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Dieser Kurs stellt Ihnen sechs beliebte kostenlose Editoren und Entwicklungsumgebungen für die Programmiersprache Java vor. Er kann Ihnen als Entscheidungshilfe dienen, wenn Sie für die Java-Workshops bei akademie.de eine Entwicklungsumgebung nutzen möchten. Selbstverständlich können Sie die Kurse aber auch ohne diese Programme absolvieren, und möglicherweise lernen Sie sogar mehr dabei.
Bitte beachten Sie, dass alle Angaben ohne Gewähr sind und die persönliche Einschätzung des Autors / der Autoren darstellen. Obwohl wir uns bemühen, den Kurs fortwährend zu aktualisieren, kann es vorkommen, dass Softwareupdates erst mit Verzögerung Eingang finden.
Vorgestellt werden drei leichte Java-Editoren (JCreator, Gel und JEdit) sowie drei Entwicklungsumgebungen (Netbeans, Eclipse, Borland JBuilder) mit einer Downloadgröße ab 30 MB. JCreator und Gel stehen nur für Windows zur Verfügung, alle anderen Produkte sind Java basiert und laufen auf allen Platformen, für die es ein JDK gibt.
Unseren zahlenden Mitgliedern steht eine PDF-Version von "Java IDEs" (22 Seiten) zur Verfügung.
Dieser Beitrag umfasst 7 Kapitel: zum Inhaltsverzeichnis
Leseprobe
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Inhaltsverzeichnis
- JCreator konnte in der Light Version nicht so recht überzeugen. Das Syntaxhighlighting ist hübsch und weitreichend konfigurierbar, eine Syntaxvervollständigung des Quellcodes ist aber leider nicht enthalten. Gerade für Anfänger ist es sehr mühsam, alle unbekannten Methoden in der Dokumentation nachzuschlagen.
- Gel eine kleine IDE für Windows, die neben Java weitere Sprachen (auch JSP) unterstützt und viele Entwicklertools einbindet (JUnit, Ant, CVS). Die Funktionalität lässt sich zudem über Plug-Ins erweitern. Außerdem bringt der Editor eine ganze Menge an Editierhilfen mit.
- JEdit selbst ist relativ klein und kann wenig, dafür gibt es eine grosse Auswahl an Plug-Ins, mit deren Hilfe sich so gut wie alles machen lässt. JEdit ist ein Programmiereditor für den Profi, der keine Wünsche offen lässt. Für den Anfänger ist JEdit zu kompliziert.
- Bei der Arbeit am Source-Code ist Netbeans nicht Spitze, bei den Tools drum herum schon (JSP, XML, XSLT, Datenbankintegration, http-Monitor, integrierter Tomcat, ANT, cvs und vieles mehr). So ist Netbeans auf jeden Fall für Programmierer zu empfehlen, die für's Web oder Webservices entwickeln wollen.
- Eclipse ist der Shootingstar unter den Java-IDEs und die Basis für IBMs "WebSphere Studio" - Entwicklungsumgebung. Über Plug-Ins von Drittanbietern lässt sich die Funktionalität in alle erdenklichen Richtungen erweitern. Es stehen einen Fülle von Editierhilfen zur Verfügung.
- Borlands JBuilder, mittlerweile bei Version 9 angekommen, war lange Zeit die beliebteste Entwicklungsumgebung für Java. Es gibt eine Fülle kleiner Tools und Hilfen einzig das Refactoring-Tool gibt's in der Personal Version nicht. Der ausgezeichnete Editor und der GUI-Designer tun ein übriges, um schnell zu Ergebnissen zu kommen.
- Lesen Sie zum Schluss noch unsere Empfehlung. Die richtige IDE für jeden, gibt es nicht. Je nachdem, ob Anfänger oder Profi, oder nach der Größe der Programmierteams und der Software ist der eine oder andere Editor besser.
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Am 29.03.2006 16:14:14 schrieb <Anonym>:![]()
Seit einiger Zeit ist der JDevelloper von Oracle frei (min. für den Hausgebrauch). Diese IDE überzeugt meiner Meinung von einer umfangreichen Ausstattung vergleichbar mit Netbeans - aber ist besser durchdacht und flexibler. Leider auch langsamer als Eclipse und viele PlugIns gibts auch nicht. Der ein gebaute WebServer, die Datenbankanbindung und die vielen kleinen Helfer sind eine große Hilfe bei Programmierarbeiten.
Man sollt mal rein schauen...
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