CSV-Dateien gelten als kleinster gemeinsamer Nenner des einfachen Datenaustauschs zwischen Programmen aller Art. In der Praxis tun sich Anwender mit dem Im- und Export des Universalformats jedoch schwer. Wir erläutern das kleine Einmaleins der Datenübernahme per CSV-Listen am Beispiel von "Excel" und der OpenOffice-Alternative "Calc".
"Comma Separated Values", durch Kommas abgetrennte alphanumerische Datenfelder ermöglichen als universelles Im- und Exportformat den Austausch zwischen Datenbanken, Tabellenkalkulations- und Textprogrammen aller Art. Statt des Kommas sind oft auch andere Trennzeichen anzutreffen (z. B. Tabstopps oder Semikolon).
Datei-Aufbau
Anders als bei vielen anderen, eher "kryptischen" Datenformaten handelt es sich bei CSV-Dateien um Klartext-Dateien, die sich bei Bedarf mit jedem Editor anzeigen lassen. Ein typisches Beispiel sieht etwa so aus:
Inhalt einer CSV-Datei - mit dem Windows-Editor angezeigt
In diesem Fall
enthält die erste Zeile Feldbezeichnungen (=Spaltenüberschriften),
wird das Ende eines Datenfeldes durch ein Komma markiert und
für jeden Datensatz eine neue Zeile begonnen.
Außerdem sind Textketten (im Unterschied zu Ziffern) durch Anführungszeichen gekennzeichnet.
CSV und Excel
In der Praxis tun sich viele Anwender mit der CSV-Übernahme jedoch schwer. Wer eine CSV-Datei zum Beispiel mit Excel 2003 öffnet, sieht sich statt einer wohlgeordneten Tabelle standardmäßig folgendem "Datensalat" gegenüber:
