Audacity kennen lernen
Aufnehmen
Eine Übersicht der Audacity-Werkzeuge finden Sie am Ende dieses Beitrags. Doch am besten lernt man ein Programm kennen, wenn man mit ihm arbeitet: Also, starten Sie gleich die erste Aufnahme!
Schließen Sie Mikrofon und Kopfhörer an. Öffnen Sie Audacity und nehmen Sie noch ein paar Einstellungen vor:
Wählen Sie in der Menüleiste Bearbeiten - Einstellungen und öffnen Sie die Registerkarte Audio E/A. Hier muss Ihre Soundkarte unter "Gerät" angegeben sein.
Unter der Registerkarte Qualität sollten Sie die Standard-Samplefrequenz von 44100 Hz und das Standard Sampleformat bei 16-bit belassen, was dem Format einer Audio-CD entspricht. Bei 32-bit float ist die Qualität zwar höher, doch wird deutlich mehr Rechenleistung und Festplattenplatz benötigt.
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Oben rechts wählen Sie die Aufnahmequelle, zum Beispiel "Mikrofon".
Audacity: Aufnahmequelle auswählen
Um die Aussteuerungsanzeige zu aktivieren, gehen Sie in der Menüleiste auf Bearbeiten - Einstellungen. Unter der Registerkarte Interface aktivieren Sie Aussteuerungsanzeige mit einem Haken und verlassen mit OK die Einstellungen.
Audacity: Aufnahmetaste Jetzt kann's losgehen: Wenn Sie die Aufnahmetaste in der Werkzeugleiste drücken, öffnet sich automatisch eine Tonspur und die Aufnahme beginnt. Sprechen Sie direkt in das Mikrofon.
Lesen Sie beispielsweise den unten stehenden Text. Diesen werden wir später zu Demonstrationszwecken der einzelnen Bearbeitungswerkzeuge weiter bearbeiten. Natürlich können Sie auch etwas anderes lesen oder über eine andere Quelle die erste Aufnahme starten.
Beispieltext für Ihre erste Audio-Aufnahme
Loslegen!
Natürlich sollte man sich über grundlegende Dinge Gedanken machen. Über die Länge, das Format, die generelle Richtung des Podcasts. Dennoch: Nicht zu lange überlegen, sondern einfach mal probieren! Es gibt zu viele Fast-Podcaster da draußen. Menschen, die eine Podcast-Idee seit Wochen oder sogar Monaten mit sich herumtragen und sich noch nie vor das Mikro gesetzt haben. Also - ran ans Mikro. Nur so kann man langsam aus Erfahrung lernen und besser werden.
Podcasting ist experimentell, Podcasting ist Learning-by-Doing. Hier kann man ausprobieren, was funktioniert und was nicht und so nach und nach zum eigenen Stil finden. Da muss nicht alles von Anfang an perfekt sein - im Gegenteil. Versprecher oder Fehler sind liebenswert, und Podcast-Hörer verzeihen viel. Podcasts sind eben nicht steril, da kann auch mal das Kind reinkommen und quengeln oder die Katze über die Tastatur laufen.
Cover: Annik Rubens - Podcasting (aus: Annik Rubens. Podcasting. Das Buch zum Audiobloggen.)
Aussteuerung
Achten Sie darauf, dass der Pegel der Aussteuerungsanzeige nicht zu hoch ist, da Ihre Aufnahme sonst verzerrt ist. (Der Maximalpegel ist 0 dB.)
