Arbeitszeugnisse und sonstige Anlagen
Weitere Referenzen, die vielleicht eine Rolle spielen
Es kann immer passieren, dass das Unternehmen, in dem Sie sich bewerben, mit Ihrem ehemaligen Arbeitgeber bekannt ist. Weil eine persönliche Auskunft in aller Regel sehr hoher Wert beigemessen wird, wird man nachfragen. Allein aus diesem Grund sollten Sie - auch dann wenn Sie im Ärger gehen - Ihrem alten Arbeitgeber gegenüber in keiner Weise ausfallend werden. Achten Sie darauf, dass man auch in Zukunft immerhin sachlich angemessen über Sie spricht, denn Sie wissen nie, in welchem Kontext Sie das noch einmal brauchen. Dass im Arbeitsleben immer und überall Reibung entsteht und nicht jeder jeden immer zufrieden stellen kann, wird auch Ihr zukünftiger Arbeitgeber wissen und persönliche Auskünfte aller Art entsprechend gewichten.
Sie selbst sollten gelegentlich Ihren Namen bei google eingeben und prüfen, was ein interessierter Personalfachmann dort über Sie herausfindet. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Sie bei Freunden herzliche Grüße ins Gästebuch geschrieben haben oder Ihr Fachwissen in dem einen oder anderem Webforum weitergeben (s. Google in der Personalabteilung - Fluch oder Segen?) Mag sein, dass Sie mal bei einem sportlichen Wettkampf gewonnen haben, im Rahmen einer Bürgerinitiative aufgefallen sind, etc., google erzählt vieles, was man in dieser Weise eigentlich nicht in die große Öffentlichkeit bringen wollte. Gegen viele Dokumente dieser Art ist sicher überhaupt nichts einzuwenden. Gucken Sie einfach mal nach, welches Bild ein Fremder bekommt, der nach Ihnen googelt. Manche Personalentscheider tun es definitiv.
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