Spezielle Backup-Software
Backup mit Spezialsoftware
Etwas komfortabler und vielseitiger gestaltet sich die Datensicherung mit speziellen Backup Tools. Sie lernen hier zwei kostenlose (Freeware) und ein kommerzielles Produkt kennen, geeignet für Einzelplatzrechner in einer Kleinfirma (z.B. Freiberufler) oder fürs private Büro.
Personal Backup (Version 4.3)
Personal Backup ist ein Programm zur regelmäßigen und platzsparenden Sicherung ausgewählter persönlicher Daten. Das Gratisprogramm des deutschen Physikers Jürgen Rathlev kommt mit einer attraktiven und intuitiven Oberfläche daher.
Als Sicherungsziel können Sie eine externe Festplatte, ein Netzlaufwerk oder gar einen FTP-Server im Internet wählen.
Icon: PersonalBackupDer Installationsdialog ist selbsterklärend und schnell beendet. Anschließend werden Sie aufgefordert, den PC neu zu starten. Wenn Sie während des Installationsdialogs im Fenster Zusätzliche Aufgaben auswählen das Kästchen Desktop-Symbol erstellen aktiviert haben, finden Sie jetzt dieses Symbol auf dem Desktop und zusätzlich ist das Programm eingetragen im Windows-Startmenü.
Starten Sie Personal Backup, erscheint das Hauptfenster. Klicken Sie auf das Symbol Neu (am linken Rand, oben) und anschließend auf Starte Assistenten. Bestimmen Sie als erstes das Zielverzeichnis (Schaltfläche Zielverzeichnis auswählen). Klicken Sie auf OK, dann auf Weiter. Im nächsten Dialogfenster holen Sie via Hinzufügen die zu sichernden Ordner. Nach zwei Klicks auf Weiter (die Voreinstellungen können Sie übernehmen) legen Sie fest, ob und wann der Auftrag jeweils automatisch gestartet werden soll. Falls Sie ihn lieber manuell starten, lassen Sie nein aktiviert und klicken auf Fertig. Geben Sie danach einen Namen für die Einstellungsdatei Ihres Sicherungsauftrags ein, z.B. "TagesBackup.buj". Mit einem Klick auf Speichern schließen Sie die Einrichtung ab.
TrayBackup (Version 2.5)
Die Freeware TrayBackup ist vielseitig und zuverlässig. Und das sogenannte Disk-Spanning hilft enorm, kann doch damit eine Sicherstellung ohne Datenverlust auf einem anderen Datenträger fortgesetzt werden, falls die Speicherkapazität auf dem Zielmedium erschöpft ist. Eine Installation ist nicht erforderlich, am System wird also nichts verändert.


Ich habe folgende Lösung für mich eingerichtet (Win XP Pro):
Festplatte 1: aufgeteilt in 2 Partitionen,
Partition 1: System (also Laufwerk C:), Partition 2: nur Daten (also alles was durch Outlook, Word etc. zustandekommt, Fax-Ordner, Musik, und alles andere wichtige).
Festplatte 2: reine Backup-Platte
Vorgehensweise:
Bei jedem Herunterfahren von Windows wird automatisch ein Skript ausgeführt, welches alle neuen Dateien sowie neue Versionen bestehender Dateien von der Daten-Platte auf die Backup-Platte kopiert.
Dies geschiecht durch den xcopy-Befehl, der im System bereits vorhanden ist.
Das Skript wird eingebunden durch das Programm gpedit.msc, ein Editor für Gruppenrichtlinien.
Vorteil:
- Keine externe (teure) Software nötig,
- ist für mich durchschaubar und
- leicht änderbar.
Die Dauer des Backups hält sich in Grenzen. Ausserdem hab ich mir eine Master-Slave-Steckdosenleiste installiert, d. h. nachdem ich den Befehl gegeben habe, den Rechner auszuschalten, wird das Backup durchgeführt, und anschliessend der Rechner heruntergefahren und alle anderen Geräte (Drucker, Scanner, Lautsprecher, DSL-Modem, Router etc.) werden automatisch vom Strom getrennt.
Als Erweiterung könnte ich mir vorstellen, einen Netzwerkspeicher an den Router zu hängen, z. B. per devolo dlan. Dann hätte ich eine räumliche Trennung der beiden Speicherorte, z. B. wenn der Netzwerkspeicher im Keller steht.
Gruss, Markus
Hallo Markus!
Dein Scirpt hätte ich auch gerne ;-)
news@guntherfries.de
Gruß
Gunther
Wie ich schon an anderer Stelle schrieb: Ich würde da ja eine eher professionellere Lösung empfehlen als eine Batch-Datei...
www.allsync.de
Die Preise fangen bei 17,24 EUR an - für die HomeEdition - und gehen bis etwas über 50,- EUR - Business. Haben wir erfolgreich bei Kunden im Einsatz.
Und für den echten Profieinsatz PowerQuest V2i Protector (ok, nun heißt's Symantec...) Dafür kann man Echtzeit-Backups des Systems(!) im laufenden Betrieb(!) erstellen oder logisch auch per Zeitplanung. Also, Markus, per Zeitplan beim Herunterfahren auf die zweiter Platte das System sichern und dann die Daten hinzu... (Ja, die kostet mehr, kann aber auch mehr...)
Gruß, Chris
Alternative zu xcopy:
www.xxcopy.com (freeware-Version) - ähnlich zu robocopy von Microsoft
(Vorteil: wesentlich mehr Parameter; stoppt nicht, falls eine Datei nicht gesichert werden kann; Fehler-Protokoll)
zusätzlich als Scheduler (zur Festlegung, wann welche Backups ausgeführt werden):
www.nncron.ru - nncron Lite (freeware)
In Verbindung mit einem Command-Line-Zipper und entsprechenden Batch-Dateien kann man damit alles realisieren, was das Herz in Punkto Backup begehrt
(Full-Backup, Stündliche Differential-Backups, Täglich Differential-Backup,...)
Tägliche zip-Archive kann man z.B. auf CD brennen,...
Grüsse Manfred