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Business-Etikette Weihnachten

Weihnachtsgrüße mit Stil

Wie Sie mit Ihren Gedanken zum Jahresende in Erinnerung bleiben

Jedes Jahr wieder stellt sich die Frage, wann und wie man seine Geschäftspartner mit Grüßen zum Jahresausklang erfreuen kann. Zunächst gilt es, sich über das Ziel der Weihnachtspost Gedanken zu machen: Möchten Sie sich als Unternehmen für die Zusammenarbeit der vergangenen Monate bedanken? Hatten Sie in diesem Jahr wenig Kontakt zum Geschäftspartner und möchten sich deshalb mal wieder in Erinnerung bringen?

Grundsätzlich sind Weihnachtsgrüße natürlich keine Pflicht und sollten auch nicht so aufgefasst werden. Zielsetzung ist es, Kunden und Geschäftspartnern seinen Dank und seine Wertschätzung auszudrücken.

Checkliste für die Weihnachtspost:

  • Briefpapier oder Karten frühzeitig bestellen

  • Wer wird angeschrieben?

  • Wer erhält Geschenke?

  • Geschenke oder nette Beilagen definieren und einkaufen

  • Geschenkliste anlegen, die jedes Jahr ergänzt wird. Hobbys und Interessen während des Jahres dort notieren.

  • Versandtermin festlegen

Brief, Karte oder E-Mail?

Ob Sie an Ihre Kunden Weihnachtskarten oder Briefe versenden, hängt davon ab, was und wie viel Sie mitteilen möchten. Ein paar Worte zum Geschäftsverlauf oder der Dank für die gute Zusammenarbeit in einem längeren Projekt, das kann schlecht auf einer Karte Platz finden. Entscheiden Sie sich für den Brief, sollte dieser aber mehr als den Standardtext "Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr" beinhalten.

Auch wenn die Vorweihnachtszeit traditionsgemäß hektisch ist und zahlreiche Dienstleister den Versand der Weihnachtspost mit Zeit- und Kostenersparnisargumenten per Mail anbieten: Weihnachtsgrüße per E-Mail sind im geschäftlichen Bereich nicht üblich. Mehr Wertschätzung drücken Sie mit einem persönlichen Brief aus.

Briefe mit Stil

Kundenbeziehungen beginnen im Herzen. Gerade in der "Zeit der Gefühle" erreichen Sie emotionale, andauernde Verbundenheit und leidenschaftliche Fürsprache nur mit einer individuellen, aber glaubhafte Form der Kommunikation.

Achten Sie darauf, dass die Weihnachtsgrüße und auch die Geschenke eine persönliche und individuelle Note tragen. Wünschenswert sind handschriftliche Zeilen an den Empfänger, bei der Vielzahl aber oft nicht machbar. Zumindest sollten aber Anrede und Schlussformel von Hand mit einem blauen Füller geschrieben sein.

Haben Sie sich für einen Brief statt einer Karte entschieden, verwenden Sie hochwertiges Briefpapier ohne Angabe von Steuernummer und Bankverbindung. Der Repräsentativbogen verzichtet auch auf Eigenwerbung und grelle Logos.

Denken Sie rechtzeitig daran, schöne Sonderbriefmarken zu kaufen. Ihre Weihnachtspost verliert schnell an Individualität, wenn sie durch den Freistempler gelaufen ist.

Kurze Karte

Die Weihnachtskarte eignet sich dann, wenn noch kein persönlicher intensiver Kontakt zum Empfänger besteht. Eine kuvertierte Karte ist stilvolle Pflicht. Außerdem können Sie den Umschlag mit der Serienbrieffunktion leicht über den Drucker adressieren.

Verzichten Sie auf einen eingedruckten Standardtext. Denn eine Karte, auf der nur die Unterschrift schnell ergänzt wurde, sieht nur nach "Pflichtübung" aus und nicht nach persönlichen Grüßen an den Empfänger. Nehmen Sie sich die Zeit für ein paar individuelle Worte.

Das Kartenmotiv sollte zum Stil des Unternehmens passen. Es muss aber auch nicht immer der Weihnachtsmann im Cabrio sein, wenn Sie in einem Autohaus arbeiten. Eine Möglichkeit ist es, die Farbe des Firmenlogos in der Grundfarbe der Karte aufzugreifen.

Weihnachtskarten für einen guten Zweck gibt es z. B. im Kartenshop des SOS-Kinderdorf e. V. unter www.sos-kinderdorf.de.

Wer wird angeschrieben?

  • Kunden

  • Partnerunternehmen

  • Freie Mitarbeiter

  • Dienstleister (z. B. Werbeagentur)

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Über die Autorin:

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Anke Quittschau ist Gründer und Inhaberin des Trainingsinstituts korrekt!, das seit 2003 Coachings und Seminare zum Thema "Business-Etikette" als Schwerpunkt hat. Nach ihrem BWL-Studium war sie ...

Über die Autorin:

Auch Christina Tabernig ist Gründer und Inhaberin des Trainingsinstituts korrekt!

Christina Tabernig wuchs in internationalem adligem Familienumfeld auf, studierte BWL und arbeitete viele Jahre ...

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