Kleiner China-Knigge

für Urlauber und Geschäftsleute

Von: Silke Schneider-Flaig
Stand: 15. Februar 2010
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Über die Autorin: Silke Schneider-Flaig

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Silke Schneider-Flaig ist Juristin, Fachzeitschriftenredakteurin und Buchautorin mit viel Auslandserfahrung. Zum Thema "gute Manieren" hat sie zahlreiche Beiträge in Print- und Online-Medien veröffentlicht. Ihr Buch "Der neue große Knigge" steht unter dem Motto: "Benimm ist wieder in - privat und im Beruf." Sie schreibt nicht nur "wie" etwas korrekt gemacht wird, sondern gerne auch "weshalb". Parallel schreibt Silke Schneider-Flaig auch über Gesundheits- und Karrierethemen. Infos unter www.knigge-buecher.de.

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Chinesische Etikette

China gilt als extrem kompliziert. Die Etikette birgt für Europäer unzählbar viele Fettnäpfchen. Fast jedem Wort, jedem Satz, jeder Mimik messen Chinesen bestimmte Absichten zu. Einige Verhaltensweisen, die in Deutschland normal sind, gelten in China als skandalös - und umgekehrt. Im Reich der Mitte existieren viele Grundregeln und Business-Regeln, die für Europäer schwer nachvollziehbar sind. Man sollte sie jedoch kennen, insbesondere dann, wenn man Geschäftsbeziehungen aufbauen möchte.

Grüßen und Begrüßen

In China gebührt älteren Menschen besonderer Respekt; Alter geht vor. Jüngere Leute mit niederem Status grüßen ältere mit höherem Status. Handschlag zwischen Chinesen und Europäern ist mittlerweile gängig. Dennoch sollte der Gast darauf warten, dass der Chinese ihm die Hand reicht - nicht umgekehrt.

Chinesen sind insofern nicht mit Japanern vergleichbar. Japaner verbeugen sich zur Begrüßung. In China wird die Hand gereicht, aber der Händedruck ist sehr schwach.

Die Begrüßungsregeln in China entsprechen den deutschen Gepflogenheiten.

Essen und Trinken

Die Tischmanieren wirken auf Europäer höchst eigentümlich. Alles wird interpretiert.

Handelt es sich um eine private Einladung, dann sollten nach wie vor besser keine Blumen als Gastgeschenk mitgebracht werden. Insbesondere mit weißen oder gelben werden nur Tote geehrt.

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