So zahlt der Chef Ihr Coaching: 9 schlagende Argumente

Sie müssen Ihren Arbeitgeber überzeugen, damit Sie ein Coaching bekommen? Wir geben Schützenhilfe.

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Stand: 24. August 2012

Sie möchten sich mit einem Coaching weiterbilden und -entwickeln, haben aber Angst, dass Ihr Arbeitgeber weniger begeistert ist? Wir liefern die passenden Argumente, warum gerade Ihr Coaching sinnvoll und unverzichtbar ist! Mareike gr. Darrelmann coacht seit Jahren Fach- und Führungskräfte und verrät Ihnen 9 Tipps, wie Sie Ihren Arbeitgeber von einem Coaching überzeugen können.

Wie gehe ich ein Gespräch mit meinem Arbeitgeber an?

  • Bereiten Sie sich gut vor.

    Bereiten Sie sich auf das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber vor. Stellen Sie dabei immer den Nutzen für das Unternehmen in den Vordergrund. Denn bevor das Unternehmen in Sie investiert, möchte es gerne wissen, was es selbst davon hat. Dazu gehört, dass Sie Argumente für ein Coaching haben und welche dafür, dass genau Sie der richtige Kandidat sind.

    Informieren Sie sich darüber, welche Möglichkeiten des Coachings es gibt und wie die Konditionen, Rahmenbedingungen und Preise sind. Bei Rückfragen muss deutlich werden, dass Sie sich mehr als ausreichend informiert haben.

    Dabei macht es natürlich einen Unterschied, ob es bereits firmeninterne Coachingprogramme gibt, an denen Sie teilnehmen möchten oder ob Sie das Coaching bei einem externen Anbieter in Anspruch nehmen müssen. Im ersten Fall verkaufen Sie nur sich selber, im zweiten Fall erst einmal den Nutzen eines Coachings überhaupt.

  • Binden Sie Ihren Arbeitgeber ein.

    Wenn Ihr Arbeitgeber ein Coaching für sinnvoll erachtet, binden Sie ihn regelmäßig in die Entwicklung des Coachingprozesses mit ein. Handelt es sich um ein bestehendes, internes Coachingprogramm im Unternehmen, wird Ihr Vorgesetzter meistens in Form eines 6-Augen-Gesprächs (Chef, Mitarbeiter, Coach) vor Beginn des Coachings mit dabei sein. Hier werden die Erwartungen des Vorgesetzten und des Mitarbeiters an das Coaching abgeglichen. Doch nicht immer ist so ein 6-Augen-Gespräch vorgesehen. In diesem Fall können Sie auch gerne auf Ihren Vorgesetzten zugehen und konkret fragen, welche Veränderungen oder Entwicklungen er sich bei Ihnen vorstellt. Diese gleichen Sie dann mit Ihren eigenen Vorstellungen ab.

    Und nach dem Coaching: Oft kommen Vorgesetzte, Mitarbeiter und Coach noch einmal zusammen, um die Ergebnisse des Coachings und des Veränderungsprozesses von allen Seiten zu beleuchten. Selbstverständlich geschieht dies inhaltsfrei, da das Coaching des Mitarbeiters im vertrauten und geschützten Rahmen stattfindet.

9 unschlagbare Argumente

Wie schaffen Sie es, Ihren Arbeitgeber davon zu überzeugen, dass es ihm nützt, in Ihre persönliche und berufliche Weiterentwicklung zu investieren? Die Argumentation aus einem ganz konkreten Anlass heraus funktioniert dabei am besten. Die folgenden 9 Tipps werden Ihnen dabei helfen:

1. Coaching statt Gehaltserhöhung

Wenn Sie lange auf eine Gehaltserhöhung verzichten müssen, kann sich Ihr Arbeitgeber vielleicht dennoch für Ihre herausragende Leistungen erkenntlich zeigen.

Mein Argumentationstipp: Gehen Sie aktiv auf Ihren Vorgesetzten zu und bitten ihn um ein Gespräch. Schildern Sie ihm kurz und knapp Ihre Leistungen, Ihren Einsatz und die Erfolge der letzten Monate. Er wird jetzt vielleicht erwarten, dass Sie um eine Gehaltserhöhung bitten. Stattdessen erklären Sie ihm, dass ein Coaching Sie in bestimmten Situationen — z. B. Verhandlungsgespräche mit dem Kunden oder kritische Mitarbeitergespräch führen — noch sicherer, überzeugender und effizienter machen würde. Bitten Sie ihn, in Form eines Coachings in Sie zu "investieren". Mit dieser Forderung drücken Sie auch noch einmal Ihre Loyalität (Ich sehe hier weiterhin meine Zukunft) und Ihr Engagement (Ich will noch viel bewegen) aus.

2. Neue Aufgaben bedürfen neuer Kompetenzen

In Deutschland funktioniert die Karriereleiter immer noch sehr häufig über das Thema "Führungsverantwortung" und weniger über die "Fachkompetenz". Das heißt, dass Sie als gute Fachkraft durch Beförderungen irgendwann vor der Aufgabe stehen, ein Team bzw. eine Abteilung leiten zu müssen. Doch nicht jede Fachkraft ist immer auch gleichzeitig eine gute Führungskraft. Woher auch? Denn Führen will gelernt sein.

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