In drei Schritten zu Ihrem eigenen Controllingkonzept
Nach diesen allgemeinen Grundlagen stellen Sie sich natürlich die Frage, ob die vorgestellten Bausteine und Werkzeuge für Ihr Unternehmen angemessen und durchführbar sind.
Es ist ganz klar, dass die umfangreichen Controllingwerkzeuge eines Konzerns nicht auf ein mittelständisches Unternehmen oder ein Kleinunternehmen übertragen werden können - schon allein wegen der fehlenden Manpower oder den EDV-Möglichkeiten. Dies bedeutet allerdings nicht, dass WENIGER Controlling notwendig ist, sondern vielmehr, dass Sie einfach die Werkzeuge und Mechanismen an Ihr Unternehmen und die Größe anpassen, um mit vernünftigem Aufwand den notwendigen Nutzen zu bringen.
Ein individuelles Controllingkonzept
schneidet die allgemeinen Inhalte auf das eigene Unternehmen zu,
passt den Aufwand so an, dass er angemessen ist,
stellt die notwendigen Prozesse sicher,
legt Termine, Turnus und Inhalte fest.
Schritt 1: Basisdaten
Ohne brauchbare Zahlen ist kein Controlling möglich. Deshalb sollten Sie im ersten Schritt sichten, was Sie als Daten bereits mitführen. Mindestvoraussetzung ist eine Kundendatenbank oder eine Auftragsdatenbank. Die Auftragseingänge bzw. die Umsätze sollten den Kunden zugeordnet werden. Ohne diese Datenbasis können Sie keine Auswertungen erstellen.
In der Auftragsdatenbank muss auch ersichtlich sein, welche Aufträge berechnet sind und welche noch nicht (da sonst noch kein Umsatz generiert wurde).
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