(Update) Direkte und zielgerichtete Kundenansprache gilt landläufig als die beste. Doch nicht nur Existenzgründer tun sich mit der Planung von Mailings und dem Formulieren von Werbeschreiben schwer. Die Praktiker in den Direkt-Marketing-Zentren der Post stehen werbebetreibenden Betrieben mit Rat und Tat zur Seite - und das kostenlos.
Probleme beim Erschließen von Absatzpotenzialen sind in vielen Fällen ein Hauptgrund für geschäftlichen Misserfolge. Direktmarketing ist in vielen Branchen der Königsweg zur Kundschaft. Laut Wikipedia handelt es sich dabei um "jede Werbemaßnahme [...], die eine direkte Ansprache des möglichen Kunden mit der Aufforderung zur Antwort enthält". Typisches Beispiel: Eine Werbebrief-Aktion mit Bestellmöglichkeit.
Mit Direktmarketing Kunden und Aufträge bzw. Bestelltungen zu akquirieren, ist allerdings entschieden leichter gesagt als getan.
Bewährte Werbrief-Tipps
Für einen guten und wirkungsvollen Werbebrief gelten folgende Tipps:
Verzichten Sie auf planlose Schnellschüsse!
Formulieren Sie klar und verständlich (KISS: "Keep it simple and stupid").
Sprechen Sie nach Möglichkeit mit Ihren Adressaten.
Wählen Sie konkrete Ansprechpartner (und nicht namenlose Kunden).
Wechseln Sie in Gedanken den Schreibtisch, argumentieren Sie aus Kundensicht.
Bieten Sie Nutzen - und betonen Sie den Nutzen Ihres Angebots, möglichst schon des Mailing selbst.
Vernachlässigen Sie die Gefühlsebene nicht.
Erzeugen Sie "Ja"-Reaktionen
Sorgen Sie für möglichst schnelle Reaktionsmöglichkeiten ("Response-Elemente" wie Postkarten, Fax oder Hotlines)
So weit so gut und bewährt. Doch wer je vor einem weißen Blatt oder leeren Bildschirm gesessen und versucht hat, einer wohl gewählten Zielgruppe den unschlagbaren geldwerten Vorteil der eigenen Dienstleistung oder des eigenen Produkts zum aktuellen Zeitpunkt nahe zu bringen, weiß, warum sich damit nicht nur Existenzgründer schwer tun.
