Richtig bewerben

Von: Brigitte Lüdecke
Stand: 26. September 2007
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Vorstellungsgespräch: Gewöhnliche und außergewöhnliche Fragen

Die fiesen Fragen

Auf die Frage nach Ihren Stärken und Ihren Schwächen sollten Sie sich auf jeden Fall vorbereiten. Die Frage wurde in den letzten Jahren auf Arbeitgeberseite sehr beliebt. Wenn man diese Frage so ganz unvorbereitet beantwortet, läuft man manchmal in eine Falle. Wenn Sie nicht kochen können (als Schwäche), macht das sicher nichts für die Anstellung als Ingenieurin. Es kann aber sein, dass der gewiefte Personalfachmann hier weiter fragt, weil er mit der Antwort nicht zufrieden ist. Gegenfragen sind hier nicht beliebt. Man möchte tatsächlich, dass Sie in Sachen "Schwächen" die Fähigkeit, etwas zu bereuen, unter Beweis stellen. Es kann sein, dass man ein Beispiel hören möchte, wann Ihnen diese Schwäche schon einmal zum Verhängnis wurde. Dasselbe gilt für die Stärken: "Wann und wie haben Sie diese Stärken schon einmal unter Beweis gestellt?" Ja, tatsächlich, Sie sollten das ggf. konkretisieren. Immerhin können Sie davon ausgehen, dass Konkurrenz-Bewerber mit denselben Fragen konfrontiert werden und jemand mit Superman-Mentalität - "Ich kann alles" - wird hier schwer zurecht kommen. Es soll Bewerber geben, die schweifen im Zweifelsfalle einfach ab und erzählen von anderen Dingen - auch das wird bei Personalprofis genau registriert und führt zu Punktabzug.

Man wird vielleicht auch fragen, wo Sie sich in 10 Jahren sehen. Wie ist Ihre Zukunftsplanung. Gut wenn man eine hat...

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