Affiliate Marketing - Wie erfolgreicher Vertrieb im Internet funktioniert

Von: Jan Winkler
Stand: 1. September 2005
4.5
(2)
Beitrag bewerten
Anmelden um Kommentare zu schreiben

Partnerprogramme und Partnernetzwerke

Richtig werben mit Affili.net & Co.

Partnerprogramme oder Partnernetzwerke gibt es schon seit einigen Jahren und funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Sie sind im Grunde genommen Vermittler bzw. Plattformen zwischen Webseitenbetreibern (Affiliates) und Werbenden (Merchants).

Ein Webmaster meldet sich und seine Seite als Programmteilnehmer beim Netzwerk an. Er bekommt dann in der Regel Zugriff auf einen geschützten Bereich, in dem er die Einstellungen festlegen kann. Mit der Anmeldung erhält der Webmaster seinen HTML-Code, den er auf seinen Seiten einbaut und damit die Schaltung von Werbung ermöglicht. Je nach Netzwerk kann der Webmaster entweder selbst festlegen, welche Werbung auf seiner Seite läuft, oder es wird vom Netzwerk automatisch vorgegeben. Entsprechend der Werbepartner und den erzielten Erlösen, die durch die Schaltung des Banners beim Werbenden erzielt wurden, erhält der Webmaster dann eine Provision. Diese wird z.B. nach Einblendungen, Klicks oder Verkäufen berechnet.

Für Werbende haben Partnernetzwerke den Vorteil, dass sie Ihre Werbemittel gleichzeitig mehreren hundert bis tausend Partnern (also Webseiten) zur Verfügung stellen können. Mit der Anmeldung beim Netzwerk erstellt der Merchant ein neues Programm, an dem die Partner (Affiliates) teilnehmen können.

Wie finanzieren sich Partnernetzwerke?

Die Netzwerke selbst finanzieren sich durch Provisionen an jeder erfolgreichen Transaktion - meist 20% bis 30%. Wird beispielsweise ein Produkt für 100 EUR verkauft, erhält der Affiliate z.B. 20% Provision (20 EUR) dafür, dass er den Kunden geworben hat. Der Merchant selbst zahlt aber 26 EUR (20 EUR + 30% Netzwerkgebühr), wobei die 6 EUR an das Netzwerk wandern. Manche Netzwerke nehmen auch Einrichtungs-, monatliche Grund- oder Traffic-Gebühren.

Summiert man das auf ein paar hundert oder tausend Verkäufe pro Tag, ist das Resultat natürlich ein recht gutes Geschäft für den Netzwerkbetreiber. Klingt verlockend. Dennoch sei davon abgeraten, ein eigenes Partnernetzwerk zu gründen: Die (Zeit-)Spanne ist verhältnismäßig groß, bevor man die nötige Anzahl an Webseiten und Werbern um sich geschart hat. Das ist auch der Grund, weshalb bereits viele Konkurs gegangen sind bzw. aufgekauft wurden.

Welche Partnernetzwerke gibt es?

Im deutschsprachigen Raum ist die Zahl an Partnernetzwerken riesig - oft mit unseriösem Charakter. Seriöse Netzwerke erkennt man schon an der Gestaltung der Webseite, den werbenden Merchants und den Modalitäten für Affiliates. Grundsätzlich ist von Netzwerken abzuraten, die Affiliates das schnelle Geld versprechen. Seriöse Netzwerke listen zudem meist ihre Merchants auf und geben an, wie viele Affiliates derzeit am Programm teilnehmen. Nur so erhält der Leser als angehender Merchant einen Überblick über das Netzwerk und kann dessen Potenzial einschätzen. Stellen Sie sich folgende Fragen, bevor Sie sich für eine Teilnahme entscheiden:

  • Werben hier große und namhafte Firmen?

  • Gibt es genügend viele Affiliates, um die eigene Werbung auch großflächig an den Mann zu bringen?

  • Welche Abrechnungsarten gibt es?

  • Und vor allem: Was kostet mich das?

Dies ist eine Leseprobe

Möchten Sie den Beitrag komplett lesen? Dann werden Sie Probemitglied und testen Sie akademie.de 14 Tage kostenlos!

Auf Affiliate Marketing - Wie erfolgreicher Vertrieb im Internet funktioniert erfahren Sie mehr über diesen Beitrag und die weiteren Leseproben.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zur Mitgliedschaft und in unseren AGB.

Ich bin bereits Mitglied
Jetzt Probemitglied werden
Ich kann in den 14 Tagen Probezeit formlos z.B. per E-Mail stornieren. Wenn ich das nicht tue, entscheide ich mich für ein