Personalsuche: Bewerbungsunterlagen sichten und bewerten

Einfache und bewährte Entscheidungs-Techniken im Überblick

Von: Robert Chromow
Stand: 12. Januar 2012 (aktualisiert)
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Über den Autor:

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Robert Chromow ist gelernter Industriekaufmann, Betriebswirt und Politologe. Seit über fünfzehn Jahren arbeitet er als freiberuflicher Journalist, Texter und Berater im eigenen Projektbüro. Print- und Online-Medien beziehen dort Fach- und Serviceartikel sowie Lernmaterialien. Außerdem schreibt er Handbücher, Webtexte und Newsletter für Unternehmen.

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Aus Arbeitgebersicht ist die Lage am Arbeitsmarkt wieder schwieriger geworden: Qualifiziertes Personal, das zum eigenen Unternehmen passt, ist schwer zu bekommen. Vor allem für Nachwuchs-Unternehmer gehört die Bewerberauswahl zu den ungeliebtesten Aufgaben - entsprechend unvorbereitet, intuitiv und - oft genug - fehlerhaft wird sie erledigt.

Sensibles und teures Thema

Das Kosten- und Fehlentscheidungs-Risiko von Personalentscheidungen ist groß: Falsch ausgewählte Mitarbeiter stellen richtig teure Fehlinvestitionen dar. Da sind zunächst die direkten Aufwendungen für die Personalauswahl, wie ...

  • Kosten für Ausschreibungen und Anzeigen,

  • Arbeitszeit für die Auswertung eingehender Unterlagen,

  • Arbeitszeit und Porto für Absagen,

  • Arbeitszeit für das Führen der Interviews oder

  • ggf. Reisekosten für Bewerber.

Während die operativen Kosten noch überschaubar und zu den unvermeidlichen betrieblichen Aufwendungen zu rechnen sind, können ...

  • Einarbeitungskosten,

  • direkte Nachteile durch Fehler oder gar Versagen ungeeigneter Mitarbeiter,

  • mittelbare Auswirkungen von Fehlentscheidungen auf die übrige Belegschaft,

  • Kosten von Kündigungen (Freistellungen oder Abfindungen) oder umgekehrt

  • Fluktuations-Kosten (bei Kündigung durch Mitarbeiter)

... insbesondere für kleinere Unternehmen schnell ein bedrohliches Maß annehmen.

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