Fotos bearbeiten mit GIMP

Von: Jacqueline Esen
Stand: 17. September 2009
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Bilder drucken und präsentieren

Selbst ausdrucken? Und wenn ja, in welchem Format?

Mittlerweile erzeugen selbst die einfachsten Kameras Fotodateien mit mehreren Megapixeln. Für den Druck ist das hervorragend. Die Auflösung und Bildqualität sind deutlich besser als noch vor einigen Jahren, aber zwischen verschiedenen Kameras mit derselben Megapixel-Zahl kann es trotzdem große Qualitätsunterschiede geben. Das hängt einerseits mit den kamera-internen Chips zusammen, andererseits auch mit der Qualität der Objektive. Ein dritter Faktor für die Druck-Qualität ist die Schärfe des Bildes - hat der Fotograf richtig fokussiert, ist das Bild vielleicht verwackelt oder wurde das Digitalzoom benutzt?

Wenn das Foto bereits am Bildschirm flau und verwaschen aussieht, lohnt es sich kaum, einen Ausdruck davon anzufertigen. Wenn man hochwertige Ausdrucke von seinen besten Bildern machen möchte, sollte man außerdem einen guten Drucker, gutes Papier und hochwertige Tinte verwenden. Billigausstattung macht nur dann Sinn, wenn man einen schnellen Probeausdruck benötigt. Die Kosten für einen Ausdruck am Drucker liegen teilweise deutlich über den Kosten für einen Print aus dem Online-Labor. Was dagegen für den Selbstdruck spricht, ist die sofortige Verfügbarkeit der Bilder und natürlich die Möglichkeit, selbst Einfluss auf das Ergebnis nehmen zu können.

Für die meisten Anwender sind einfache, so genannte Plug&Play-Geräte am besten zu bedienen. Diese Drucker haben speziell konzipierte Schnittstellen, mit denen man ohne viel Hintergrundwissen seine Fotos direkt von der Kamera ausdrucken kann. Sobald man ein (fremdes) Bildbearbeitungsprogramm dazwischen schaltet, ist die Sache mit dem Drucken nicht mehr ganz so einfach, weil man einige Dinge wissen und beachten muss.

Faustregel für die Printgröße

Wenn Sie die Pixelzahl durch 100 teilen, erhalten Sie das Ausgabeformat in Zentimetern, das sich in hervorragender Qualität drucken bzw. ausbelichten lässt. Bei einer niedrigen Auflösung von 1200 x 1600 wäre das gerade mal das Postkartenformat 10x15 cm. Mit 3504 x 2336 Pixeln wären es circa 24 x36 cm. Diese Angaben beziehen sich auf Anwendungen im professionellen Sektor. Für den Hausgebrauch kann man aus einer Fünf-Megapixel-Kamera durchaus ein 30x45 cm großes Poster bestellen. Ob man die Schwächen mit bloßem Auge sieht, hängt auch ein bisschen vom Motiv ab.

Die üblichen Drucker erzeugen Fotos bis zum Format A4 (21 x 29,7 cm) das aber kein Fotoformat ist. Es bleibt meist ein Rand stehen oder das Bild muss auf Papiergröße skaliert werden. Fotopapiere wiederum liegen in Formaten wie 101,6 x 152,4 mm (4 x 6 Inch) vor. Um ein Foto passgenau auf ein solches Format zu drucken, muss man die richtigen Optionen für Ausrichtung und Bildgröße im Drucken-Menü eingestellt haben bzw. es bleibt immer ein weißer Rand stehen, wenn man nicht riskieren will, dass Teile des Bildes abgeschnitten werden. Außerdem muss Ihr Drucker technisch dazu in der Lage sein, randlos zu drucken. Die meisten Standarddrucker benötigen einen kleinen Rand.

Drucken aus GIMP

Den Druckbefehl erreichen Sie im GIMP über den Befehl Datei->Drucken im Bildfenster. Es öffnet sich das Dialogfenster mit den Optionen für Ihren Drucker - es ist das gleiche, das Sie aus anderen Programmen kennen. Welche Möglichkeiten Ihnen dort zur Verfügung stehen, hängt von der Art und Qualität und der Software Ihres Druckers ab.

Da der Druck von Fotos aufwändiger ist als der von Text oder einfachen Grafiken, sollten Sie auf jeden Fall einige Einstellungen anpassen.

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