IrfanView: Digitales Bildarchiv verwalten
Notizen zu den Bildern speichern: IPTC-Daten
IPTC-Daten
Während die EXIF-Daten eher für die nachträgliche Bildbeurteilung wichtig sind und nicht geändert werden können bzw. sollten, sind die IPTC-Daten von Nutzen, wenn man ein Bildarchiv aufbaut, wenn man Bilder nach Schlagworten sucht. Man kann diese Daten auch nutzen, um sich selbst oder anderen Leuten etwas ausführlichere Notizen zum Bild mitzugeben. Diese IPTC-Daten müssen vom Bildautor erfasst - sprich eingetippt - werden, es kommt hier also eine Menge Arbeit auf Sie zu. Scheuen Sie sich nicht, auch Angaben zum Urheberrecht zu machen und alle Informationen zu Aufnahmedatum und -ort einzutragen, die Sie sonst vielleicht nach einem Urlaub schnell wieder vergessen haben.
Obwohl IPTC ein Standard ist, werden die erfassten Daten von verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen und von Windows noch recht unterschiedlich interpretiert. Was man in IrfanView erfasst, wird von Windows in den Datei-Eigenschaften leider nicht angezeigt. In Photoshop und Photoshop Elements finden sich die Angaben teilweise wieder. Bevor Sie sich die Arbeit machen und für alle Bilder in IrfanView Ihre Angaben erfassen, stellen Sie sicher, dass die Programme, die Sie sonst noch häufiger verwenden, diese Daten auch wieder auslesen können. Falls nicht, tragen Sie die Daten lieber in dem Programm ein, das Sie am häufigsten nutzen.
Wie trägt man die Angaben ein?
Für einzelne Bilder öffnet man das Dialogfeld wie oben beschrieben über die Buttons Info bzw. IPTC und kann sofort das IPTC-Feld ausfüllen. Mit Write werden die Daten übernommen.
Um sich Arbeit zu sparen, kann man mehrere Fotos auswählen und übereinstimmende Daten - z. B. eines Urlaubs oder einer Fotosession - in einem Arbeitsschritt für alle erfassen. Dazu wählen Sie in der Thumbnail-Ansicht die gewünschten Bilder aus, klicken mit der rechten Maustaste auf eines dieser ausgewählten Thumbnails und wählen IPTC-Daten schreiben aus dem Kontextmenü. Eine enorme Arbeitserleichterung!
In der Thumbnail-Ansicht kann man für mehrere Bilder die IPTC-Daten in einem Arbeitsschritt erfassen.
Die verlustfreien JPG-Operationen können für ein Einzelbild auch über das Menü Optionen angesteuert werden.
Lädt man ein Foto auf die Webseite einer Community wie z.B. Flickr, werden die Angaben aus den IPTC-Datenfeldern zum Teil übertragen. Man spart sich also im weiteren Workflow die Erfassungsarbeit. Auch Bildagenturen arbeiten mit diesen Feldern und Daten. Leider werden die Eingaben von verschiedenen Programmen und Anwendungen unterschiedlich interpretiert und ausgelesen (siehe Kasten). Um sich keine unnötige Arbeit zu machen, ist es daher ratsam, sich im Vorfeld zu informieren, welche Daten benötigt und welche tatsächlich ausgelesen werden. Im Zweifelsfall genügt es, ein Bild mit Daten zu füllen und nach dem Upload zu prüfen, ob und welche Daten übernommen werden.
Diese Seite ist für Mitglieder von akademie.de reserviert.
Möchten Sie die Mitgliedschaft 14 Tage kostenlos testen und den Beitrag komplett lesen?
Oder möchten Sie zunächst mehr über diesen Beitrag erfahren und die Leseproben sehen?
Ich bin bereits Mitglied