Cookie-Laufzeit erhöhen.

Bezahlen für Links

  • Webmaster/Blogger/Seitenbetreiber "bestechen"

    Wenn Sie mit dem Aufbau einer Konversation Schwierigkeiten haben oder dazu einfach nicht die Zeit finden, dann können Sie versuchen, den Blogger (Webmaster, Seitenbetreiber.... ) zu "bestechen".

    Eignen sich Ihre Produkte oder Ihr Angebot für eine Probe oder einen Testlauf? Die meisten Blogger/Webmaster freuen sich bestimmt über ein Testexemplar bzw. eine Testlizenz, die sie kostenlos testen und dann behalten dürfen.

    Verlangen Sie nicht explizit, dass der Blogger auf Sie oder auf die Produktseite verlinken muss, um die Probe behalten bzw. Ihr Testangebot in Anspruch nehmen zu dürfen. Nichts wäre schlimmer, als dass der Blogger Sie dafür outet. Formulieren Sie es lieber ungefähr so:

    "Liebe Frau Blogger,

    wir verfolgen mit Spannung seit vielen Monaten Ihr hervorragend geschriebenes Blog zum Thema Blaue Dinger. Wir würden gerne Ihre Meinung zu unserem Modell Blaues Ding GT haben und schicken Ihnen anbei eine Produktprobe. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Sie die Zeit dazu fänden in Ihrem Blog darüber zu schreiben. Was gefällt Ihnen besonders gut und was können wir noch daran verbessern? Eine Verpflichtung Ihrerseits besteht jedoch nicht. In jedem Fall wünschen wir Ihnen viel Freude mit unserer Probe und freuen uns auch sehr über Ihre zukünftigen Artikel.

    Ihr Produktteam für Blaue Dinger bei blaue-dinger.xy

    PS: Weitere Informationen zu unserem Produkt Blaues Ding GT finden Sie auf unserer Detailseite http://www.blaue-dinger.xy/blaues-ding-gt.html"

    Diese Variante des Linkaufbaus ist hervorragend für die Suchmaschinenoptimierung von Online-Shops geeignet, die ansonsten fast nie entsprechende Links auf ihre Produkt-Detailseiten bekommen.

  • Universitäten

    Gibt es zu Ihrem Thema an der Uni entsprechende Lehrfächer? Wenn ja, dann sollte es einfach sein, entsprechende Stundentenhomepages zu finden. Fast jeder Stundent freut sich über ein kleines Zubrot und setzt Ihnen im Gegenzug dafür von seiner Uni-Homepage einen Link. Einschlägige Studentenseiten finden Sie, wenn Sie Ihren Suchbegriff auf die entsprechende Domain beschränken, etwa [software site:uni-koeln.de].

  • Links, Seiten oder ganze Websites kaufen bzw. mieten

    Schreibfaule, finanzstarke Webmaster können ihre Links auch direkt kaufen bzw. mieten. Die deutschen Hauptanbieter sind Teliad50 und Linklift51. Beide Anbieter berechnen ihre Linkpreise leider immer noch nach dem Toolbar-PageRank, aber das muss nicht heißen, dass es dort keine guten Links gibt. Weitere Anbieter finden Sie unter der Suche [links kaufen52].

    Links bei solchen Anbietern zu kaufen, ist jedoch fast etwas zu einfach und fliegt vielleicht schneller auf, als wenn Sie versuchen, persönlich mit anderen Webmastern zu verhandeln. Der Griff zum Telefon kann hier Wunder wirken.

    Übertreiben Sie es nicht mit dem Linkkauf. Denken Sie an die Natürlichkeit Ihres Linkprofils. Ein gewisses Restrisikio bleibt natürlich immer noch, denn Google bietet seit kurzem ein Formular, über das man jemanden direkt für den Linkkauf anschwärzen53 kann.

    Bedenken Sie auch, dass gekaufte Links wieder verschwinden, sobald Sie sie nicht mehr bezahlen. Sie müssen also genügend Zeit einplanen (mindestens zwei Monate, besser drei bis vier), damit die Links auch ihre Wirkung entfalten. Wenn Sie einen Link nur für vier Wochen schalten, kann es sein, dass die Rankingpower gar nicht übertragen wird und Sie Ihr Geld umsonst ausgegeben haben.

    Der Linkkauf/die Linkmiete eignen sich besonders, um ein neues oder bestehendes Projekt kurzfristig zu boosten, bevor man die Zeit für eigenen Linkaufbau investieren kann. In umkämpften Nischen sind sie - abseits aller ethischen Betrachtungen54 - oft die einzigen Möglichkeiten, an Links zu kommen.

    Zwei Sachen noch: Wer will schon Links kaufen, wenn er direkt eine ganze Seite kaufen kann? Wer will schon einzelne Seiten kaufen, wenn er direkt eine ganze Website kaufen kann? In umkämpften Bereichen ist das schon üblich. Für viele Begriffe finden Sie in den Top-30 Websites von Hobby-Webmastern. Die freuen sich vielleicht über ein Kauf-Angebot von ein paar Hundert oder Tausend Euro. Fragen kann nicht schaden.

  • Site-Netzwerke/Blog-Netzwerke aufbauen

    Dieser Tipp eignet sich nur dann für Sie, wenn Sie auf der Suche nach einer langfristigen Lösung sind. Ein Blognetzwerk ist eine Sammlung von Blogs, die einzig und allein der Verlinkung dient. Je besser die Inhalte, desto besser wohl die eigene Linkattraktivität - in der Realität liegt der Schwerpunkt aber meist eher nicht auf der Textqualität. Hostingpakete gibt es mittlerweile für einen Appel und ein Ei. Mieten Sie sich beispielsweise bei 5-10 verschiedenen Hostern (wegen der unterschiedlichen IP-Adressen) ein wenig Webspace mit einer Datenbank. Darauf installieren Sie dann jeweils ein kostenloses Bloggingpaket (z. B. Wordpress55, Serendipity56, Textpattern57 oder eine der anderen Alternativen58). Versehen Sie jedes Blog mit einem eigenen Layout.

    Ein Blognetzwerk
      Ein Blognetzwerk: Jedes Blog ist nur mit seinen "Nachbarn" direkt verlinkt

    Jetzt können Sie ab sofort neue Projekte mit mindestens zwei bis drei Links von jeweils einem dieser Blogs verlinken. Verlinken Sie nicht alle Blogs miteinander, sondern am besten nur die jeweils anliegenden. Also Blog 1 mit Blog 2 und 6, aber nicht Blog 1 mit 4- 6. Besonders paranoide Webmaster verlinken die Blogs gar nicht untereinander. Ganz wichtig: Versorgen Sie diesen Blogring auch mit Links von außen, damit er Linkpopularität vererben kann.

    Sobald Ihr Netzwerk steht, können Sie Gastautoren von anderen Blognetzwerken einladen, Ihr Netzwerk zu verwenden. Im Tausch dafür dürfen Sie dann das Blognetzwerk Ihres Gastes benutzen. So vervielfältigen Sie leicht Ihre Linkpower. Drei oder vier solcher Netzwerke sind eine unglaublich effektive Waffe gegen Linkflaute und können selbst schwierige Projekte mit ordentlicher Linkkraft auf die vorderen Plätze schleudern.

    Es gibt natürlich keinen besonderen Grund dafür, dass das Netzwerk unbedingt aus Blogs bestehen muss. Jede Form von Website, welche einfach aktualisiert werden kann, eignet sich dazu.

Spenden für Links

  • Spenden

    Es gibt viele kleine Vereine in Deutschland, die auf Hilfsmittel angewiesen sind und kein Problem damit haben, im Gegenzug auf Ihre Website zu verlinken. Fragen Sie einfach mal! Übrigens: Die Vereine müssen die Einnahmen aus dieser Spende wahrscheinlich als kommerzielle Tätigkeit versteuern. Ein Link gilt als Werbung, wenn er offensichtlich aus einer Spende kommt. Viele Vereine wissen das nämlich nicht - weisen Sie darauf hin. Sonst kommt irgendwann das böse Erwachen und der Verein entfernt den Link aus steuerlichen Gründen. Für genauere Informationen sollte der Verein seinen Steuerberater befragen.

  • Verkaufen für einen guten Zweck

    Verkaufen Sie wertvolle Gegenstände auf eBay und spenden Sie den Erlös an wohltätige Organisationen. Natürlich sollten Sie diese Organisationen über Ihre Auktion informieren. Das führt oft dazu, dass diese im Laufe ihrer Berichterstattung zu Ihnen und zur Auktion verlinken.

Ganz Allgemein: So steigern Sie Ihre Linkattraktivität

Schreiben oder machen Sie Bemerkenswertes. Es muss originell sein, dann verlinken andere Webmaster auch auf Sie. Hier noch ein paar kurze Ideen zum Abschluss:

  • Erstellen Sie eine wertvolle Zusammenfassung (Liste, Spezialreport, Geschichtsüberblick, Schulungen...)

  • Machen Sie etwas, was vorher noch niemand im Internet gemacht hat.

  • Seien Sie kontrovers (aber stets freundlich).

  • Seien Sie der erste, der über Branchennews berichtet.

  • Decken Sie Ungerechtigkeiten auf.

  • Kritisieren Sie Websites/Blogger/Webmaster und treten Sie in einen konstruktiven Dialog ein.

  • Wenn Sie es können, dann seien Sie humorvoll.

  • Veröffentlichen Sie interessante Bilder.

  • Seien Sie der erste, der ein Phänomen erforscht und dokumentiert.

  • Machen Sie einen (respektvollen) Witz über eine (im Internet) bekannte Person.

  • Erstellen Sie eine Checkliste, am besten zeitnah zu einem wichtigen Event ("101 Geschenkideen für Männer zu Weihnachten").

  • Kommentieren Sie das Geschehen in Ihrer Branche.

  • Sitzen Sie nicht auf Ihrem Branchenknowhow herum, sondern publizieren es.

  • Veröffentlichen Sie wertvolle Inhalte!

Crashing for Links

Die wichtigste Regel von allen beim Linkaufbau: Seien Sie kreativ!

Ein schönes Beispiel dafür ist die folgende, total verrückte (aber auch geniale und geradezu kinoreife) Idee. Sie stammt von einem Nutzer namens CraigsIDEA und kann im "SEOMoz-Blog"59 nachgelesen werden (auf Englisch); wie viel die Geschichte der Realität entspricht, kann ich nicht sagen.

CraigsIdea kaufte sich ein Auto und einen Anhänger für zusammen 1.100 Dollar, schrieb seine URL und den Zusatz "GUCK DIR MEIN BLOG AN", kaufte noch ein zweites Auto für 300 Dollar und mietete zwei Stunt-Männer, die zur Hauptverkehrszeit an strategisch ausgewählten Orten Unfälle inszenierten, so dass ein Auto auf dem Dach lag und der Anhänger samt URL in die lokalen Fernsehnachrichten kam... Angeblich kam er so zu 10.000 Dollar an Schadensersatzforderungen - und zu einer Milliarde Klicks.

Welche Strategie ist die richtige für Sie?

Keine Sorge. Sie müssen nicht alle diese Techniken anwenden, um erfolgreich an Links für Ihre Websites zu kommen. Je nach Themengebiet (Nische) und Persönlichkeit funktionieren einige Techniken besser als andere. Suchen Sie sich eine Technik aus und investieren Sie in sie. Wenn Sie nach ein paar Wochen merken, dass Sie nicht so gut funktioniert, dann versuchen Sie einfach die nächste. Wenn Sie mit vielen Begriffen bereits recht gut positioniert sind - zum Beispiel auf Platz 13 oder so - werden Sie sich häufig wundern, wie wenig Arbeit reicht, um in die Top-5 zu kommen: Oft reicht dazu dann nämlich eine Handvoll Links.

Wenn Sie bisher noch nicht so richtig wußten, wie Sie an Links kommen, dann hoffe ich, dass ich Sie mit dieser Liste ein wenig inspirieren konnte. Wenn Sie noch eine Strategie kennen, die ich vergessen habe, dann schreiben Sie sie doch bitte unten in die Kommentare. Viel Spaß beim Linkaufbau.

Bis Bald
Ihr Sasa Ebach

Quellen und weitere Lektüre

Über den Autor

Sasa EbachSasa Ebach ist leidenschaftlicher Programmierer mit starkem Hang zur Suchmaschinenoptimierung. Wenn er seinen SEO-Hut aufhat, nennt er sich "Der viSEOcoach". In seiner freien Zeit (von der es nie genug gibt) interessiert er sich für Astronomie und erneuerbare Energien. Seinen Lebensunterhalt verdient er u.a. mit SEO-Beratung71 und Linkaufbau72. Auf seiner Website www.viseocoach.de finden sich ständig neue Schulungsvideos zum Thema Suchmaschinenoptimierung73.

Vorhandene URLs:

(1): http://www.akademie.de/marketing-pr-vertrieb/marketing/tipps/suchmaschinen/
links-link-quellen-finden.html
(2): http://www.akademie.de/marketing-pr-vertrieb/marketing/tipps/suchmaschinen/
wertvolle-links-wichtig-pagerank.html
(3): http://www.akademie.de/marketing-pr-vertrieb/marketing/tipps/suchmaschinen/
linkwaesche.html
(4): http://www.webmaster-toolkit.com/
class-c-checker.shtml?address1=www.kbx.de&address2=www.monetenguru.de
(5): http://www.akademie.de/marketing-pr-vertrieb/marketing/tipps/suchmaschinen/
was-kostet-suchmaschinenoptimierung.html
(6): http://de.answers.yahoo.com/
(7): http://groups.google.de/
(8): http://de.wikipedia.org/wiki/Usenet
(9): http://digg.com
(10): http://www.yigg.de/
(11): http://tropicalseo.com/2007/
top-17-niche-social-media-sites-that-actually-send-traffic/
(12): http://www.webworkblogger.de/index.php?/archives/
136-Die-deutsche-Social-News-Szene-und-die-Kritik-an-ihr.html
(13): http://www.flickr.com/
(14): http://www.drweb.de/web20/web20-liste-dienste-tools.shtml
(15): http://www.qype.com/de
(16): http://www.akademie.de/gestalten/digitalfotografie/tipps/digital-fotografieren/
alternativen-zu-flickr.html
(17): http://www.dmoz.org
(18): http://www.dmoz.org/World/Deutsch/help/become.html
(19): http://www.geizkragen.de
(20): http://www.akademie.de/marketing-pr-vertrieb/oeffentlichkeitsarbeit/tipps/
marketingpr/kostenlose-presseagentur.html
(21): http://www.akademie.de/marketing-pr-vertrieb/oeffentlichkeitsarbeit/kurse/
pressearbeit-pr/index.html
(22): http://www.viseocoach.de/news/169/
suchmaschinenoptimierung-zukunft-content-hosting-presell-pages/
(23): http://www.interview-blog.de/
(24): http://www.csstopsites.com/galleries/
(25): http://www.devtrain.de/artikel_794.aspx
(26): http://www.ograhl.com/de/deupad/
(27): http://www.aguta.com/pad-submitter/
(28): http://www.opensourcecms.com
(29): http://www.izzymenu.com/
(30): http://desktop.google.com/plugins?hl=de
(31): http://widgets.yahoo.com
(32): http://www.microsoftgadgets.de/
(33): http://www.apple.com/downloads/dashboard/
(34): https://addons.mozilla.org/de/firefox/
(35): http://de.wordpress.com/signup/
(36): http://www.blog.de/
(37): http://www.blogigo.de/
(38): http://www.google.de/search?q=kostenloses+blog&pws=0
(39): http://pages.google.com
(40): http://sasa.ebach.googlepages.com/home
(41): http://de.geocities.yahoo.com/
(42): http://de.geocities.com/viseocoach/viSEOcoach.html
(43): http://www.embracewater.com/signup/
(44): https://www.squarespace.com/signup/
(45): http://www.google.de/search?q=kostenlose+website&pws=0
(46): http://www.google.de/search?q=kostenlose+umfrage&pws=0
(47): http://jendryschik.de/wsdev/umfrage/
(48): http://de.wikipedia.org/wiki/OPML
(49): http://de.wikipedia.org/wiki/Feedreader
(50): http://www.teliad.de
(51): http://www.linklift.de
(52): http://www.google.de/search?q=links+kaufen
(53): http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=66736
(54): http://www.linklifter.de/ist-links-kaufen-wirklich-bose/
(55): http://wordpress.org/
(56): http://www.s9y.org/
(57): http://www.textpattern.com/
(58): http://asymptomatic.net/blogbreakdown.htm
(59): http://www.seomoz.org/blog
(60): http://www.seomoz.org/blog/who-has-the-best-link-building-techniques
(61): http://www.polepositionmarketing.com/seo-sem/link-building-secrets/index.php
(62): http://www.youtube.com/watch?v=qC3UNewnA5g
(63): http://searchenginewatch.com/showPage.html?page=2160301
(64): http://www.linkbuildingwiki.com/wiki/Main_Page
(65): http://www.jimwestergren.com/link-building-guide/
(66): http://www.radio4seo.de/
(67): http://www.radio4seo.de/linkaufbaulinkbuilding-bei-radio4seo-18
(68): http://www.radio4seo.de/linkaufbau-die-zweite-bei-radio4seo
(69): http://www.seobook.com/archives/001792.shtml
(70): http://www.seomoz.org/article/link-building-guide
(71): http://www.viseocoach.de/242/videoberatung-suchmaschinenoptimierung/
(72): http://www.viseocoach.de/1674/linkaufbau/
(73): http://www.viseocoach.de/

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Durchschnittliche Bewertung: Dieser Tipp wurde mit 4 von 5 Sternen bewertet.
Anzahl der Bewertungen: 24

Leser haben folgende Kommentare abgegeben:

Am 26.11.2009 23:30:02 schrieb SasaEbach:
Lieber Shopbesitzer,

nein, Sie müssen das nicht unbedingt den Profis überlassen. Wenn Sie genug Zeit haben (und Sie brauchen viel davon) können und sollten Sie das sogar besser selbst machen. Im eigenen Namen ist Linkaufbau immer am einfachsten. Engagieren Sie sich im Netz, vor allem in Ihrem eigenen Umfeld, dann ist Linkaufbau sehr einfach.

Ihre Frage ist übrigens ganz und gar nicht lächerlich. Meine persönliche Auffassung dazu ist übrigens immer ehrlich zu bleiben. Denken Sie daran, dass ein ordentlicher Blog viel Arbeit darstellt. Aber wenn Sie sich dazu entscheiden es zu machen, dann verlinken Sie ruhig untereinander. Es spricht ja nichts dagegen mehr als einen Blog zu haben.

Was die Reihenfolge betrifft, so würde ich aber erst andere Sachen probieren und erst später weitere "Inseln" bauen. Schreiben Sie lieber interessante Artikel in Ihrem Shop-Blog. Artikel, die für andere so interessant sind, dass sie von alleine darauf verlinken. Das ist viel einfacher als eine Inselstrategie und Sie müssen sich keine Gedanken machen, wie Sie etwas untereinander verlinken.

Viel Erfolg und viele Grüße
Sasa Ebach

Am 26.11.2009 17:01:48 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 5 von 5 Sternen bewertet.
hallo,
ich habe jetzt seit 2 jahren eine homepage und einen shop. das habe ich mir hart erarbeitet, da ich bis dahin nicht einmal wusste, was ein shopsystem, php ist. die vielen foren waren mir eine absolute hilfe. ich hab mich nur immer gewundert, warum ich nicht zu finden bin. seit ca 4 wochen habe ich mich jetzt ein bisschen mit seo beschäftigt und im internet gestöbert stunden.... nächte.... :-). so langsam wird mir klar warum ich nicht zu finden bin und was alles zu tun ist. den artkel fand ich, von allen bisher gesehenen, am besten. Endlich mal eine zusammenfassung die man versteht.
ich hätte aber noch zwei fragen dazu
- sollten alle einzelenen blogs woanders sein oder könnte man auch 3 oder 4 beim gleichen anbieter anlegen? Wenn ja, sollte man diese dann nicht miteinander verlinken?

mir ist klar, dass meine fragen etwas lächerlich sind aber es wäre trotzdem schön, wenn sie beantwortet würden.
ps. bitte geben sie mir auch nicht den ratschlag, ich solle das den profis überlassen. leider fehlt mir das geld dazu.

vielen dank

Am 08.07.2009 14:16:44 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 4 von 5 Sternen bewertet.
Guter Artikel und hilfreiche Tipps.

Danke

Am 17.01.2009 21:10:27 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 5 von 5 Sternen bewertet.
wow, toller Artikel - genial ausführlich! - danke

barbara seiler
www.in-formations.net



Am 16.01.2009 09:11:02 schrieb _simon:
hallo Martin,

genau mit diese Frage hat Sasa Ebach in einem anderen Beitrag bei akademie.de ausführlich beantwortet:

"Vergessen Sie den PageRank: Was macht Links wirklich wichtig?"
http://www.akademie.de/direkt?pid=44685

(Oder einfach das Kürzel "aka44685" (ohne " ", ohne Leerzeichen) direkt als Suchbegriff in unser Suchfeld eingeben).

beste Grüße
Simon Hengel
akademie.de-Redaktion

Am 15.01.2009 21:29:08 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 5 von 5 Sternen bewertet.
Der Inhalt ist sehr verständlich geschrieben, ohne unnötige Fachbegriflichkeiten. Ich vermisse jedoch ein wenig die Infos, warum man nicht so genau auf den Pagerank beim Linkpartner schauen muss. Woran soll man sich sonst orientieren, abgesehen vom nofollow-Attribut eines Links?

Gruß
Martin
Vermittlung für 24h häusliche Pflege: www.ost-profi.de

Am 30.12.2008 11:27:22 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 4 von 5 Sternen bewertet.
Super verständlich auch für Laien.

http://www.yourebookshelf.com

Am 07.06.2008 20:25:17 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 5 von 5 Sternen bewertet.
Sehr geehrter Herr Ebach,

hiermit möchte ich Ihnen ein großes Kompliment aussprechen! Ich beschäftige mich nun schon seit Wochen mit dem Thema SEO und habe extrem viele Beiträge, Artikel, Tipps und Meinungen dazu gelesen, aber Ihr Artikel hat mich total geflashed!!! Obwohl ich heute schon seit 10 Stunden am Rechner sitze und gerade in den letzten Stunden lauter Newsletter zum Thema gelesen habe und eigentlich des Lesens müde war, hat mich Ihr Beitrag bis zum letzten Wort gefesselt. Selten habe ich ein so komplexes Thema so anschauliche, übersichtlich, informativ, durchdacht und auch für Laien verständlich erklärt und beschrieben vorgefunden!

Mir ist klar, dass ich noch eine Unmenge an Arbeit vor mir habe, denn wir sind erst seit zwei Wochen mit unserer Page online und von Ranking wage ich bei weitem noch nicht zu sprechen. Jedoch mithilfe Ihres Artikels und Ihrer vielen wertvollen Tipps sehe ich hoffnungsvoll in die Zunkunft, denn ich werde Ihren Beitrag als Leitfaden für alle meine zukünftigen Aktivitäten nutzen!

Und meine Meinung ist so ehrlich, dass ich explizit darum bitte, hierfür NICHT verlinkt zu werden ;-D

Vielen Dank, dass Sie den Beitrag öffentlich gemacht haben, so dass auch ich als nicht-Mitglied die Möglichkeit hatte, ihn komplett zu lesen.

Mit herzlichen Grüßen

Sandra Mägdefrau
www.bigmountaincycles.de

Am 30.05.2008 08:56:54 schrieb <Anonym>:

Um das große Geschäft geht es bei mir zwar nicht, aber die Hostingkosten kommen dann ja wieder rein. Bei Freeblogs muss ich mir als "Nicht-DV-Crack" halt keine Gedanken um Blog-Software (welche nehmen, Konfig., Plug-ins ect.) machen, Datenbank-Anbindung usw., wäre alles Neuland...
Andererseits, auf 10 Blogs ständig posten, um bei Sumas beliebt zu BLEIBEN... das wäre ja eine Notwendigkeit auf EWIG...

Mal sehen, ob ich es mit Blogs probiere...

Danke jedenfalls.

Am 29.05.2008 16:09:54 schrieb SasaEbach:
- aber Freeblogs wären sehr einfach, schnell und günstig.

Ja, es kommt natürlich auf das Projekt an. Wenn Sie so eine Strategie für einen Diamantenhandel verfolgen, dann spielen 20 Euro Hosting im Monat wohl hoffentlich keine Rolle. In meiner eigenen Praxis geht es immer um wenigstens 5-stellige Beträge, da spielen die Gebühren für Hosting etc. nur eine untergeordnete Rolle. Ich habe jedoch auch schon mit Freeblogs experimentiert und sie funktionieren doch sehr gut. Was mich an Ihnen stört, ist, dass ich sie nur schlecht an meine Bedürfnisse anpassen kann, um meinen Besuchern entsprechenden Mehrwert bieten zu können. Es spricht jedoch nichts dagegen erstmal mit so einer Redundanzstrategie und Freeblogs anzufangen. Man kann, wenn denn ein Projekt die eigenen finanziellen Vorstellungen erfüllt, immer noch die eigene Strategie professionalisieren.

- so dass mein gesamter Obst-Shop mit versch. Domains/IPs promotet wird und sich das Risiko verteilt?

Das wäre mal wieder ein schönes Negativsignal, was ich, wenn ich Google wäre, direkt in den Algo einbauen würde. Wenn Links zu 90 % nur aus Freeblogs stammen, dann ziehe direkt mal ein paar Punkte ab. Die Mischung macht's. Denken Sie an die Natürlichkeit Ihres Linkaufbaus!

- Um Branding geht es mir weniger als wie um Linkpop, wobei ich kein Freund von Hase/Igel-Spielen bin und kontinuierliche Langfristigkeit schätze. Geht da so ein einzelner Blog unter x-tausenden nicht früher oder später völlig unter und versinkt für Google in der Bedeutungslosigkeit?

Die Suchergebnissseiten werden immer umkämpfter. In 5 Jahren wird es so viele Seiten und Blogs geben, dass nur noch diejenigen oben stehen, die entsprechend in ihr Branding investiert haben. Branding ist nicht gleich Linkpop. Gutes Branding (ob positiv oder negativ) verursacht Linkpop.

- Daher ein Zwang zum STÄNDIGEN Posten?

Der Trend ist nicht zu bestreiten. Das liegt in der Natur der Suchmaschinen. Mehr Buchstaben = mehr Ranking. (Das ist auch der Grund, warum Spammer so erfolgreich sind). Meine persönliche Strategie ist gegen diesen quantitativen Effekt mit entsprechender Qualität gegenzuhalten. (Auch hier macht es die Mischung). Von der Masse weniger aber bessere Buchstaben sozusagen. Das bündelt die Linkpower.

Ein Beispiel ist dieser Artikel. In DE gibt es nichts Vergleichbares vom Umfang her (die Qualität müssen Sie als Leser selbst bestimmen). Wenn jemand also zum Thema Linkaufbau einen Link setzen will, dann reicht es hierhin zu verlinken. Überall anders steht auch nur ein Teil der Infos, die in diesem Artikel verarbeitet sind. Warum also sollten Sie sich genötigt fühlen woanders hin zu verlinken? Schreiben Sie also nicht nur viele kleine Beiträge zu Ihren Äpfeln und Birnen, sondern auch vereinzelt einige Non-Plus-Ultra-Beiträge. Ich nenne die Beiträge auch Grundlagen- oder Eckpfeilerinhalte. Ein Beitrag, in dem alles Wichtige zum Thema abgehandelt wurde. Wenn dann so ein Beitrag aus dem Index fliegt, weil er auf einem Freeblog stand, dann kann ich nur sagen: Herzlichen Glückwunsch! Da geht dann auch Ihre ganze Linkpop "flöten".

Viel Erfolg mit Ihren Blogs. Vergessen Sie nicht uns hier zu informieren, ob das auch wirklich funktioniert hat.

Am 29.05.2008 15:08:16 schrieb <Anonym>:
Schön, wenn Sie für Fragen so offen sind. In puncto Sicherheit und Langfristigkeit gibt es wohl nichts Besseres als was komplett Eigenes, aber Freeblogs wären sehr einfach, schnell und günstig. Könnte man das Risiko nicht minimieren, indem man sich etablierte Freeblogs aussucht (in meinem Fall max. 10) und bei jedem nur einen Blog bzw. Domain führt, auf der eben regelmäßig ein Beitrag veröffentlicht wird? Also z.B. einen Apfel-Blog auf blog.de, einen Birnen-Blog auf blogger.de usw., so dass mein gesamter Obst-Shop mit versch. Domains/IPs promotet wird und sich das Risiko verteilt? Wenn dann mal ein Freeblog dicht macht, dann betrifft es nur einen Blog bzw. "Obstsorte". Und der kann dann mit allen Postings eben bei einem neuen Freeblog veröffentlicht werden.

Um Branding geht es mir weniger als wie um Linkpop, wobei ich kein Freund von Hase/Igel-Spielen bin und kontinuierliche Langfristigkeit schätze. Geht da so ein einzelner Blog unter x-tausenden nicht früher oder später völlig unter und versinkt für Google in der Bedeutungslosigkeit? Daher ein Zwang zum STÄNDIGEN Posten?

Am 28.05.2008 13:20:02 schrieb SasaEbach:
Ich bin "da". Ich bekomme jeden Kommentar als E-Mail. Wenn Sie Fragen haben, dann immer her damit ;)

- Warum das Beispiel auf viele reziproke Links hinauslaufen würde, ist mir nicht ganz klar. Sie können Ihre Links ja so aufbauen, wie Sie das für richtig halten. Ein gewisser Grad an reziproken (getauschten) Links ist auch völlig "natürlich" und somit gut. Egal wie Sie Ihr Netzwerk aufbauen, Hauptsache ist, dass Sie so viele externe Links auf Ihre Knoten bekommen wie möglich, so dass diese auch auf Ihre weiteren Projekte Linkpower weitervererben.

- Ja klar. Freeblogs sind oft eine gute Idee. Es kommt aber darauf an, wie stark Sie die Marke der entsprechenden Blogs etablieren wollen. Wenn Sie richtig Arbeit in das Netzwerk stecken und sich einen "guten Namen" machen, dann wollen Sie vielleicht die Kontrolle über Ihr Schicksal selbst in der Hand behalten. Wenn so ein Free-Blog-Hoster in Zukunft Pleite geht oder einfach nur Ihren Umzug auf eine eigene Domain nicht unterstützt, dann gucken Sie in die Röhre. Man muss sich das also vorher gut überlegen.

Am 28.05.2008 10:59:22 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 5 von 5 Sternen bewertet.
Hallo Herr Ebach (falls Sie noch "da" sind),
inhaltlich gesehen finde ich den ansonsten sehr guten Artikel in zwei Punkten zum Blog-Netzwerk klärungsbedürftig:

-Das grafische Beispiel zum Blog-Netzwerk würde auf eine hohe Quote an reziproken Links hinauslaufen.
-Ein Eingehen auf Freeblogs für ein solches Netzwerk als Alternative (Vor- und Nachteile) wäre eine gute Vervollständigung des Themas.

Am 24.05.2008 22:53:24 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 5 von 5 Sternen bewertet.
So ziemlich das Beste, was ich dazu bislang gelesen habe.
Über die "Anwendungsmoral" anderer, die den Artikel lesen, muss man hier m.E. nicht diskutieren. Das ist zum einen nicht Sache des Autors und bleibt angesichts echter Verbrechen über das Internet (Terrorismus, Anleitung zum Bombenbauen usw.) eine vergleichsweise harmlose Sache.

Am 20.05.2008 10:09:26 schrieb <Anonym>:
Vielen Dank, das sind wirklich viele gute Tipps. Das werde ich schnell anwenden und weiter empfehlen.

Am 15.05.2008 14:47:05 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 5 von 5 Sternen bewertet.
Ausgezeichnete SEO-Wissenssammlung Ihre Artikelserie!

Am 15.05.2008 12:56:15 schrieb <Anonym>:
Hallo,

das beste an dem Artikel sind ja wohl die Kommentare (was den Artikel nicht abwerten soll). Leider sind die teilweise viel zu lang, als daß man alles lesen könnte, aber auch so, sehr nett!

http://www.noch-ein-weblog.de

auch wenn das kein html-link wird ;-)

Am 02.05.2008 13:10:24 schrieb SasaEbach:
Lieber Anonym,

die Techniken in diesem Artikel funktionieren ausgezeichnet. Was wäre passender, als dies direkt zu demonstrieren? Seit der Veröffentlichung habe ich selbst ein wenig Linkaufbau für diesen Artikel betrieben. Seit heute (2.5.2008) ist er für seinen Hauptbegriff "Linkaufbau" bei Google in die Top 10 gerutscht. Für diesen Begriff gibt es hunderte von Konkurrenzseiten. Ohne die Links wäre eine Top-10-Positionierung gar nicht denkbar. Ich hoffe das reicht als Argument, denn ich wüsste nicht, was ich sonst noch tun müsste, um sie davon zu überzeugen, dass Linkaufbau tatsächlich funktioniert.

Was Informationsmüll betrifft, da gebe ich Ihnen Recht. Den gibt es natürlich. Es gibt leider viele schwarze Schafe im Internet. Das ist auch bei den Suchmaschinenoptimierern nicht anders. Wegen diesen eine gesamte Branche über einen Kamm zu scheren, halte ich für unfair. Es gibt im Bereich der Suchmaschinenoptimierung sehr viele Leute, die seriös arbeiten. Obwohl im Fernsehen 90% der Inhalte Schrott sind, käme ich niemals auf die Idee, die gesamte Fernsehbranche als unseriös zu bezeichnen. Weniger seriös ist da viel mehr einen Fachbeitrag als unseriös zu bezeichnen, indem man nicht den Beitrag selbst kritisiert, sondern die Qualität des gleichen von den persönlichen Präferenzen abhängig zu machen, anstatt ihn sachlich zu beurteilen. Anonymität trägt der eigenen Seriosität auch nicht unbedingt zu ;)

Ganz nebenbei: Ich würde schätzen, und das ist rein subjektiv, dass 98% der gesamten Inhalte des Internets Informationsmüll sind. In 100 Jahren wird sich niemand mehr für einen Großteil der heute verfügbaren Informationen interessieren.

Damit verbleibe ich in froher Erwartung weiterer (seriöser) Kommentare. Ihr Sasa Ebach

Am 02.05.2008 08:18:53 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 1 von 5 Sternen bewertet.
Na super - noch mehr SEO-Pseudo-Wissen :-(. Das mag ja (zumindest teilweise) funktionieren, aber zum einen weiß das eigentlich keiner wirklich so genau, zum anderen ändern sich die Meinungen dazu täglich. Am Wichtigsten aber: Den dadurch produzierten Informationsmüll braucht kein Mensch. Würde mich nicht wundern, wenn die Menschen dadurch mittel- oder langfristig das Interesse am Internet verlieren.

Tut mir leid, Herr Ebach. Der Beitrag ist gut geschrieben, aber die SEO-Branche und deren Weisheiten sind für mich schon länger ein rotes Tuch. Suchen Sie sich eine seriöse Branche und Sie bekommen 5 Sterne für Ihre Beiträge :-)

Am 26.04.2008 17:50:34 schrieb SasaEbach:
Liebe Marion,

leider darf/kann hier nicht verlinkt werden. Aber ich bin sicher, dass Sie trotzdem ein paar Besucher bekommen werden. Es gibt ja noch Copy & Paste. (Und von denen verlinkt, oder besser empfiehlt, Sie bestimmt jemand.) Wer Links will, braucht auch gute Texte. Der beste Weg führt da nur über ein professionelles Lektorat.

Danke und viel Erfolg
Ihr Sasa Ebach

Am 26.04.2008 17:12:29 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 5 von 5 Sternen bewertet.
Hallo Sasa,

also super. Von mir 5 Sterne, ganz klar. So eine tolle und umfangreiche Sammlung! Vielen, vielen Dank!

Marion
http://www.NetLektorin.de (geht hier auch ein Link? ;)

Am 25.04.2008 23:49:03 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 5 von 5 Sternen bewertet.
Ein sehr aufschlussreicher und informativer Artikel!

Burkhard

Am 24.04.2008 02:25:51 schrieb SasaEbach:
Lieber Anonym,

der Ziel dieses Beitrags ist die bekannten und weniger bekannten Techniken des Linkaufbaus zusammenzufassen (nein, ich kann mich nicht damit rühmen diese selbst erfunden zu haben).

Zum einen schreibe ich nirgends, dass Sie oder irgendwer anders mit "Seiten ohne wirklichen Inhalt die Suchmaschinen vollmüllen" sollen. Ich habe sowas noch nie gemacht. Was andere machen, dazu kann ich mich nicht äußern. Da Sie mir vorwerfen, dass ich (oder dieser Beitrag) keine Moral besitze, kontere ich, dann verwenden Sie doch diese Techniken, um moralisch wertvolle Projekte zu unterstützen. Betreiben Sie doch einfach ein bisschen Linkaufbau für die Spendenorganisation Ihrer Wahl. Das wäre doch eine tolle Sache. Mein Applaus ist Ihnen dafür gewiss. Es ist nicht alles immer nur schwarz oder weiß.

Zum anderen kann ich die Aussage "Das Page-Ranking und die Linkpopularität wären eine tolle Sache" so nicht unterstützen. Auf folgenden Gründen:

1) Offensichtlich glauben das noch nicht mal die großen Suchmaschinen. Es ist kein Geheimnis, das diese selbst nicht so viel von ihren eigenen Ergebnissen halten und immer wieder sagen, dass sich ihre Technik noch in den Kinderschuhen befindet.

2) Wer sich tagtäglich mit den Suchergebnissen beschäftigt und auch mal auf die Seiten 3-10 durchklickt, stellt schnell fest, dass es dort immer wieder Seiten gibt, die es verdient hätten weiter vorne zu stehen, es aber aufgrund von zu wenigen Links niemals dort hinschaffen. Der umgekehrte Fall passiert auch. Vielleicht sogar öfter. Will ich mich aber nicht drauf festlegen.

3) In kommerziellen Bereichen, wie z.B. den Versicherungen oder den Krediten (oder vielen anderen Branchen), gleicht oft ein Angebot dem anderen. Hier gehört es heutzutage zum Wettbewerb dazu, dass um die ersten Plätze gekämpft wird. Es ist wie im echten Leben. Der Marktschreier, der am lautesten schreit, verkauft seinen Fisch. Nicht derjenige, der den besten Fisch hat. Moralisch verwerflich? Nö, Realität im Geschäftsleben.

Hier noch eine Idee: Sollten immer die gleichen Firmen auf Platz 1-3 sein? Frei nach dem Motto: Die Reichen werden immer reicher. Das wäre dann sicherlich moralisch verwerflich. (Vergessen Sie bitte auch nicht, wer davon am meisten profitiert: die Suchmaschinen.)

Von dieser Moraldebatte mal abgesehen. Die hilft leider eh kein Stück weiter. In der Realität ist es ja so, dass jeder Rankingalgorithmus immer zu irgendjemandem unfair ist. Nur mal angenommen, ich erstelle morgen eine Seite zum Thema XYZ. Weiterhin angenommen wir hätten die Möglichkeit objektiv festzustellen, dass diese Seite zu diesem Thema die beste Seite ist. Mindestens 10x so gut, wie alle Seiten auf den Top 10 zusammen genommen. Es bewerben sich allerdings über 100.000 Mitbewerber um die Top 10 bei diesem Thema. Wir haben also im Leben keine Chance jemals mit dieser Seite in die Top 10 zu kommen, wenn wir keine Links aufbauen. Ist das nicht ungerecht? Ist nicht also der dafür verantwortliche Algorhitmus (bzw. seine Macher) und die totale Marktherrschaft eines Unternehmens in Deutschland Schuld an evtl. auftretenden Miseren?

Wenn Sie mich persönlich in vertrauter Runde, z.B. bei einem Bier in der Kneipe, wo niemand anders mithören könnte, fragen würden, wo das echte Problem liegt, dann würde ich Ihnen streng vertraulich beichten, dass ich eh nichts von diesem Ranking-Modell halte. Oben gezeigt werden Ergebnisse, die *populär* sind. Nicht etwa die Ergebnisse, die *besser* sind. Daher auch der Begriff "Linkpopularität". Es ist wie in der Schule. Nicht der/die Schlauste hat die meisten Freunde, sondern der/die Populärste. Die Suchmaschinen sind also wie ein großer High-School-Contest, an dem wir alle mitmachen müssen. Es wird Zeit für die Suchmaschinen endlich Abi zu machen und auf die Uni zu gehen. Ob es da viel besser wird, ist jedoch die große Frage. Vielleicht können die Suchmaschinen in 50 Jahren die *Qualität* einer Seite besser beurteilen. Bis dahin müssen wir uns mit der Realität von Links abfinden. Eines ist klar. Die Situation wird sich solange nicht maßgeblich verbessern, wie die Suchmaschinen diese Art der Bewertung beibehalten.

Abschließend lassen sich diese Fragen sowieso hier in dem Kommentaren nicht beantworten. Gemessen am Feedback zu diesem Artikel wäre das Thema aber vielleicht mal einen eigenen Beitrag wert.

Viele Grüße
Sasa Ebach

Am 24.04.2008 00:54:20 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 1 von 5 Sternen bewertet.
Welches Ziel verfolgt dieser Beitrag? Ich finde es absolut gegen jede Moral, so etwas zu publizieren. Sie beschreiben hier, wie man Techniken aushebelt/unterwandert/zu seinem Vorteil ausnutzt. Das Page-Ranking und die Linkpopularität wären eine tolle Sache, wenn es nicht Menschen wie Sie gäbe, die diese Techniken zu ihrem Vorteil ausnutzen. Nur, damit Seiten ohne wirklichen Inhalt die Suchmaschinen vollmüllen.

Am 23.04.2008 23:35:38 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 3 von 5 Sternen bewertet.
Services wie 20linksaday.com konterkarieren über kurz oder lang sowieso den ganzen Link-Hype. Setz dir einfach deine eigenen Links, 20 am Tag, 600 im Monat, 7000 pro Jahr etc.

Am 23.04.2008 20:11:38 schrieb <Anonym>:
Lieber Anonym,

dafür, dass Links zu so einer massiven Marktwirtschaft geführt haben, sind ja nicht die Suchmaschinenoptimierer verantwortlich, sondern ein Unternehmen, dessen Namen sich mit dem Wort Sprudel (halbwegs) reimt.

Übrigens, es sollte doch wohl klar sein, dass ich hier nicht dazu aufrufe diesen verrückten Amerikaner nachzuahmen, oder? Muss ich denn die Passage nochmal von einem Anwalte prüfen lassen? Mir ging es hier nur darum mal ein "total verrücktes" Beispiel zu bringen, um zu zeigen, was sich die Leute alles einfallen lassen.

Die Sache mit der Werbung auf dem Hänger ist übrigens schon uralt. Damals waren es die Telefonnummern, heute stehen da URLs drauf. Wo soll da das Problem sein? Bauen Sie bitte keine Unfälle oder gefährden ansonsten irgendwelche Menschen, Tiere oder Pflanzen, nur um an einen Link zu kommen.

Ich finde übrigens schade, dass Ihnen das Internet so wenig Spaß macht, aber ich kann es auch nicht für Sie ändern. Das Internet ist ein Spiegel der Gesellschaft und die ist ja nun auch nicht immer rosig. Es ist bedauerlich, dass Sie sich zur Zeit so sehr auf die negativen Aspekte konzentrieren. Wenn Sie mal eine Internet-Pause brauchen, einfach den Computer ausschalten und tieeef durchatmen. Nicht vergessen: es gibt auch wahrlich fantastische Aspekte im Internet (und die müssen eben auch manchmal aktiv verlinkt werden).

Vielleicht wollen sie ja einen Blog über Ihren Unmut mit dem Internet starten. Die Domain internetunmut.de ist sogar noch frei (wie lange wohl noch?). Sie finden auch bestimmt viele Gleichgesinnte. Aber wie? Ach ja, durch Linkaufbau ;)

Bitte nehmen Sie nicht jedes Wort Ernst, das Sie irgendwo im Internet lesen. In diesem Sinne - Ihr Sasa Ebach

Am 23.04.2008 18:42:09 schrieb <Anonym>:
Lieber Herr Ebach,


nun, ich sehe halt, dass in Deutschland jetzt schon abgemahnt wird wie die Pest, man im Web nichts mehr tun kann, ohne dass irgendein windiger bis krimineller Abmahnanwalt was von "unlauterem Wettbewerb" schwatzt, um einen so unlauter abzuzocken.

Und dann denkt man noch an Marketing online? Gar mit Tricks wie Verkehrsunfälle auf wichtigen Hauptstraßen zur Rushhour zu bauen?

Da fehlt mir die Distanz zu solchem Unfug.

Dass Kriminelle wie die Schmidtlein-Brüder dann ebenfalls alle Moral beiseitelassen und nur nnoch abzocken, verleidet mir das Web halt. Es zählen nur noch Links und URLs, weshalb man ja auch kein Gästebuch mehr betreiben kann, weil es einem erst vollautomatisch mit Linkspam zugek*ckt wird, und wenn man dagegen Captchas einbaut, kommen immer noch die Neonazis, und in D ist dann ja nicht etwa der Auschwitz-Lügen-Poster für den Mistz verantwortlich, sondern der Böse ist selbstredend der Blogbetreiber oder Gästebuchbesitzer.

Da will ich auf meiner Website gar keine zusätzlichen Besucher mehr haben, zieht doch nur Gesocks an.

Ein Blog oder eine Website war für mich mal ein Werkzeug, um mit anderen Menschen zu kommunizieren. Jetzt geht es nur noch um Aufmerksamkeit um jeden Preis: Dumme Filme auf Youtube, Autocrashs mit URL, Müll-Links zwecks besserem PR auf Google...das macht einfach alles keinen Spaß mehr!

Wenn Sie das kritisch gemeint haben, dann kam es nicht rüber, Ihr Artikel liest sich wie ein (bei Akademie.de ja sonst übliches und sinnvolles) "How to" - und das finde ich unverantwortlich, da einige kleinere Geister das nun 1:1 nachmachen könnten. Bis dann wieder (wie erst gestern) ein LKW auf das zwecks Linkwerbung erzeugte Stauende auffähr und ein paar menschen sterben. Macht doch aber nichts. Ist doch gut für den Traffic auf der Website.

Am 23.04.2008 14:34:03 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 5 von 5 Sternen bewertet.
Großes Lob!

Dazu einige rhetorische Fragen:

1) Was hat der Inhalt diese Beitrags mit seiner Form gemeinsam? -> eine hervorragende Fleißarbeit! Das ist absolut nicht abwertend gemeint. Das Verweisthema wurde außerordentlich fundiert abgehandelt. Und obwohl sich Herr Ebach oft auf Aufzählungen beschränkt wurde der Artikel sehr umfangreich.

2) Wie behandelt eigentlich akademie.de Verweise auf externe Quellen, beispielsweise auf diese Seite hier zum Thema "Gesellschaftstanz in Köln": http://www.BSG-Koeln-Tanzen.de/ ?

Am 23.04.2008 13:37:00 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 4 von 5 Sternen bewertet.
Wie immer von Sasa Ebach: Ein sehr interessanter und hilfreicher Beitrag. Werde versuchen, manches davon für meinen http://blog.mongol-tour.de umzusetzen. Danke!

Am 22.04.2008 16:36:30 schrieb SasaEbach:
Lieber Anonym,

wenn Sie Be*******n mit Marketing gleichsetzen, dann wohl ja. Müssen Sie Ihre Arbeit denn nicht vermarkten? Und sei es auch nur Ihre private Meinung, mit der Sie die Leser Ihres Blogs beeinflussen (wozu auch immer).

Was genau wurde denn im letzten Beitrag schwer kritisiert? Kann mich gar nicht mehr erinnern.

Woher der Pessimismus? Mit Blogs und G ist es noch lange nicht vorbei. Vielleicht können Sie mal genauer beschreiben, wo der Schuh drückt?

Am 22.04.2008 16:16:42 schrieb <Anonym>:Dieser Leser hat mit 2 von 5 Sternen bewertet.
Crashing for Links: Na Klasse - und wegen solchen Deppen steht unsereins dann 3 Stunden im Stau und hat gar keine Zeit mehr, an der Website zu arbeiten... :-(

Sind für euch Blogs nur noch Werkzeug zum Bescheißen?

Da gefiel mir der letzte Beitrag dieses Autors - der ja schwer kritisiert wurde, noch besser. Aber hier gibt es sicher nun ein paar Leser, die das für bare Münze nehmen. Und dann ist es bald vorbei mit Blogs und Google (was allerdings auch gar nicht so schlecht wäre).

Addieren Sie 8 und 9 und tragen Sie das Ergebnis hier ein: