Wichtige Regeln für barrierefreie Webseiten: Frames
Frames
"Betiteln Sie jeden Frame, um Navigation und Identifikation zu erleichtern."
Checkpunkt 12.1 der deutschen Übersetzung der Checkliste zu den Zugänglichkeitsrichtlinien für Web-Inhalte 1.0 des W3C
(http://www.w3.org/Consortium/Offices/Germany/Trans/WAI/checkliste.html)
"Jeder Frame ist mit einem Titel zu versehen, um Navigation und Identifikation zu ermöglichen."
Bedingung 1 für Anforderung 12 der Anlage zur BITV (http://217.160.60.235/BGBL/bgbl1f/bgbl102s2654.pdf)
Nachdem Frames lange Zeit in Bezug auf Zugänglichkeit kategorisch verteufelt wurden, hat sich die Situation dank moderner Screen-Reader und Browser ein wenig relativiert. Zwar sind Frames nach wie vor absolut nicht das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, Websites sehbehindertenfreundlich zu gestalten, weil sie die Navigation für Blinde deutlich umständlicher machen. Deshalb sollten Sie sich bei neuen Projekten den Einsatz von Frames weiterhin sehr gut überlegen und auf jeden Fall versuchen, stark verschachtelte Framesets zu vermeiden. Wenn Sie aber einige Grundregeln einhalten, können Sie auch framebasierte Seiten grundsätzlich zugänglich machen.
Die allerwichtigste Maßnahme: vergeben Sie jedem Frame mit Hilfe des Name-Attributs einen sinnvollen Namen! Tun Sie das nicht, wird ein textbasierter Browser wie Lynx ein Frameset in etwa so darstellen:
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