Bildbearbeitung mit IrfanView
Bilder schärfen mit IrfanView
Für unscharfe Bilder gibt es verschiedene Ursachen:
Verwacklung durch den Fotografen wegen zu langer Belichtungszeit,
das Motiv hat sich bewegt und ist verwischt, während das Umfeld scharf abgebildet ist,
der Autofokus hat nicht oder auf den falschen Punkt scharf gestellt,
die Kameraoptik ist qualitativ minderwertig.
Bilder, die schon bei der Aufnahme unscharf waren, lassen sich auch durch Bildbearbeitung nicht schärfen. Durch eine Verkleinerung des Bildes und das Anwenden eines Schärfefilters (Unscharf maskieren) kann man zwar den visuellen Schärfeeindruck am Bildschirm vergrößern, ein wirklich gutes Bild wird daraus aber nicht mehr. Deshalb sollten Sie schon bei der Aufnahme darauf achten, dass die Stellen im Bild scharf sind, die scharf sein sollen.
In IrfanView finden Sie im Menü Bild zunächst nur den Befehl Schärfen (Kurzbefehl: Shift + S). Hier gibt es keinerlei Fein-Einstellungsmöglichkeiten. Über STRG + E (siehe Effekte) gelangen Sie zu den Filtereinstellungen und können den Schärfen-Filter anwählen. Hier können Sie die Stärke des Scharfzeichnens bestimmen. Diese Einstellung merkt sich das Programm für alle weiteren Schärf-Vorgänge.
Neu ist der Filter Unscharf Maskieren. Mit diesen beiden Filtern kann man das Nachschärfen der Bilder viel besser und feiner dosieren.
Im Dialogfenster der Batch-Konvertierung (Spezialoptionen) kann man beim Schärfen ebenfalls eine Stufe (1-99) angeben. Die Unscharfmaske ist dort nicht vorhanden.
Den Schärfen-Befehl sollte man über die Spezial-Optionen der Batch-Konvertierung anwenden, denn nur hier hat man die Möglichkeit, die Stärke des Filters zu beeinflussen.
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