Bildbearbeitung mit IrfanView

Von: Jacqueline Esen
Stand: 31. Oktober 2008
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Bildbearbeitung mit IrfanView

Rote-Augen-Korrektur

Die Rote-Augen-Korrektur ist eine relativ neue Ergänzung des Funktionsumfangs und sicher darauf zurückzuführen, dass dieser Befehl für viele Anwender schlichtweg unverzichtbar ist. Die roten Kaninchenaugen lassen sich kaum vermeiden. Je kleiner die Kamera und je dunkler der Raum, desto mehr lässt der eingebaute Kamerablitz den Augenhintergrund leuchten. Diesen unschönen Effekt kann man nur vermeiden, wenn die fotografierten Personen nicht direkt in die Kamera schauen. Abmildern lässt er sich durch das Einschalten eines Vorblitzes an der Kamera ("Rote-Augen-Blitz") - oder durch nachträgliche Retusche, bei der die roten bzw. hellen Pixel des Bildes durch dunkle ersetzt werden.

Zunächst muss man die roten Augen mit der Maus markieren, also den entsprechenden Bereich mit dem Lasso einfangen. Da die Augen meistens nur kleine, aber dafür sehr hell leuchtende Punkte sind, empfiehlt es sich, für den Auswahlvorgang eine stark vergrößerte Ansicht des Bildes zu wählen (Einzoomen mit + bzw. der Lupe). Dann wählt man den Befehl Rote-Augen-Reduktion aus dem Menü Bild (Shift +Y) und die roten Pixel werden ersetzt. Der Befehl funktioniert auch, wenn die Augen gelb oder grün leuchten, häufig zu sehen bei Bildern von Haustieren.

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