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IrfanView - Download und Installation
Download und Installation
Auf der Seite www.irfanview.de können Sie das Programm herunterladen (iview420_setup.exe, 1.25 MB). Nimmt man alle Plugins (Programmerweiterungen) dazu, was unbedingt zu empfehlen ist, kommen noch einmal 5.69 MB dazu. Die Plugins benötigen Sie später für die Bildverwaltung, also installieren Sie diese optimalerweise gleich mit.
Die Installation geht schnell und problemlos innerhalb weniger Minuten. Ein Neustart des Rechners ist nicht erforderlich. Wenn Sie bei der Installation versehentlich die falsche Sprache ausgewählt haben, ist das kein Problem: Über den Menüpunkt Optionen - Sprache ändern können Sie jederzeit von Englisch auf Deutsch wechseln, ohne neu installieren zu müssen. Nur die Hilfeseiten bleiben (leider) in englischer Sprache.
Ab Version 4.0 wird bei der Installation auch abgefragt, ob man Google Desktop (eine Suchmaschine für den eigenen PC) installieren möchte. Überspringen Sie diese Option, indem Sie das Häkchen deaktivieren und auf weiter klicken.
IrfanView lässt sich auch schnell und problemlos deinstallieren, wenn man es einmal nicht mehr haben möchte. Es hinterlässt auf dem Rechner keine Datenbanken oder andere Ablagestrukturen.
Viele Anwender ärgern sich, wenn sich ein neu installiertes Programm sofort als alleiniger Herrscher über bestimmte Dateiformate aufspielt. Wenn Sie gewöhnt sind, Ihre Bilder per Doppelklick mit einem anderen, lieb gewordenen Programm zu öffnen, kann das auch so bleiben: Sie werden bei der Installation gefragt, welche Dateiformate IrfanView zugeordnet werden sollen. Deaktivieren Sie in der Liste alle Formate oder alles, was Sie normalerweise mit anderen Programmen öffnen und schon haben Sie dieses Problem gelöst. Wenn Sie so vorgehen und das üblichste aller Bildformate, z.B. JPG deaktivieren, müssen Sie IrfanView manuell starten und anschließend Ihren Bilder-Ordner mit dem Befehl Datei - Öffnen, den Sie auch aus anderen Anwendungen kennen, öffnen.
Wenn Sie sich im Lauf der Zeit an IrfanView gewöhnt haben und mehr Dateitypen damit automatisch öffnen wollen, können Sie die gewünschten Dateitypen nachträglich hinzufügen (Menü Optionen - Verknüpfungen ändern). Hier zeigt sich bereits eine große Stärke von IrfanView: Es lässt sich mit zunehmendem Wissen schrittweise an die individuellen Bedürfnisse anpassen.
Die Anzeige optimieren
Startet man IrfanView, dann kommt das Anzeigefenster sehr schlicht und übersichtlich daher. Es gibt keine umfangreichen Werkzeugleisten oder Menüfenster, man sieht keine unterschiedlichen Module. All dies könnte den Schluss nahe legen, dass man mit dem Programm nicht besonders viel anstellen kann. Ein Irrtum, wie wir noch sehen werden. Gerade für ungeübte Anwender ist diese schlichte Klarheit von Vorteil. Für die Beurteilung von Bildern ist das dezente Layout mehr als ideal.
Die Menüleiste des Programms ist schlicht und einfach gehalten. Ungeübte Anwender werden nicht gleich von einer Fülle von Möglichkeiten "erschlagen".
In Ihrem Bildarchiv befinden sich innerhalb eines Verzeichnisses sicherlich viele unterschiedliche Bildformate: Fotos, die Sie per Mail zugeschickt bekamen, Bilder aus Ihrer Digitalkamera, Vektorgrafiken oder Cliparts. Die Ausgabegröße dieser Grafikelemente kann sehr unterschiedlich sein. Manche sind groß, andere eher winzig. Damit all diese Formate optimal angezeigt werden, findet man im Menüpunkt "Ansicht" verschiedene Anzeige-Optionen (Fenstermodus). Je nachdem, wie groß bzw. wie hoch auflösend Ihre Bild- und Grafikdateien sind und wie groß Ihr Bildschirm ist, sollten Sie zunächst ausprobieren, was sich für Ihre Bilddateien am besten eignet. Natürlich sind die Anzeige-Optionen auch eine Frage des Geschmacks...
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