Selbstvermarktung

Seite drucken
Diese Seite bookmarken: Diese Seite zu del.icio.us hinzufügen Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Diese Seite zu Google hinzufügen

Mediadaten veröffentlichen | Kunden finden | Indirekte Vermarktung durch Sponsoring

Prinzipiell können Sie Ihre Webseite selbst vermarkten, also selbst Werbekunden akquirieren und die Buchungen übernehmen. Allerdings ist das gar nicht so einfach: Zum einen benötigen Sie zwangsläufig einen AdServer - also eine Möglichkeit, Werbung kontrolliert auszusenden und abzurechnen - zum anderen müssen Sie erstmal Werbetreibende finden, die auf Ihrer Webseite werben möchten. Mit einem Anruf bei IBM oder Microsoft werden Sie nicht weit kommen - die richtigen Kontakte sind notwendig. Selbstvermarktung heißt aber nicht, dass nicht zugleich noch Werbung via Partnerprogramm geschaltet werden kann, solange keine Aufträge da sind.

Mediadaten veröffentlichen

Wenn Sie sich für die Selbstvermarktung entscheiden, ist der erste und wichtigste Schritt: konkrete Zahlen veröffentlichen. Jede halbwegs gute Webseite veröffentlicht dazu die so genannten Mediadaten. Bei den meisten Webseiten findet man hier allerdings lediglich einen kurzen Dreizeiler, wie viele Besucher im Schnitt pro Monat erwartet werden. Etwas mehr Information sollte es dann schon sein. Veröffentlichen Sie auf jeden Fall die wichtigsten Daten Ihrer Webseite, also die Anzahl der Besucher, der PageViews und der Newsletter-Abonennten, sofern Sie auch Werbung im Newsletter anbieten möchten. Die Zahlen sollten über einen längeren Zeitraum (mindestens die letzten drei Monate) Aufschluss geben, damit ein Interessent sofort weiß, dass es sich um keine Eintagsfliege handelt. Achten Sie auch darauf, dass die Zahlen aktuell und vor allem korrekt sind.

Außerdem sollten Sie auf dieser Seite am besten schon Ihre Preisvorstellungen äußern. Das hilft Werbetreibenden, Sie als seriösen Partner einzustufen und beschleunigt die Verhandlungen. Die Preise sollten nicht zu hoch bzw. auch nicht zu tief sein. Normalerweise wird ein TKP-Preis von 5 bis 15 EUR genannt - gezahlt wird diese Höhe aber nur selten. Bei Klickpreisen sieht es ähnlich aus: Hier sollten Sie einen Preis um die 0,10 bis 0,50 EUR angeben, aber auch jeweils dazu schreiben, dass die Preise Richtwerte und Verhandlungssache sind.

Es ist oft auch sehr hilfreich, die konkreten Werbeflächen zu benennen, also welche Bannergröße geschaltet werden kann - ein Beispiel-Screenshot, auf dem die Werbeflächen deutlich gekennzeichnet sind, kann hier zum Einsatz kommen.

Kunden finden

Ist soweit alles vorbereitet, bleibt nur noch zu hoffen, dass ein Mitarbeiter einer Werbeagentur auf Ihre Seite stößt und das Angebot in Betracht zieht. Sofern Sie sich nicht allein auf Ihr Glück verlassen wollen, können Sie dem auch nachhelfen: Überlegen Sie, welche Firmen Interesse daran haben könnten, bei Ihnen Werbung zu schalten. Welche Produkte passen besonders gut zu Ihrer Seite und welche Produkte würden Ihre Besucher am ehesten Kaufen? Wenn Sie passende Firmen gefunden haben, versuchen Sie, die zuständige Werbeagentur herauszufinden. Die meisten großen Firmen kümmern sich nämlich nicht selbst um Ihre Werbung, sondern lassen das von anderen erledigen. Ein Anruf bei der Vorzimmerdame oder bei der PR-Abteilung schafft meist Klarheit und liefert im besten Fall einen Namen und eine Telefonnummer.

Allerdings werden Sie es bei der Werbeagentur auch nicht leichter haben. Diese können zwar erheblich einfacher mit den finanziellen Mitteln umgehen, da sie die Werbung ja nicht selbst bezahlen, sondern nur weiterreichen, aber auch hier sitzen die Schrauben eng. Wenn Sie mit der Agentur ins Gespräch kommen, sollten Sie daher von vornherein die Fakten auf den Tisch legen und genau begründen, warum gerade Werbung bei Ihnen geschaltet werden soll. Wenn Sie dann noch Glück haben und sich geschickt anstellen, kann das mit der Selbstvermarktung sogar etwas werden.

Indirekte Vermarktung durch Sponsoring

Bei vielen Webseiten kann der gesamte Aufwand der Vermarktung, egal durch welche Mittel, auch durch ein kluges Sponsoring umgangen werden. Beim Sponsoring bezahlt ein Sponsor der Webseite einen bestimmten, meist monatlichen Betrag. Im Gegenzug erscheint das Logo des Sponsors auf der Webseite, der Sponsor wird im Newsletter genannt und auch bei anderen Gelegenheiten immer wieder erwähnt. Letztlich handelt es sich dabei zwar auch nur um Werbung, in den meisten Fällen wirkt diese jedoch nur halb so aufdringlich wie ein Werbebanner.

Neben der reinen Geldspende kann ein Sponsor aber auch andere Güter zur Verfügung stellen. Einige Webseiten lassen sich von Ihrem Provider fördern: Der Provider stellt den Webspace etc. unentgeltlich zur Verfügung und Sie erwähnen diesen im Gegenzug bei jeder Gelegenheit. Gerade bei gemeinnützigen oder staatlichen Webprojekten ist dieser Weg eine echte Alternative. So kann z.B. die Webseite des Hundezuchtvereins tatkräftig von einem Tierfutterhersteller aus dem Nachbardorf gesponsort werden. Viele weitere Wege lassen sich finden.

Das ist eine Leseprobe

Tipp: Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen?

Als Probemitglied haben Sie Zugriff auf über 99% unserer mehr als 430 Info-Pakete und Tausende von Artikeln bei akademie - und das ohne finanzielles Risiko: Sie können während der ersten zwei Wochen jederzeit kostenlos stornieren!

Mit der Blitz-Anmeldung Sie in drei Minuten "drin"! Dabei bleibt alles kostenlos für Sie, wenn Sie in 14 Tagen Probezeit stornieren (Email genügt). Alle weiteren Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zur Mitgliedschaft und in unseren AGB.

Anrede
     



Wenn ich in den 14 Tage Probezeit nicht storniere, entscheide ich mich für das Abo: