Anschubfinanzierung durch Crowdinvesting: Risiken für Gründer

Wie können Gründer mit der Offenlegung von Geschäftsgeheimissen und Prospekthaftung umgehen?

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Stand: 25. Oktober 2013

Crowdfunding und Crowdinvesting – diese Finanzierungsmöglichkeiten haben ihren eigenen Reiz für Start-ups – und ihre eigenen Risiken. Dieser Beitrag erläutert Gründern und Investoren die wichtigsten rechtlichen Aspekte der Schwarmfinanzierung.

Was ist Crowdfunding?

Mit „Crowdfunding“ bezeichnet man im Allgemeinen Finanzierungsmodelle, bei denen eine Gruppe bzw. Menge von Internetnutzern die sog. Crowd Finanzmittel zur Verfügung stellt, um ein Unternehmen oder ein Kunstprojekt zu unterstützen. Als Gegenleistung erhalten sie entweder ein vom Unternehmenserfolg abhängiges Entgelt oder besondere Vergünstigungen beim Crowdfunding von Kunstprojekten z. B. die Möglichkeit, den Künstler kennenzulernen.

Der Sprachgebrauch ist etwas uneinheitlich. Häufig wird auch das „Crowdfunding“ vom „Crowdinvesting“ unterschieden. Dann bezeichnet Crowdinvesting die Finanzierung von Unternehmen, das Crowdfunding die Finanzierung von Projekten etwa aus dem Software- oder Kunstbereich. Auch weitere Begriffe wie z.B. „Fundraising“ finden sich in diesem Zusammenhang, wobei damit vornehmlich crowdgestütztes Sammeln von Spenden bezeichnet wird.

Da dieser Beitrag auf die Belange von Start-ups ausgerichtet ist, verwenden wir im Folgenden den Begriff der „crowdgestützten Finanzierungsmodelle“ als Oberbegriff und unterscheiden ansonsten zwischen Crowdinvesting und Crowdfunding, wie eben erläutert. Denn gerade in rechtlicher Hinsicht unterscheiden sich diese beiden Arten crowdgestützter Finanzierungsmodelle insbesondere erheblich voneinander. Dazu später mehr.

Es gibt also nicht das Crowdfundingmodell. Deshalb muss jeder, der sich über crowdgestützte Finanzierungsmodelle informieren will, sehr genau über die Einzelheiten des jeweils angebotenen Finanzierungsvorhabens informieren. Dieser Beitrag will dabei helfen, indem er einen allgemeinen Überblick über crowdgestützte Finanzierungsmodelle gibt speziell auch über die damit verbundenen Risiken für Start-ups.

Die Vorteile crowdgestützter Finanzierungsmodelle speziell für Start-ups

Crowdgestützte Finanzierungsmodelle kommen insbesondere für Start-ups in Betracht; man kann sogar sagen, dass sie speziell für Start-ups entwickelt wurden.

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Über den Autor:

Professor Matthias Wenn lehrt in Stuttgart und ist in Tübingen als Rechtsanwalt tätig.

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