Dokumentvorlagen und Formulare in Word

Von der einfachen Standard-Dokumentvorlage bis zu selbstgestalteten Formularen

Von: Lorenz Hölscher
Stand: 2. Mai 2011
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Über den Autor: Lorenz Hölscher

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Lorenz Hölscher ist freiberuflicher Dozent, Berater und Programmierer mit Schwerpunkt Anwendungs-Programmierung. Vorrangig widmet er sich Access, Word und Excel sowie begleitenden grafischen Arbeiten. Er legt viel Wert auf benutzerfreundliche Oberflächen und ordentliches Design in Optik und Programmierung. Zu Hilfe kommen ihm da seine langjährigen "branchenfremden" Erfahrungen als Architekt, Layouter und Designer.

Lorenz Hölscher bietet eigene Hilfeseiten an und hat bei Microsoft Press mehrere Bücher veröffentlicht zu Access 2007, Access 2007 VBA, Word 2007 VBA und Access 2010.

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Standard-Dokumentvorlage

Normalerweise beginnen Sie bei einem neuen Word-Dokument mit einer leeren Seite. Jedenfalls scheint es so. In Wirklichkeit arbeiten Sie mit einer Dokumentvorlage. Dokumentvorlagen sind gut dazu geeignet, Formulare zu erstellen. Sie können im Formularmodus die Eingabe bei Bedarf sogar direkt auf wenige Bereiche beschränken, so dass sich damit leicht richtige Formulare erstellen lassen.

Wann immer Word eine neue Datei bereitstellt, basiert diese auf einer so genannten Dokumentvorlage. Das kann eine beliebige Word-Datei sein oder eine Dokumentvorlage. Die typische Dateiendung für Dokumentvorlagen in Word ist "*.dot" (document template, engl. für Dokument-Vorlage). Die "Normal.dot" ist die Standard-Dokumentvorlage in Word.

Bild vergrößernDialog zum Erstellen einer neuen Datei

Wo steht die Normal.dot?

Die Normal.dot liegt im Benutzervorlagen-Verzeichnis. Unter Extras/Optionen finden Sie auf der Registerkarte Speicherort für Dateien den konkreten Pfad auf Ihrem Rechner. Wenn die Datei fehlt, legt Word sie beim nächsten Start automatisch wieder an. Alle darin vorgenommenen Einstellungen und vor allem die globalen AutoTexte und Makros sind dann natürlich weg.

Word erstellt von der als Vorlage dienenden Datei einfach eine Kopie in ein ungespeichertes Fenster. Damit stehen alle Einstellungen und Texte der ursprünglichen Datei zur Verfügung.

Außerdem merkt sich die neue Datei immer die Verknüpfung zur Dokumentvorlage. Dadurch bleiben auch deren Menüs und Makros nutzbar, die ja nicht mitkopiert werden. Wenn Sie die Datei später mal auf einen anderen Rechner verschieben, findet Word sogar gleichnamige Dokumentvorlagen zum Verknüpfen, auch wenn dort der Benutzervorlagen-Pfad ganz anders ist.

Grundeinstellungen vornehmen

Wenn Sie sich also jedes Mal darüber ärgern, dass Ihre neue Datei immer mit der Schriftart "Times New Roman" in 10pt Schriftgröße startet, müssen Sie das nur einmal in der "Normal.dot" anpassen. Das ist eine Datei, die Sie wie jede andere auch öffnen und bearbeiten können. Öffnen Sie also die "Normal.dot", indem Sie nach nach Datei/Öffnen in das Benutzervorlagen-Verzeichnis wechseln und als Dateityp Dokumentvorlagen wählen.

In der geöffneten "Normal.dot" sollten Sie natürlich nicht einfach den (meist leeren) Inhalt markieren und lokal umformatieren, sondern korrekterweise die Formatvorlage "Standard" anpassen.

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