Schlanke, schnelle Websites: So beschleunigen Sie den Aufbau von WebseitenDieser Tipp wurde mit 4 von 5 Sternen bewertet.

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Von Ralph Steyer

(31.08.2007)

Durch einen langsamen Webseitenaufbau verärgern Sie völlig unnötigerweise die Besucher Ihrer Website. Auch, wer mit multimedialen Effekten klotzt, sollte versuchen, seine Webseiten möglichst schnell zum Anwender zu befördern - schließlich gibt es auch im Zeitalter von DSL noch immer viele Besuchern mit langsamen Verbindungen oder wenig Geduld. Wir geben Ihnen in diesem Beitrag ein paar Tipps, wie Sie Webseiten möglichst schlank und performant gestalten, ohne all zu viele optische und inhaltliche Kompromisse einzugehen.

Schnelle Webseiten: Illustration

Anmerkung:

Grundsätzlich sollte man als Anbieter im Web beachten, dass das Verschlanken einer Webseite ein sehr diffiziles Geschäft sein kann: Die Beschleunigung der Anzeige einer Webseite läuft sehr oft anderen Vorgaben entgegen, etwa einer reichhaltigen optischen Gestaltung oder auch der Konformität zu den Regeln des W3C.

Man kann das gut mit der Ausstattung eines Fahrrads vergleichen: Wenn ein Fahrrad den Straßenverkehrsregeln genügen soll, muss es mit Licht, Klingel und Schutzblechen ausgestattet sein. Und um die Ausstattung zu komplettieren, kommen ein Seitenständer, ein gut gepolsterter Sattel, Spiegel oder auch ein Gepäckträger dran. Die Tour de France werden Sie mit so einem Fahrrad aber nicht gewinnen können. Ein Rennrad wiederum wird so leicht wie möglich gemacht und kann hinterher zum Brötchenholen kaum noch verwendet werden. Es ist nicht sonderlich bequem und entspricht auch vielen Straßenverkehrsregeln nicht mehr.

Minimieren der Anzahl der HTTP-Requests

Eine der wichtigsten und effektivsten Regeln für eine performante Webseite: Minmieren Sie die Anzahl von HTTP-Requests beim Laden.

Das World Wide Web ist ein typisches Client-Server-System. Der charakteristische Vorgang läuft so ab, dass der Client (der Webbrowser) vom Webserver eine Webseite mit all ihren enthaltenen Komponenten (Bilder, Skripte, Animationen, Style Sheets, etc.) anfordert. Der Webserver schickt dem Client dann diese vollständige Seite, die in eine gewisse Anzahl von Datenpaketen zerlegt ist.

Zur Kommunikation zwischen Client und Server dient im World Wide Web das Protokoll HTTP. (Eine genauere Einführung liefert der Beitrag "Das Hypertext Transfer Protokoll HTTP".) Dieses wird - aufsetzend auf TCP/IP - bei einer Antwort des Webservers (dem so genannten HTTP-Response) u. a. die Nutzlast transportieren (also den Inhalt der Webseite samt Grafiken und multimedialen Elementen etc.). Neben dieser Nutzlast beinhaltet so eine Antwort des Webservers immer auch so genannte Headerfelder. Dies sind Metainformationen über die geschickten Informationen, die im Vergleich zur Nutzlast in der Regel klein sind.

Etwas anderes ist es mit der Anfrage des Clients (dem so genannten HTTP-Request). Dieser besteht in der Regel ausschließlich aus Headerfeldern (in der Regel wird vom Client keine Nutzlast zum Server transportiert - Ausnahme ist ein Upload von Dateien).

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