Umsetzung
Internes Benchmarking
Internes Benchmarking fragt - radikal vereinfacht - "Welche Leistungen (vom Betriebsablauf bis zum Marketing) können wir verbessern?"
Bei dieser Fragestellung werden die eigenen Arbeitsabläufe, das eigene Angebot, die eigenen Leistungen, der Service, das Marketing, der Unternehmensauftritt Schritt für Schritt analysiert. Nach jedem Schritt wird gefragt: "Was können wir machen, damit wir wettbewerbsfähiger werden?"
Normalerweise werden beim Benchmarking die Kunden nicht mit einbezogen. Diesen Fehler sollten Sie nicht machen, denn der Köder muss dem Fisch und nicht dem Angler schmecken. Daher ist es empfehlenswert, die möglichen Kunden zu den geplanten Verbesserungen zu befragen, bevor die neuen Ideen bzw. Maßnahmen realisiert werden.
Horizontales Benchmarking
Beim horizontalen Benchmarking vergleichen sich Unternehmen aus der gleichen Branche, mit ähnlicher Struktur und etwa gleicher Größe.
Das horizontale Benchmarking, also der Vergleich mit den direkten Wettbewerbern, ist besonders gut geeignet, weil er am einfachsten ist. Um ein umfassendes Bild zu erhalten, wird der Vergleich gegliedert und systematisiert. Es wird gefragt:
Wodurch unterscheiden sich mein Angebot und meine Leistungen von denen erfolgreicher Konkurrenten?
Wie vermarktet sich der Betrieb? Welche Marketingleistungen des Wettbewerbers beeinflussen den Erfolg besonders nachhaltig?
Wenn die Ergebnisse gesammelt sind, ist es - wie immer - sinnvoll, diese zu gewichten. Dafür ist die folgende Unterteilung notwendig:
