Benutzerrechte einschränken unter Windows

Computersicherheit beginnt mit dem Verzicht - und zwar auf die Funktion als Administrator

Von: Nils Zentner
Stand: 23. Januar 2008
4
(1)
Anmelden um Kommentare zu schreiben

Downloads zu diesem Beitrag

Über den Autor: Nils Zentner

bild80560

Nils Zentner, Microsoft Certified Systems Engineer, Dipl. Kaufmann und seit den 1980er Jahren Computerenthusiast, arbeitet seit 2001 als IT-Trainer.

In seinen Seminaren, in denen der Spaß am Lernen nicht zu kurz kommen darf, verzichtet er konsequent auf Fachchinesisch. Es ist sein erklärtes Ziel, Wissensbrücken zwischen Technikexperten und Anwendern zu bauen und komplizierte Dinge einfach zu machen.

Arbeitsschwerpunkte: Microsoft-Betriebssysteme und Server, Netzwerke mit und ohne Active Directory, IT-Sicherheit für mittelständische Unternehmen.

Beiträge des Autors als Atom-Feed Atom-Feed: Neues von akademie.de

Benutzerkonten

Computersicherheit beginnt mit dem Verzicht - und zwar auf die Funktion als Administrator. Viele Windows-Nutzer ahnen gar nicht, dass sie - standardmäßig voreingestellt - als Administratoren agieren. Das birgt aber Gefahren. Denn wenn sich ein Virus administrativer Rechte bemächtigt, kann es auch alle weiteren Sicherheitssysteme (wie Virenscanner oder Firewall) aushebeln. Empfehlenswert ist daher die Einrichtung von Standardbenutzerkonten. Der Schaden einer Virenattacke hält sich dann nämlich in Grenzen. Wir erklären, wie es funktioniert.

Witze über die Anfälligkeit von Windows-Systemen sind inzwischen Legion. Speziell aus dem Linux-Lager hört man gelegentlich beißenden Spott über die Verwundbarkeit der Windows-Computer.

Bei einem zweiten, genaueren Blick auf die Sicherheitsarchitekturen der Systeme wird deutlich: Linux-Nutzer sind traditionell praktisch ohne Rechte in ihrem System unterwegs. Ohne Rechte heißt, Systemdaten können nicht geändert und Software darf nicht installiert werden. Kurz: Es kann kein Schaden angerichtet werden, denn das System verweigert jedem Otto-Normalnutzer schlicht den Zugriff auf die Systemheiligtümer.

Nur das spezielle Konto "Root"- das Linux-Wort für "Administrator" - darf an der Systemkonfiguration arbeiten und wird eben auch nur zu diesem Anlass verwendet.

Dieses Sicherheitsfeature ist aber kein Linux-Privileg: Auch Microsoft-Systeme kennen (spätestens) seit Windows 2000 eine sehr genaue Trennung zwischen einem allmächtigen "Administrator" und den so genannten "eingeschränkten (Standard-)Benutzern".

In größeren Unternehmensnetzen sind diese eingeschränkte Benutzer allgemein üblich und entsprechend robust arbeiten diese Netze.

Diese Seite ist für Mitglieder von akademie.de reserviert.

Möchten Sie die Mitgliedschaft 14 Tage kostenlos testen und den Beitrag komplett lesen?

Ich bin bereits Mitglied
Jetzt Probemitglied werden
Ich kann in den 14 Tagen Probezeit formlos z.B. per E-Mail stornieren. Wenn ich das nicht tue, entscheide ich mich für ein

Kommentar-Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare aus und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Gute Seite - gute Erklärung

Endlich mal kein Fach-Chinesisch........

weiter so. Danke

Vielen Dank!
Das war sehr informativ und hilfreich.