Zusammenfassung
Fazit und Empfehlungen für die Praxis
Dass an Datensicherung kein Weg vorbei führt, ist den meisten Anwendern bewusst - und den anderen wird dies klar nach dem ersten Verlust unwiederbringlicher Dokumente und Bilder.
Nachstehend werden die Vor- und Nachteile der oben vorgestellten Backup-Möglichkeiten kurz beschrieben und gegeneinander positioniert, um Ihnen die Wahl der für Sie optimalen Lösung zu erleichtern.
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Backup mit Windows-Bordmitteln - Windows XP
Positiv: Mit ntbackup.exe lassen sich sehr umfassende Backup- und Archivierungslösungen erstellen, die dann unter dem Windows Task Manager automatisch ablaufen.
Negativ: Das (einmalige) Einrichten ist aufwändig. Ein Kennwort (selbst wenn man es am eigenen PC gar nicht bräuchte) ist erforderlich, sobald Sie die Abläufe automatisieren.
Empfehlung: Wenn Sie gerne mit PC-Einstellungen hantieren, können Sie sich zum Nulltarif eine professionelle Datensicherung einrichten.
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Backup mit Windows-Bordmitteln - Windows Vista
Positiv: Schnell und bequem einzurichten.
Negativ: Wenig transparent, unflexibel.
Empfehlung: Für PC-Einsteiger und Anwenderinnen, die sich nicht mit "PC-Internals" befassen mögen - besser als kein Backup!
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Personal Backup (Freeware)
Positiv: Einladende, intuitive Benutzeroberfläche, Datenkomprimierung, Zielspeicherort kann auch ein FTP-Server im Internet sein.
Negativ: -.-
Empfehlung: Für Private und Freiberufler.
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TrayBackup (Freeware)
Positiv: Vielseitig, stabil, empfohlen vom BSI (Deutsches Bundesamt für Sicherheit in der Informatik), Installation nicht notwendig, verändert keine PC-Einstellungen.
Negativ: Nicht-intuitive Benutzeroberfläche, ungeeignet für Neu-Einsteiger.
Empfehlung: Arbeitspferd für PC-Routiniers mit Bedarf für "Disk Spanning" (Verteilen eines Backup-Datensatzes auf mehrere Datenträger).
Im Web: http://www.traybackup.de/
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Acronis True Image Home (50.- Euro)
Positiv: Umfassende und trotzdem leicht zu bedienende Software für Daten-Backup und hardwarebedingte Systemwiederherstellung.
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Negativ: Kostenpflichtig.
Empfehlung: Für private Anwender, die mit Ihrem PC experimentieren, für Business-Anwender, die bei wenig Zeitaufwand eine komplette (auch die Hardware umfassende) Datensicherung zur Verfügung haben möchten.
Und wie weiter?
Implementieren Sie bald eine der vorgeschlagenen Lösungsvarianten (denken Sie daran: Nie ohne Backup!). Behalten Sie aber auch die neuen Trends im Auge. So ist die Datensicherung im Begriff, um eine neue Dimension erweitert zu werden. Dank der zunehmend schnellen und preiswerten Internetanschlüsse über DSL und TV-Kabel können Firmen und Internetanbieter günstig - zum Teil sogar gratis - Speicherplatz zur Archivierung und Sicherung Ihrer Daten im Internet zur Verfügung stellen.
In einem der nächsten Beiträge auf akademie.de werden wir Sie über die Möglichkeiten und Gefahren dieser neuen "Backup-Philosophie" informieren.

Ich habe folgende Lösung für mich eingerichtet (Win XP Pro):
Festplatte 1: aufgeteilt in 2 Partitionen,
Partition 1: System (also Laufwerk C:), Partition 2: nur Daten (also alles was durch Outlook, Word etc. zustandekommt, Fax-Ordner, Musik, und alles andere wichtige).
Festplatte 2: reine Backup-Platte
Vorgehensweise:
Bei jedem Herunterfahren von Windows wird automatisch ein Skript ausgeführt, welches alle neuen Dateien sowie neue Versionen bestehender Dateien von der Daten-Platte auf die Backup-Platte kopiert.
Dies geschiecht durch den xcopy-Befehl, der im System bereits vorhanden ist.
Das Skript wird eingebunden durch das Programm gpedit.msc, ein Editor für Gruppenrichtlinien.
Vorteil:
- Keine externe (teure) Software nötig,
- ist für mich durchschaubar und
- leicht änderbar.
Die Dauer des Backups hält sich in Grenzen. Ausserdem hab ich mir eine Master-Slave-Steckdosenleiste installiert, d. h. nachdem ich den Befehl gegeben habe, den Rechner auszuschalten, wird das Backup durchgeführt, und anschliessend der Rechner heruntergefahren und alle anderen Geräte (Drucker, Scanner, Lautsprecher, DSL-Modem, Router etc.) werden automatisch vom Strom getrennt.
Als Erweiterung könnte ich mir vorstellen, einen Netzwerkspeicher an den Router zu hängen, z. B. per devolo dlan. Dann hätte ich eine räumliche Trennung der beiden Speicherorte, z. B. wenn der Netzwerkspeicher im Keller steht.
Gruss, Markus
Hallo Markus!
Dein Scirpt hätte ich auch gerne ;-)
news@guntherfries.de
Gruß
Gunther
Wie ich schon an anderer Stelle schrieb: Ich würde da ja eine eher professionellere Lösung empfehlen als eine Batch-Datei...
www.allsync.de
Die Preise fangen bei 17,24 EUR an - für die HomeEdition - und gehen bis etwas über 50,- EUR - Business. Haben wir erfolgreich bei Kunden im Einsatz.
Und für den echten Profieinsatz PowerQuest V2i Protector (ok, nun heißt's Symantec...) Dafür kann man Echtzeit-Backups des Systems(!) im laufenden Betrieb(!) erstellen oder logisch auch per Zeitplanung. Also, Markus, per Zeitplan beim Herunterfahren auf die zweiter Platte das System sichern und dann die Daten hinzu... (Ja, die kostet mehr, kann aber auch mehr...)
Gruß, Chris
Alternative zu xcopy:
www.xxcopy.com (freeware-Version) - ähnlich zu robocopy von Microsoft
(Vorteil: wesentlich mehr Parameter; stoppt nicht, falls eine Datei nicht gesichert werden kann; Fehler-Protokoll)
zusätzlich als Scheduler (zur Festlegung, wann welche Backups ausgeführt werden):
www.nncron.ru - nncron Lite (freeware)
In Verbindung mit einem Command-Line-Zipper und entsprechenden Batch-Dateien kann man damit alles realisieren, was das Herz in Punkto Backup begehrt
(Full-Backup, Stündliche Differential-Backups, Täglich Differential-Backup,...)
Tägliche zip-Archive kann man z.B. auf CD brennen,...
Grüsse Manfred