Denkblockaden lösen: vier einfache Tricks, wie Sie Ihr Gehirn überlisten

Kreativ sein lässt sich erlernen und trainieren!

Von: Lorenz Hölscher
Stand: 7. Juli 2011
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Über den Autor: Lorenz Hölscher

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Lorenz Hölscher ist freiberuflicher Dozent, Berater und Programmierer mit Schwerpunkt Anwendungs-Programmierung. Vorrangig widmet er sich Access, Word und Excel sowie begleitenden grafischen Arbeiten. Er legt viel Wert auf benutzerfreundliche Oberflächen und ordentliches Design in Optik und Programmierung. Zu Hilfe kommen ihm da seine langjährigen "branchenfremden" Erfahrungen als Architekt, Layouter und Designer.

Lorenz Hölscher bietet eigene Hilfeseiten an und hat bei Microsoft Press mehrere Bücher veröffentlicht zu Access 2007, Access 2007 VBA, Word 2007 VBA und Access 2010.

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Umwege erzwingen

Bestimmte Berufe, wie Künstler, Architekten, Grafiker oder ähnliche, haben immer den Ruf besonderer Kreativität. Dabei ist es gar nicht so schwer, kreativ zu werden und eingetretene Pfade zu verlassen. Lorenz Hölscher zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Denkblockaden beseitigen und stattdessen Kreativität hervorzaubern können.

Kreativität ist schlichtes Handwerk, das man fördern oder brachliegen lassen kann. Es ist kein Talent, welches einem in die Wiege gelegt wurde oder eben nicht. Wenn es Leute gibt, die angeblich kreativer sind, dann haben diese vor allem die richtigen Methoden eingesetzt.

Natürlich klappt es mal besser und mal schlechter, aber das geht jedem Menschen so. Das ist das letzte Quäntchen Qualität, was eine sehr gute Arbeit von einer guten unterscheidet. Die wesentlichen Aspekte einer kreativen Lösung jedoch können Sie sich selbst erarbeiten.

Kreativität - was ist das eigentlich?

Kreativität kommt vom französischen Wort créer (frz.: etwas erschaffen, eingedeutscht als kreieren) und meint die Fähigkeit, neue Lösungen zu erfinden. Zuerst braucht es also ein Problem und danach nur eine originelle Lösung. Besser noch sogar mehr als nur eine Lösung, warum sollten Sie sich schließlich unnötig beschränken?

Das ist nämlich das eigentliche Problem der Kreativität: Sie beschränken sich. Ihr innerer Zensor weiß schon, in welche Richtung die Lösung geht und wiederholt bloß die schon immer funktionierenden Lösungsansätze.

Beispiel: Andere Wege beschreiten

Sie wollen zum Technikdiscounter, um einen MP3-Player zu besorgen? Na klar, da fahren Sie mal eben mit dem Auto hin. Halt! So sieht eine unkreative Lösung aus. "Das habe ich schon immer so gemacht, andere machen das auch" ist die schwächste Begründung, die Sie finden können.

Überlegen Sie alternativ, ob vielleicht ein Bus fährt oder Sie mit der Bahn dorthin kommen. Bei schönem Wetter bietet sich eventuell auch ein Fahrradausflug an. Gehen Sie zu Fuß dorthin und verbinden Sie das mit einem Besuch in einer Eisdiele. Alternativ können Sie das Gerät im Internet bestellen. Wer sagt denn, dass Sie überhaupt in einen Laden hinein müssen?

Umwege erzwingen

Es ist zwar sparsam, nicht jeden Tag das Rad neu zu erfinden, aber es ist nicht kreativ. Wenn Sie Glück haben, rollt Ihnen auf Ihren ausgetretenen Pfaden gelegentlich mal ein dicker Fels in den Weg, der Sie zu einem Umweg zwingt, denn Not macht erfinderisch.

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