Die Bildsprache von Fotos: Wie Sie Bilder auf Websites, in Werbung und Präsentation überlegt einsetzen

Von: Jacqueline Esen
Stand: 1. Januar 2006
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Wie Bilder effektiv ansprechen

Aktualität, Einheitlichkeit und Assoziationen

Aktualität

Wirken Ihre Fotos und Bilder noch aktuell?

Marktforschungsinstitute beschäftigen sich sehr genau mit der Rezeption, also der Art und Weise, wie Bilder und Werbung vom Kunden wahrgenommen und aufgenommen werden. Fotos, die vor zehn Jahren toll waren, sind heute out. Vielsurfer erkennen alte Bilder auf den ersten Blick. Auch so genannte, klassische Motive sollten regelmäßig in ihrer Wirksamkeit und Aktualität hinterfragt werden, sonst riskieren Sie, einen Beigeschmack von "Altbackenheit".

Der europäische Bildermarkt orientiert sich mit dem Motiv-Angebot immer noch an amerikanischen Vorbildern, doch es gibt auch neue Entwicklungen. Das Internet ist schnelllebig und wenn man sich im Web umsieht, findet man alle paar Monate neue Trends. Diese wirken sich auch auf die Bildsprache aus. Zur Zeit sind Content-Management-Systeme im Vormarsch, bei denen sich der ungeübte Webmaster kaum noch um Design kümmern muss. Die Text- oder Bildinhalte werden automatisch auf der Seite angeordnet. Das sieht ordentlich aus, führt aber insgesamt zu einer gewissen Gleichförmigkeit. Für Selbständige oder kleine Unternehmen ist diese Art des Auftritts weniger geeignet. Mit einer aussagekräftigen und individuell gestalteten Web-Präsenz hinterlassen Sie beim Kunden am ehesten einen positiven Eindruck.

Einheitlichkeit

Harmonieren Ihre Bilder und Fotos miteinander?

Wie immer, wenn Sie oder Ihr Unternehmer in der Öffentlichkeit bzw. gegenüber Kunden und Auftraggebern makelos auftreten wollen, muss auch in der Bildsprache für ein einheitliches Auftreten gesorgt werden. Beispiel Broschüre mit einheitlicher Bildsprache In unserem Artikel "Selbstmarketing per Foto" kam bereits zur Sprache, dass die Selbstdarstellung auf einem Porträtfoto zu den anderen Marketing-Mitteln passen muss, wenn Ihr Auftritt überzeugen soll.

Die Bilder in einem Flyer oder einem Internetauftritt müssen nicht nur zum Thema passen und den richtigen Ton treffen, sondern auch mit einander harmonieren. Sie sollten farblich und im Stil zusammen passen, auch über verschiedene Seiten hinweg.

Die unbewusste Macht der Bilder

Welche Assoziationen lösen Ihre Fotos und Bilder beim Betrachter aus?

Ein Bild löst immer Assoziationen beim Betrachter aus. Lichtstimmung, Farbe, Perspektive und Helligkeit beeinflussen die Stimmung und damit die Aussage des Bildes. So werden unbewusst Werte transportiert und vermittelt, auch bei Sach-Aufnahmen. Werbefachleute setzen diesen Mechanismus gezielt ein.
Wenn wir Menschen persönlich begegnen, nehmen wir ihre Körpersprache, ihre Haltung und ihre Gesten wahr. Auch auf einem Foto können die meisten Menschen spontan erkennen, ob sich die abgebildete Person bei der Aufnahme wohl fühlte bzw einen unsicheren oder zerknirschten Eindruck macht.

Deshalb greifen fast alle Marketingleute auf Fotos mit gestellten Szenen zurück. Fotomodelle werden in symbolisch eindeutigen Posen abgelichtet: die Begrüßung mit Händedruck, die entspannte Konversation zwischen Managern, das fröhliche Miteinander im Team - Sie alle kennen solche Bilder aus Imagebroschüren.

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