Fortgeschrittene Bearbeitungstechniken
Rahmen für Bilder gestalten - für Fortgeschrittene
Foto-Rahmen mit Ebenen erstellen
Wir fangen dort an, wo wir das letze Kapitel beendet haben: Wir gestalten jetzt noch einmal einen Rahmen - diesmal aber mit Ebenen, die wir selbst anlegen. Das Foto selbst wird auf eine leere Hintergrundebene gelegt.
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Zunächst öffnen wir das Foto vom Oktoberfestengel, das wir mit einem Rahmen versehen wollen. Danach erstellen wir ein neues Bild mit dem Befehl Datei -> Neu. Im Dialogfenster geben wir für die Größe des neuen Bildes mehr Pixel ein, als das Originalfoto hat. Die zusätzlichen Pixel werden später als Rahmen sichtbar bleiben. Wie breit Sie den Rahmen machen, liegt in Ihrem Ermessen. Für unser Beispiel rechnen wir 200 Pixel auf jeder Seite hinzu.
Unter den "erweiterten Einstellungen" (auf das Plus-Symbol klicken) können wir bereits die zukünftige Rahmenfarbe einstellen oder wir füllen die neue, leere Bildebene nachträglich mit einer Farbe.
GIMP nimmt als Ausgangsbasis für das neue Bild die Pixelmaße des Fotos, das geöffnet auf der Arbeitsfläche liegt. Für den Rahmen geben wir beim neuen Bild z. B. 200 Pixel hinzu. Diesen Wert tippen Sie in das Feld für Breite und Höhe ein und bestätigen mit OK.
Sie sehen jetzt eine leere Datei mit einer einfarbigen Hintergrundebene.
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Auf diese Hintergrundebene legen Sie nun eine Kopie Ihres Bildes:
Wechseln Sie zu Ihrem Foto (Bildfenster anklicken) und markieren Sie mit STRG+A das gesamte Bild. Kopieren Sie es mit STRG+C in die Zwischenablage.
Wechseln Sie zu Ihrem neu angelegten Bild und fügen Sie das Bild aus der Zwischenablage mit STRG + V ein. Das neue Foto hat jetzt einen 200 Pixel breiten Rahmen; das Bildmotiv liegt zunächst als schwebende Auswahl auf dem einfarbigen Hintergrund.
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Um die schwebende Auswahl in eine Bild-Ebene umzuwandeln, aktivieren Sie das Ebenen-Menü. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zeile "Schwebende Auswahl" und wählen Sie "Neue Ebene" aus dem Dropdown-Menü. Dadurch wird die schwebende Auswahl zur "Eingefügte Ebene".
Beobachten Sie die Veränderungen im Ebenen-Menü. Diese Technik benötigen Sie für komplexe Montagen aus mehreren Bildern.
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GIMP RadiergummiNun wählen Sie links aus dem Werkzeugkasten den Radiergummi mit einer geeigneten Werkzeugspitze. Wir verwenden dafür die sternförmige Werkzeugspitze, die wir im vorigen Kapitel schon definiert haben.
Mit dem Radierer als Werkzeug und diesem Stern als Werkzeugspitze radieren wir Teile des Bildes weg, sodass ein Sternenmuster entsteht. Ebenfalls möglich wäre z. B. eine runde Werkzeugspitze mit sehr weicher Auswahlkante. Damit verläuft das Bild zu den Rändern hin in Transparenz. Benutzen Sie das Werkzeug, das Ihnen am besten gefällt.
Die zuvor definierte Werkzeugspitze radiert Sterne in das Bildmotiv. Um die Größe der Sterne zu variieren, benutzen Sie den Schieberegler "Skalieren".
Radieren Sie aus der eingefügten Ebene mit den passenden Werkzeugspitzen Ihr Muster in und rund um das Bild. Das radierte Muster hat die Farbe, in die Ihre Hintergrundebene eingefärbt ist, denn es erzeugt "Löcher" in Ihrer einkopierten Bildebene (subtraktives Arbeiten). Eine andere Möglichkeit bestünde darin, eine Farbe mit einem Pinsel auf die Bildebene aufzutragen (additives Arbeiten).
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