PaidContent anbieten - aber wie?
Es gibt im Internet quasi für alles Kunden, auch für PaidContent, man muss sie nur finden. Bei allen Angeboten dieser Art sollte vorher überlegt werden, für wen das Angebot ist und warum sich ein Besucher gerade für Ihren Content entscheiden sollte. Mehrere Faktoren spielen dabei eine Rolle:
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Exklusivität: Der wichtigste Punkt ist die Exklusivität, also die Einzigartigkeit des angebotenen Contents. Findet man die Inhalte auf jeder dritten Webseite wieder, wird kaum jemand bereit sein, bei Ihnen dafür Geld zu zahlen.
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Bepreisung: Der Nutzen muss den Preis überwiegen. Der Kunde muss also das Gefühl haben, dass zum einen der Preis gerechtfertigt ist und zum anderen, dass er selbst einen viel höheren Wert besitzt als er kostet.
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Usability: Nur Content, der leicht zugänglich, transparent abgerechnet wird und nutzerfreundlich bedienbar ist, wird auch gekauft. Das gilt jedoch nicht nur für den angebotenen Content, sondern ebenso auch für das eingesetzte Zahlungsverfahren - wer kauft schon etwas, wenn er sich dazu durch hunderte Formulare durchkämpfen muss?
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Auswahl und Aufbereitung der Inhalte: Das Unterbewusstsein und der erste Eindruck entscheidet mit, ob ein Angebot überhaupt in Frage kommt. Die Aufbereitung, also Präsentation des Contents sollte mit viel Sorgfalt gemacht sein.
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Qualität: Mit der Exklusivität des Contents geht auch die Qualität einher. Wer Kunden langfristig binden möchte, sollte mit qualitativ hochwertigen Produkten locken. Zwar ist die Qualität eines Produkts subjektiv gefasst und von Nutzer zu Nutzer unterschiedlich, aber zumindest lassen sich bei den meisten Produkten allgemeine Qualitätsmerkmale feststellen, die für den Kunden sichtbar herausgehoben werden sollten.
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Aktualität: Der Faktor Aktualität trifft nicht bei allen PaidContent-Angeboten gleichermaßen zu, wird jedoch häufig unterschätzt. Wenn Sie allerdings Börsen-News, Wetterberichte oder allgemeine Nachrichten anbieten, ist die Aktualität der Inhalte ein großer Publikumsmagnet.
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Personalisierung: Für die bloße Personalisierung lässt sich leider kein Kunde gewinnen, jedoch ist die Personalisierung ein gutes Mittel, um den Kunden vom Mehrwert des Angebots zu überzeugen. Einige Portale bieten daher z.B. ausschließlich im Paid-Bereich eine Anpassung der kompletten Webseitenstruktur auf den Kunden an. Das hat nicht zuletzt einen Hintergedanken: Wenn der Kunde mit der Webseite zufrieden ist, kommt er öfter wieder und kauft ein.
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Design: Eine Webseite, die nach selbst gebasteltem 5-Minuten-Frontpage-Code aussieht, ist nur wenig ansprechend. Gemäß Ihres Angebots sollten Sie daher auch Ihren Content gestalten. Eine Seite mit Börsen-News sollte seriös wirken, wohingegen eine Seite mit Computerspielen ruhig bunt und flippig - jedoch nicht billig - aussehen darf.
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Technische Umsetzung: Der Grundstein zur technischen Umsetzung von PaidContent liegt meist in einem mit Passwort geschützten Userbereich. In manchen Fällen kommt man auch um einen Userbereich herum, indem der Content als eigenständiges Produkt z.B. als PDF verkauft wird. Zur Umsetzung des Userbereichs ist prinzipiell nicht viel zu sagen, da sich die formale Ausprägung sehr nach der jeweiligen Webseite, dem Content und Besucherklientel ausrichtet. Wichtig ist jedoch, dass der Kunde das Gefühl hat, dort ungestört und sicher handeln zu können - ein Wohlfühl-Effekt sollte sich also einstellen.
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DRM: Mit Digital Rights Management, kurz DRM, bezeichnet man den Schutz der Inhalte vor der unbefugten Benutzung oder Vervielfältigung. Bei kleinen Webseiten und weniger teurem Content kann das zwar vernachlässigt werden, bei höheren Nutzerzahlen und Preisen dürfte DRM aber ein Thema sein. DRM sollte in diesem Fall aber nicht (nur) bedeuten, dass die Webseite entsprechend mit Passwort geschützt ist. Vielmehr sollte auch verhindert werden, dass die Inhalte kostenlos weitergegeben werden können. Gerade bei PaidContent-Angeboten mit kostenpflichtigen Downloads kann das Programm schnell mal in eines der zahllosen FileSharing-Netzwerke geraten - und schon gehen Kunden verloren. Es sollte daher also auch darüber nachgedacht werden, wie der Content nach dem Bezahlvorgang wirksam gegen unerlaubtes Kopieren geschützt werden kann.
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