Inhalt und Aufbau einer Autorespondermail
Die vier wichtigsten Regeln, um erfolgreich zu texten
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Schreiben Sie einfach!
Vermeiden Sie auf jeden Fall Ihren Fachjargon. Schreiben Sie einfach und allgemein verständlich. Wenn sich bestimmte Fachbegriffe nicht vermeiden lassen, dann "übersetzen" Sie diese, so dass auch ein Nichtfachmann sie verstehen kann. Schreiben Sie so, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist.
Wandeln Sie Substantive in Verben um. Verben sind aktiv und bedeuten Bewegung, Substantive sind eher statisch und langweilig.
Beispiel:
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Besser:
Mit unserer Software können Sie Ihre Fotos optimal gestalten.Kontrollfragen:
- Schreibe ich einfache, kurze, klare Sätze?
- Benutze ich allgemeinverständliche Wörter?
- Vermeide ich Fachbegriffe und Fremdwörter?
- Benutze ich aktive Verben anstelle von Substantiven? -
Schreiben Sie geordnet und strukturiert!
Sorgen Sie trotz einfacher Formulierung für einen roten Faden in Ihren Texten. Strukturieren Sie Ihre Texte so, dass der Leser Ihrer Argumentation und Ihren Gedankengängen problemlos folgen kann. Benutzen Sie Gliederungen, Inhaltsangaben, Zwischenüberschriften, Aufzählungszeichen und Nummerierungen. Die helfen Ihnen, Struktur in Ihre Texte zu bringen.
Kontrollfragen:
- Gibt es eine verständliche Gliederung?
- Bauen meine Aussagen aufeinander auf?
- Ist der Text übersichtlich gestaltet (Bleiwüsten!)?
- Ist ein roter Faden erkennbar? -
Schreiben Sie kurz und prägnant!
Bauen Sie keine ineinander verschachtelten Bandwurmsätze. Texten Sie in kurzen, prägnanten Sätzen, mit jeweils maximal 12 Wörtern.
Schreiben Sie keine Endlosabsätze ohne Gliederung. Unterteilen Sie längere Passagen in kurze Absätze mit jeweils maximal sechs Zeilen.
Verwenden Sie dabei auch Zwischenüberschriften, wie Sie es zum Beispiel aus der Zeitung kennen.
Vergaloppieren Sie sich nicht in Nebenkriegsschauplätzen, sondern bleiben Sie bei Ihrem Kernthema.
Vermeiden Sie einen weitschweifigen Plauderstil. Weitschweifigkeit kostet den Leser unnötig Zeit und Nerven und sollte darum vermieden werden. Wer weitschweifig schreibt, wiederholt sich oft und benutzt unnötige Füllwörter. Beim Lesen entsteht das Gefühl, dass der Schreiber sich gerne selbst reden hört und den Leser für dumm hält.
Kontrollfragen:
- Folgt der Text der KKK-Formel, kurz, knapp, knackig? - Enthält der Text unnötige Wiederholungen?
- Beschränke ich mich auf das Wesentliche?
- Beinhaltet der Text überflüssige Füllwörter? -
Schreiben Sie anschaulich und anregend!
Verwenden Sie lebhafte Beispiele, bauen Sie kleine Episoden in Ihren Text ein. Zeigen Sie sich begeistert von Ihrem Angebot und vermitteln Sie diese Begeisterung. Verwenden Sie Sätze wie zum Beispiel "Dazu erzähle ich Ihnen gleich mehr, vorher sollten Sie jedoch ..." oder "Wissen Sie, was dann passiert ist? ..." oder "Das können Sie auch, wenn Sie ...!" oder "Um es auf den Punkt zu bringen: ..."
Versuchen Sie, eine emotionale Verbindung zum Leser herzustellen. Stellen Sie sich vor, wie er oder sie die E-Mail öffnet und Ihren Text liest. Stellen Sie sich weiterhin vor, dieser Leser wäre ein sehr guter Bekannter und Sie wollen ihm unbedingt davon berichten, was Sie neues anzubieten haben.
Kontrollfragen:
- Enthält der Text kleine Beispiele und Episoden?
- Fühlt der Leser sich durch den Text angesprochen?
- Wirkt der Text lebendig oder eher nüchtern und trocken?
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