Checklisten Werbung: Wie Sie das Erscheinungsbild Ihres Unternehmens steuern

Selbstgestrickte Anzeigen waren gestern. Gute Werbung muss Emotionen wecken, interessant und spannend sein

Werbung, die (potenzielle) Kunden überzeugen soll, muss die positiven Eigenschaften eines Angebots herausstellen. Sie muss Bilder und Wünsche mit Produkten und Dienstleistungen verknüpfen, vor allem Emotionen wecken, interessant und spannend sein. Mit selbstgestrickten Anzeigen, nichtssagenden Prospekten und langatmigen Werbebriefen wird das nicht gelingen. Mit unseren Checklisten dagegen schon!

Für erfolgreiche Werbung gibt es einige Grundsätze, die Sie beachten sollten:

  • Lassen Sie Ihren Werbeauftritt von Fachleuten begleiten. Hier investieren Sie an der richtigen Stelle - und werden so als Marktteilnehmer ernst genommen.

  • Planen Sie Ihre werbliche Kommunikation und stellen Sie ein festes Budget auf. So behalten Sie den Überblick über die Aktivitäten, die Kosten und kontrollieren den Erfolg.

  • Positionieren Sie sich eindeutig. Kommunizieren Sie - zusätzlich zur sachlichen Problemlösung - einen unverwechselbaren (emotionalen) Kundennutzen.

  • Versprechen Sie in Ihren Werbebotschaften nichts, was Sie nicht durch Leistung halten können. Hemmungslose Übertreibungen fördern nicht das Vertrauen in Ihr Unternehmen.

  • Vermeiden Sie Fachchinesisch oder missverständliche Formulierungen. Machen Sie Werbeaussagen, die einfach, deutlich und einprägsam sind.

  • Führen Sie Ihre Werbemaßnahmen kontinuierlich, konzentriert und aufeinander abgestimmt durch. Vermeiden Sie den häufigen Wechsel Ihres Erscheinungsbildes. Durch einen einheitlichen, regelmäßigen Werbeauftritt Ihres Unternehmens sorgen Sie dafür, dass sich die Wiedererkennung in den Köpfen Ihrer (potenziellen) Kunden erheblich verbessert.

Die folgenden Checklisten unterstützen Sie dabei, einzelne Schritte Ihrer werblichen Kommunikation effektiver vorzubreiten und gezielter zu überprüfen.

Checkliste 1: Planungsphasen und Einsparmöglichkeiten

Mit Hilfe werblicher Aktivitäten können Sie Ihren Bekanntheitsgrad erhöhen, Ihr Image stärken, Präferenzen für Ihr Leistungsangebot schaffen und so Ihre Märkte noch besser besetzen.

Auch wenn Werbung viel mit Kreativität zu tun hat - gelungene Werbung ist doch das Ergebnis eines konsequenten Planungsprozesses und die Grundlage dafür, auch kleine Budgets effizient einzusetzen.

Die Checkliste zeigt Ihnen, wie Sie bei der Werbeplanung vorgehen und hilft Ihnen, bereits in der Planungsphase einige Einsparmöglichkeiten zu erkennen.

Checkliste 2: Agenturauswahl und Briefinggespräch

Wenn Sie als ein kleineres Unternehmen Aufträge für Werbemaßnahmen vergeben, sind Sie bei einer regionalen, inhabergeführten Werbeagentur oder einem freiberuflichen Werbedienstleister oft besser aufgehoben als bei großen Agenturen.

Gerade kleinere Agenturen haben sich auf mittlere Unternehmen spezialisiert und bieten oft Chefberatung in einem kleinen, flexiblen Team. Für bestimmte Aufgaben in der Werbung, wie Logogestaltung, Entwurf von Anzeigentexten oder Mailings sind häufig freiberuflich tätige Werbetexter und Grafiker mit ihren Netzwerken eine preiswerte Alternative.

Damit die Agentur oder der freie Werbespezialist Aufgaben für Sie lösen kann, sollten Sie die Beteiligten in einem Gespräch gründlich und umfassend über alle Hintergründe, Zielsetzungen, Fakten und Meinungen informieren.

Erstellen Sie dazu im Vorfeld ein so genanntes schriftliches Kundenbriefing, das Sie an Ihre Partner als Gesprächs- und Auftragsgrundlage verteilen sollten. So können Sie in späteren konzeptionellen und kreativen Prozessen nicht nur Zeit und Kosten sparen, sondern die gestellten Aufgaben werden auch zielgenau durchgeführt.

Die Checkliste gibt Ihnen Hinweise, mit welchen Fragestellungen Sie sich beschäftigen sollten, wenn Sie sich professionelle Unterstützung holen wollen und welche Informationen Sie in Ihrem schriftlichen Briefing zur Verfügung stellen sollten.

Checkliste 3: Corporate Design, Anzeigen, Prospekte, Werbebriefe auf den Prüfstand stellen

Der unverwechselbare werbliche Auftritt gelingt nur, wenn Sie ein einheitliches Erscheinungsbild (Corporate Design) Ihres Unternehmens entwickeln. Zum Corporate Design gehören vor allem das Logo und dessen Nutzungsvarianten, bestimmte Schriftarten und durchgängig verwendete Farben.

Dabei sollte darauf geachtet werden, dass diese Elemente nur im Rahmen festgesetzter Gestaltungsrichtlinien eingesetzt werden dürfen. So ist gewährleistet, dass auf allen Werbemitteln, in allen Medien und anderen Kommunikationskanälen ein einheitliches und unverwechselbares Erscheinungsbild vermittelt wird.

Je nach Werbezielen, Themen, Marketingsituationen und Zielgruppen sind Anzeigen, Prospekte und Mailings wichtige Mittel werblicher Kommunikation.

Die Gestaltungsvorschläge Ihrer Agentur oder Ihres Grafikers müssen Sie vor der endgültigen Freigabe prüfen und eine Auswahl treffen. Damit Sie in der weiteren Beratung als kompetenter Gesprächspartner handeln können, hilft Ihnen die Kenntnis der wichtigsten Beurteilungskriterien.

Anhand der Checkliste können Sie prüfen, worauf Sie in punkto Erscheinungsbild achten sollten, können die richtigen Fragen stellen, wenn es um die Beurteilung von Anzeigenvorschlägen geht, wissen, was bei Inhalt und Gestaltung von Prospekten entscheidend ist und können den Textentwurf eines Werbebriefs beurteilen.

Download

Die Checklisten stehen Mitgliedern von akademie.de exklusiv zum Download zur Verfügung: Checklisten Werbung: Wie Sie effektiv das Erscheinungsbild Ihres Unternehmens steuern (PDF, 159 kB, 28 Seiten).

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