öffentlich
Redaktion Druckversion

Wer eine Familie gründet, begründet auch eine Unterhaltspflicht. Ehegatten sind verpflichtet, sich gegenseitig zu unterstützen, minderjährige und unter Umständen auch volljährige Kinder haben gegenüber den Eltern einen Anspruch auf Zahlung von Unterhalt.

Wenn bei Scheidung oder Trennung der Unterhalt gerichtlich festgelegt werden muss, stützen sich die Familienrichter auf die vom Oberlandesgericht Düsseldorf veröffentlichte sogenannte "Düsseldorfer Tabelle". Sie gilt bundesweit als Richtlinie für die Unterhaltssätze, die vom Alter der Kinder und der Höhe des Nettoeinkommens abhängig sind. Im Anhang finden Sie Tabellen, die die Zahlbeträge enthalten, die sich nach Abzug des jeweiligen Kindergeldanteils (hälftiges Kindergeld bei Minderjährigen, volles Kindergeld bei Volljährigen) ergeben.

Die "Düsseldorfer Tabelle" wurde zuletzt zum 01.01.2011 geändert. Bei der Tabelle handelt es sich um eine Richtlinie, die sich an der Sozialhilfe bzw. den Hartz IV-Regelsätzen orientiert. Sollte sich der Regelsatz wesentlich erhöhen, kann die Tabelle erneut angepasst werden. Sonst wird sie alle zwei Jahre aktualisiert, also voraussichtlich Ende 2012.

Am 1. Januar 2008 traten neue Regelungen des Unterhaltsrechts in Kraft. Seitdem gelten in Deutschland einheitliche Unterhaltssätze für Trennungskinder. Die "Berliner Tabelle", die bis dato für die unteren Einkommensgruppen in den neuen Bundesländern galt, findet deshalb keine Anwendung mehr (s. www.bmfsfj.de).

Unterhaltsrecht, Unterhaltsansprüche, Rangfolge und steuerliche Absetzbarkeit - allgemeinverständlich erklärt

Suchen Sie über die Unterhaltshöhe hinaus Informationen zu den praktischen Folgen des Unterhaltsrechts?

Ann Yacobi sagt Ihnen, wer wem in welcher Reihenfolge unterhaltspflichtig ist, welche Verpflichtungen unterhaltsberechtigte Mütter haben, wie Unterhaltszahlungen steuerlich abgesetzt werden können. Außerdem liefert sie viele weitere Informationen und Praxistipps:
"Unterhaltsrecht praktisch erklärt: Unterhaltsansprüche, Rangfolge und steuerliche Absetzbarkeit von Unterhaltszahlungen"

Die Düsseldorfer Tabelle mit Anmerkungen und Anhang, wie vom OLG Düsseldorf veröffentlicht

A. Kindesunterhalt (alle Beträge in Euro)

Nettoeinkommen
des
Barunterhalts-
pflichtigen
(s. Anm. 3, 4)

0-5*

6-11*

12-17*

ab 18*

Prozent-
satz

Bedarfs-
kontroll-
betrag

(s. Anm. 6)

1

bis 1.500

317

364

426

488

100

800/1.000

2

1.501 - 1.900

333

383

448

513

105

1.100

3

1.901 - 2.300

349

401

469

537

110

1.200

4

2.301 - 2.700

365

419

490

562

115

1.300

5

2.701 - 3.100

381

437

512

586

120

1.400

6

3.101 - 3.500

406

466

546

625

128

1.500

7

3.501 - 3.900

432

496

580

664

136

1.600

8

3.901 - 4.300

457

525

614

703

144

1.700

9

4.301 - 4.700

482

554

648

742

152

1.800

10

4.701 - 5.100

508

583

682

781

160

1.900

über 5.101

nach den Umständen des Falles

* Altersstufen in Jahren (§ 1612 a Abs. 1 BGB)

Die Düsseldorfer Tabelle (Stand: 1.1.2013) nebst Anmerkungen beruht auf Koordinierungsgesprächen, die unter Beteiligung aller Oberlandesgerichte und der Unterhaltskommission des Deutschen Familiengerichtstages e.V. stattgefunden haben. Auf den Seiten des OLG Düsseldorf finden Sie die aktuelle Version sowie die vorherigen.

Anmerkungen:

1. Die Tabelle hat keine Gesetzeskraft, sondern stellt eine Richtlinie dar. Sie weist den monatlichen Unterhaltsbedarf aus, bezogen auf zwei Unterhaltsberechtigte, ohne Rücksicht auf den Rang. Der Bedarf ist nicht identisch mit dem Zahlbetrag; dieser ergibt sich unter Berücksichtigung der nachfolgenden Anmerkungen.

Bei einer größeren/geringeren Anzahl Unterhaltsberechtigter können Ab- oder Zuschläge durch Einstufung in niedrigere/höhere Gruppen angemessen sein. Anmerkung 6 ist zu beachten. Zur Deckung des notwendigen Mindestbedarfs aller Beteiligten - einschließlich des Ehegatten - ist gegebenenfalls eine Herabstufung bis in die unterste Tabellengruppe vorzunehmen. Reicht das verfügbare Einkommen auch dann nicht aus, setzt sich der Vorrang der Kinder im Sinne von Anm. 5 Abs. 1 durch. Gegebenenfalls erfolgt zwischen den erstrangigen Unterhaltsberechtigten eine Mangelberechnung nach Abschnitt C.

2. Die Richtsätze der 1. Einkommensgruppe entsprechen dem Mindestbedarf in Euro gemäß § 1612 a BGB. Der Prozentsatz drückt die Steigerung des Richtsatzes der jeweiligen Einkommensgruppe gegenüber dem Mindestbedarf (= 1. Einkommensgruppe) aus. Die durch Multiplikation des gerundeten Mindestbedarfs mit dem Prozentsatz errechneten Beträge sind entsprechend § 1612 a Abs. 2 S. 2 BGB aufgerundet.

3. Berufsbedingte Aufwendungen, die sich von den privaten Lebenshaltungskosten nach objektiven Merkmalen eindeutig abgrenzen lassen, sind vom Einkommen abzuziehen, wobei bei entsprechenden Anhaltspunkten eine Pauschale von 5 % des Nettoeinkommens - mindestens 50 EUR, bei geringfügiger Teilzeitarbeit auch weniger, und höchstens 150 EUR monatlich - geschätzt werden kann. Übersteigen die berufsbedingten Aufwendungen die Pauschale, sind sie insgesamt nachzuweisen.

4. Berücksichtigungsfähige Schulden sind in der Regel vom Einkommen abzuziehen.

5. Der notwendige Eigenbedarf (Selbstbehalt)

- gegenüber minderjährigen unverheirateten Kindern,

- gegenüber volljährigen unverheirateten Kindern bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, die im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils leben und sich in der allgemeinen Schulausbildung befinden, beträgt beim nicht erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen monatlich 800 EUR, beim erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen monatlich 1.000 EUR. Hierin sind bis 360 EUR für Unterkunft einschließlich umlagefähiger Nebenkosten und Heizung (Warmmiete) enthalten. Der Selbstbehalt kann angemessen erhöht werden, wenn dieser Betrag im Einzelfall erheblich überschritten wird und dies nicht vermeidbar ist.

Der angemessene Eigenbedarf, insbesondere gegenüber anderen volljährigen Kindern, beträgt in der Regel mindestens monatlich 1.200 EUR. Darin ist eine Warmmiete bis 450 EUR enthalten.

6. Der Bedarfskontrollbetrag des Unterhaltspflichtigen ab Gruppe 2 ist nicht identisch mit dem Eigenbedarf. Er soll eine ausgewogene Verteilung des Einkommens zwischen dem Unterhaltspflichtigen und den unterhaltsberechtigten Kindern gewährleisten. Wird er unter Berücksichtigung anderer Unterhaltspflichten unterschritten, ist der Tabellenbetrag der nächst niedrigeren Gruppe, deren Bedarfskontrollbetrag nicht unterschritten wird, anzusetzen.

7. Bei volljährigen Kindern, die noch im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils wohnen, bemisst sich der Unterhalt nach der 4. Altersstufe der Tabelle.

Der angemessene Gesamtunterhaltsbedarf eines Studierenden, der nicht bei seinen Eltern oder einem Elternteil wohnt, beträgt in der Regel monatlich 670 EUR. Hierin sind bis 280 EUR für Unterkunft einschließlich umlagefähiger Nebenkosten und Heizung (Warmmiete) enthalten. Dieser Bedarfssatz kann auch für ein Kind mit eigenem Haushalt angesetzt werden.

8. Die Ausbildungsvergütung eines in der Berufsausbildung stehenden Kindes, das im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils wohnt, ist vor ihrer Anrechnung in der Regel um einen ausbildungsbedingten Mehrbedarf von monatlich 90 EUR zu kürzen.

9. In den Bedarfsbeträgen (Anmerkungen 1 und 7) sind Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie Studiengebühren nicht enthalten.

10. Das auf das jeweilige Kind entfallende Kindergeld ist nach § 1612 b BGB auf den Tabellenunterhalt (Bedarf) anzurechnen.

B. Ehegattenunterhalt

I. Monatliche Unterhaltsrichtsätze des berechtigten Ehegatten ohne unterhaltsberechtigte Kinder (§§ 1361, 1569, 1578, 1581 BGB):

1. gegen einen erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen:

a) wenn der Berechtigte kein Einkommen hat:

3/7 des anrechenbaren Erwerbseinkommens zuzüglich 1/2 der anrechenbaren sonstigen Einkünfte des Pflichtigen, nach oben begrenzt durch den vollen Unterhalt, gemessen an den zu berücksichtigenden ehelichen Verhältnissen;

b) wenn der Berechtigte ebenfalls Einkommen hat:

3/7 der Differenz zwischen den anrechenbaren Erwerbseinkommen der Ehegatten, insgesamt begrenzt durch den vollen ehelichen Bedarf; für sonstige anrechenbare Einkünfte gilt der Halbteilungsgrundsatz;

c) wenn der Berechtigte erwerbstätig ist, obwohl ihn keine Erwerbsobliegenheit trifft:

gemäß § 1577 Abs. 2 BGB;

2. gegen einen nicht erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen (z. B. Rentner):

wie zu 1 a, b oder c, jedoch 50 %.

II. Fortgeltung früheren Rechts:

1. Monatliche Unterhaltsrichtsätze des nach dem Ehegesetz berechtigten Ehegatten ohne unterhaltsberechtigte Kinder:

a) §§ 58, 59 EheG: in der Regel wie I,

b) § 60 EheG: in der Regel 1/2 des Unterhalts zu I,

c) § 61 EheG: nach Billigkeit bis zu den Sätzen I.

2. Bei Ehegatten, die vor dem 03.10.1990 in der früheren DDR geschieden worden sind, ist das DDRFGB in Verbindung mit dem Einigungsvertrag zu berücksichtigen (Art. 234 § 5 EGBGB).

III. Monatliche Unterhaltsrichtsätze des berechtigten Ehegatten, wenn die ehelichen Lebensverhältnisse durch Unterhaltspflichten gegenüber Kindern geprägt werden:

Wie zu I bzw. II, jedoch wird grundsätzlich der Kindesunterhalt (Zahlbetrag; vgl. Anm. C und Anhang) vorab vom Nettoeinkommen abgezogen.

IV. Monatlicher Eigenbedarf (Selbstbehalt) gegenüber dem getrennt lebenden und dem geschiedenen Berechtigten:

unabhängig davon, ob erwerbstätig oder nicht erwerbstätig: 1.100 EUR

Hierin sind bis 400 EUR für Unterkunft einschließlich umlagefähiger Nebenkosten und Heizung (Warmmiete) enthalten.

V. Existenzminimum des unterhaltsberechtigten Ehegatten einschließlich des trennungsbedingten Mehrbedarfs in der Regel:

1. falls erwerbstätig: 1.000 EUR

2. falls nicht erwerbstätig: 800 EUR

VI. 1. Monatlicher notwendiger Eigenbedarf des von dem Unterhaltspflichtigen getrennt lebenden oder geschiedenen Ehegatten unabhängig davon, ob erwerbstätig oder nicht erwerbstätig:

a) gegenüber einem nachrangigen geschiedenen Ehegatten 1.100 EUR

b) gegenüber nicht privilegierten volljährigen Kindern 1.200 EUR

c) gegenüber Eltern des Unterhaltspflichtigen 1.600 EUR

2. Monatlicher notwendiger Eigenbedarf des Ehegatten, der in einem gemeinsamen Haushalt mit dem Unterhaltspflichtigen lebt, unabhängig davon, ob erwerbstätig oder nicht erwerbstätig:

a) gegenüber einem nachrangigen geschiedenen Ehegatten 880 EUR

b) gegenüber nicht privilegierten volljährigen Kindern 960 EUR

c) gegenüber Eltern des Unterhaltspflichtigen 1.280 EUR (vergl. Anm. D I)

Anmerkung zu I-III:

Hinsichtlich berufsbedingter Aufwendungen und berücksichtigungsfähiger Schulden gelten Anmerkungen A. 3 und 4 - auch für den erwerbstätigen Unterhaltsberechtigten - entsprechend. Diejenigen berufsbedingten Aufwendungen, die sich nicht nach objektiven Merkmalen eindeutig von den privaten Lebenshaltungskosten abgrenzen lassen, sind pauschal im Erwerbstätigenbonus von 1/7 enthalten.

C. Mangelfälle

Reicht das Einkommen zur Deckung des Bedarfs des Unterhaltspflichtigen und der gleichrangigen Unterhaltsberechtigten nicht aus (sog. Mangelfälle), ist die nach Abzug des notwendigen Eigenbedarfs (Selbstbehalts) des Unterhaltspflichtigen verbleibende Verteilungsmasse auf die Unterhaltsberechtigten im Verhältnis ihrer jeweiligen Einsatzbeträge gleichmäßig zu verteilen.

Der Einsatzbetrag für den Kindesunterhalt entspricht dem Zahlbetrag des Unterhaltspflichtigen. Dies ist der nach Anrechnung des Kindergeldes oder von Einkünften auf den Unterhaltsbedarf verbleibende Restbedarf.

Beispiel: Bereinigtes Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen (M): 1.350 EUR. Unterhalt für drei unterhaltsberechtigte Kinder im Alter von 18 Jahren (K1), 7 Jahren (K2) und 5 Jahren (K3), Schüler, die bei der nicht unterhaltsberechtigten, den Kindern nicht barunterhaltspflichtigen Ehefrau und Mutter (F) leben. F bezieht das Kindergeld.

Notwendiger Eigenbedarf des M: 1.000 EUR

Verteilungsmasse: 1.350 EUR - 1.000 EUR = 350 EUR

Summe der Einsatzbeträge der Unterhaltsberechtigten:

304 EUR (488 - 184) (K 1) + 272 EUR (364 - 92) (K 2) + 222 EUR (317 - 95) (K 3) = 798 EUR

Unterhalt:

K 1: 304 x 350 : 798 = 133,33 EUR

K 2: 272 x 350 : 798 = 119,30 EUR

K 3. 222 x 350 : 798 = 97,37 EUR

D. Verwandtenunterhalt und Unterhalt nach § 1615 l BGB

I. Angemessener Selbstbehalt gegenüber den Eltern: mindestens monatlich 1.600 EUR (einschließlich 450 EUR Warmmiete) zuzüglich der Hälfte des darüber hinausgehenden Einkommens, bei Vorteilen des Zusammenlebens in der Regel 45 % des darüber hinausgehenden Einkommens. Der angemessene Unterhalt des mit dem Unterhaltspflichtigen zusammenlebenden Ehegatten bemisst sich nach den ehelichen Lebensverhältnissen (Halbteilungsgrundsatz), beträgt jedoch mindestens 1.280 EUR (einschließlich 350 EUR Warmmiete).

II. Bedarf der Mutter und des Vaters eines nichtehelichen Kindes (§ 1615 l BGB): nach der Lebensstellung des betreuenden Elternteils, in der Regel mindestens 800 EUR.

Angemessener Selbstbehalt gegenüber der Mutter und dem Vater eines nichtehelichen Kindes (§§ 1615 l, 1603 Abs. 1 BGB): unabhängig davon, ob erwerbstätig oder nicht erwerbstätig: 1.100 EUR.

Hierin sind bis 400 EUR für Unterkunft einschließlich umlagefähiger Nebenkosten und Heizung (Warmmiete) enthalten.

E. Übergangsregelung

Umrechnung dynamischer Titel über Kindesunterhalt nach § 36 Nr. 3 EGZPO: Ist Kindesunterhalt als Prozentsatz des jeweiligen Regelbetrages zu leisten, bleibt der Titel bestehen. Eine Abänderung ist nicht erforderlich. An die Stelle des bisherigen Prozentsatzes vom Regelbetrag tritt ein neuer Prozentsatz vom Mindestunterhalt (Stand: 1.1.2008). Dieser ist für die jeweils maßgebliche Altersstufe gesondert zu bestimmen und auf eine Stelle nach dem Komma zu begrenzen (§ 36 Nr. 3 EGZPO). Der Prozentsatz wird auf der Grundlage der zum 01.01.2008 bestehenden Verhältnisse einmalig berechnet und bleibt auch bei späterem Wechsel in eine andere
Altersstufe unverändert (BGH Urteil vom 18.04.12 – XII ZR 66/10 – FamRZ 2012, 1048). Der Bedarf ergibt sich aus der Multiplikation des neuen Prozentsatzes mit dem Mindestunterhalt der jeweiligen Altersstufe und ist auf volle Euro aufzurunden (§ 1612a Abs. 2 S. 2 BGB). Der Zahlbetrag ergibt sich aus dem um das jeweils anteilige Kindergeld verminderten bzw. erhöhten Bedarf.

Es sind vier Fallgestaltungen zu unterscheiden:

1. Der Titel sieht die Anrechnung des hälftigen Kindergeldes (für das 1. bis 3. Kind 77 EUR, ab dem 4. Kind 89,50 EUR) oder eine teilweise Anrechnung des Kindergeldes vor (§ 36 Nr. 3 a EGZPO).

Bild vergrößern

Beispiel für 1. Altersstufe

279 EUR x 97,8% = 272,86 EUR, aufgerundet 273 EUR

Zahlbetrag: 273 EUR ./. 77 EUR = 196 EUR

2. Der Titel sieht die Hinzurechnung des hälftigen Kindergeldes vor (§ 36 Nr. 3 b EGZPO).

Bild vergrößern

Beispiel für 1. Altersstufe

279 EUR x 70,2 % = 195,85 EUR, aufgerundet 196 EUR

Zahlbetrag: 196 EUR + 77 EUR = 273 EUR

3. Der Titel sieht die Anrechnung des vollen Kindergeldes vor (§ 36 Nr. 3 c EGZPO).

Bild vergrößern

Beispiel für 2. Altersstufe

322 EUR x 102,7 % = 330,69 EUR, aufgerundet 331 EUR

Zahlbetrag: 331 EUR ./. 154 EUR = 177 EUR

4. Der Titel sieht weder eine Anrechnung noch eine Hinzurechnung des Kindergeldes vor (§ 36 Nr. 3 d EGZPO).

Bild vergrößern

Beispiel für 3. Altersstufe

365 EUR x 111,2 % = 405,88 EUR, aufgerundet 406 EUR

Zahlbetrag: 406 EUR ./. 77 EUR = 329 EUR

nach oben

Anhang: Tabelle Zahlbeträge

Die folgenden Tabellen enthalten die sich nach Abzug des jeweiligen Kindergeldanteils (hälftiges Kindergeld bei Minderjährigen, volles Kindergeld bei Volljährigen) ergebenden Zahlbeträge. Für das 1. und 2. Kind beträgt das Kindergeld derzeit 184 EUR, für das 3. Kind 190 EUR, ab dem 4. Kind 215 EUR.

1. und 2. Kind:

0 - 5

6 - 11

12 - 17

ab 18

%

1

bis 1.500

225

272

334

304

100

2

1.501 - 1.900

241

291

356

329

105

3

1.901 - 2.300

257

309

377

353

110

4

2.301 - 2.700

273

327

398

387

115

5

2.701 - 3.100

289

345

420

402

120

6

3.101 - 3.500

314

374

454

441

128

7

3.501 - 3.900

340

404

488

480

136

8

3.901 - 4.300

365

433

522

519

144

9

4.301 - 4.700

390

462

556

558

152

10

4.701 - 5.100

416

491

590

597

160

3. Kind:

0 - 5

6 - 11

12 - 17

ab 18

%

1

bis 1.500

222

269

331

298

100

2

1.501 - 1.900

238

288

353

323

105

3

1.901 - 2.300

254

306

374

347

110

4

2.301 - 2.700

270

324

395

372

115

5

2.701 - 3.100

286

342

417

396

120

6

3.101 - 3.500

311

371

451

435

128

7

3.501 - 3.900

337

401

485

474

136

8

3.901 - 4.300

362

430

519

513

144

9

4.301 - 4.700

387

459

553

552

152

10

4.701 - 5.100

413

488

587

591

160

Ab 4. Kind:

0 - 5

6 - 11

12 - 17

ab 18

%

1

bis 1.500

209,50

256,50

318,50

273

100

2

1.501 - 1.900

225,50

275,50

340,50

298

105

3

1.901 - 2.300

241,50

293,50

361,50

322

110

4

2.301 - 2.700

257,50

311,50

382,50

347

115

5

2.701 - 3.100

273,50

329,50

404,50

371

120

6

3.101 - 3.500

298,50

358,50

438,50

410

128

7

3.501 - 3.900

324,50

388,50

472,50

449

136

8

3.901 - 4.300

349,50

417,50

506,50

488

144

9

4.301 - 4.700

374,50

446,50

540,50

527

152

10

4.701 - 5.100

400,50

475,50

574,50

566

160

Beitrag bewerten

Ihre Wertung:

 

Unterhalt bei Lottogewinn

Ich habe mal eine Frage. Es wird schon hitzig diskutiert, aber auf eine Antwort sind wir nicht wirklich gekommen.
Wenn ein Vater, der regelmäßig Unterhalt zahlt,im Lotto gewinnt, sagen wir mal 10 Millionen Euro, was bekommt dann das Kind was bei seiner Mutter lebt und das alleinige Sorgerecht hat? Steigt dann der Unterhalt? Wenn ja, um wieviel?
Vielen Dank im Voraus. :)

Unterhalt

Ist schon nicht leicht. Ich habe Tochter 14 , geschieden, er noch Kind 8 bei einer anderen. Lebt aber nicht bei dem kind.wie ist das mein Kind wird wenn es 18 ist in Ausbildung sein. Vater hat 1500 netto.???

Uneheliches Kind. Wird das Gehalt der Mutter angerechnet

Hallo. Meine ex Freundin will Unterhalt für unser Kind. Sie ist momentan 6 Jahre wird im Juni 7 Jahre. Wenn ich Unterhalt zahlen muss wird dann ihr Verdienst auch mit angerechnet oder spielt es keine Rolle was sie selber verdient ?

Das Einkommen der

Das Einkommen der Kindesmutter hat keinen Einfluss auf den Unterhalt für minderjährige Kinder.

Hohes Einkommen

Hat die Mutter ein Einkommen, das das zwei- bis dreifache Deines Einkommens beträgt?

Dann hast du eine Chance, da gibt es Musterurteile, aber dann musst Du aktiv werden und ggf. gegen sie klagen. Und wenn das negativ ausgeht, hast du zusätzlich zum Unterhalt auch die Verfahrenskosten.

Ansonsten hast Du die Bar-Unterhaltspflicht, wenn sie den Betreuungsunterhalt leistet. Schließlich ist es Dein Kind. Da musst Du nun mal zahlen.

Gemeinsame Schulden, ich weiss nicht mehr weiter.

Mein ex Mann und ich hatten zusammen Schulden. Wir haben unser Haus verkauft und somit könnten wir den größten Teil der Schulden zahlen. Übrig geblieben ist ein Kredit von 12.000 Euro (ursprünglich 30.000 Euro) Wir hatten am Anfang eine gemeinsame Anwältin, abgesprochen War, ich verzichte auf unterhalt und auf die Miete für unser Haus. Und er zahlt den Kredit ab. Jetzt hat er den Kredit Neufinanzieren lassen (um sich neues Auto , Möbel, Palmen usw kaufen zu können ) neuer Kredit : 55.000 Euro. Jetzt steht die Scheidung weil er die hälfte von den 55.000 Euro von mir haben möchte. Mit der Begründung, es waren mal gemeinsame Schulden. Ist das noch Normal? Kommt er damit durch?

Nein

wenn es gemeinsame Schulden waren, hättet ihr sie auch gemeinsam refinanzieren müssen wenn er auf eigene Faust Verträge abschließt hast Du daraus keine Schulden

Nein, das stimmt so leider nicht ganz

Es kommt auf die Kreditart an. Es gibt Kredite, die wie eine Art Ballon immer wieder neu ausgeschöpft werden können, bis zu einer gewissen, früher festgelegten, Obergrenze. Um den Kreditrahmen neu ausschöpfen zu können, bedarf es keiner neuen Unterschrift. Es haften alle Personen, die im Ursprungsvertrag mal unterschrieben haben. Das ist meiner Freundin passiert.

Ohne die Modalitäten des Kredites zu kennen, kann man hier keine genaue Aussage treffen.

1. und 2. Kind gleichgestellt?

Mein Mann hat eine Tochter aus vorheriger Beziehung 12 Jahre. Wir haben eine gemeinsame Tochter 5 Jahre. Nun gab es eine Neuberechnung, in der die 12 Jährige 334 € zugesprochen wurde und unsere gemeinsame im Haushalt lebende Tochter nur 112,50 € zur Verfügung stehen. Bei der letzten Berechnung vor ca. 3 Jahren wurde die Verteilermasse auf beiden Kinder aufgeteilt. Wurde dies geändert? Über eine Antwort würden wir uns sehr freuen. Vielen Dank im Voraus.

Die 1. Tochter bekommt 334 €

Die 1. Tochter bekommt 334 € da sie sich in der Altersklasse 12 bis 17 Jahre befindet und außer Haus lebt. Somit ist der Vater zur Zahlung des vollen Mindestunterhalts verpflichtet. Die 2. Tochter ist in der Altersklasse 0 bis 5 Jahre einzureihen, somit würden ihr 225 € zustehen. Da sie allerdings mit euch im gemeinsamen Haushalt lebt, seit ihr beide ihr gegenüber zu gleichen Teilen unterhaltspflichtig. Daraus ergibt sich dann eben der Unterhaltsbetrag von 112,50 € für die jüngere Tochter.

unterhalt

Hallo ich habe mal eine frage und zwar fange ich im September 2015 eine schulische Ausbildung zur Erzieherin an die dauert 5 Jahre ohne Gehalt bekomme vom jobcenter Unterstützung und bekomme Bafög jetzt meine frage mein Sohn wird am 2.8.2015 3 Jahre alt muss mein exfreund dann trotzdem noch Unterhalt für mich zahlen oder nur noch für unseren Sohn ? LG

Selbstbehalt ggü. volljährigen behinderten Kindern

Kennen Sie Rechtsprechung über die Höhe des Selbstbehalts eines Unterhaltspflichtigen gegenüber seinem 100 % schwer behinderten Kind? Die Mutter betreut das Kind rund um die Uhr und geht nicht arbeiten. Erfüllt sie ihre Unterhaltspflicht analog § 1606 Abs, 3 Satz 2 BGB durch die Pflege des Kindes?

Kindesunterhalt aus Überobligatorischem Einkommen

Hallo

Ich lasse den Uh für meinen 18Jährigen Sohn Neu berechnen. Zu meinem gut bezahlten Job habe ich einen Selbsständigen Nebenerwerb laufen. Wird dieser auch auf den Unterhalt für mein Sohn angerechnet oder nur ein Teil davon? Wie ist es mit Betriebsausgaben? Ich hab da mal was von "Überobligatische Einkünfte" gehört, was hats damit auf sich?

Meine Ehefrau hat dazu eine Eigentumswohnung im Ausland, kann die auch zur Unterhaltsberechnung herangezogen werden?

lg Fred

überobligatorisches Einkommen

Guten Tag,

bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten können. Wir geben zwar gelegentlich unsere Meinung zu allgemeinen Sachverhalten wieder, aber keine konkreten Empfehlungen.

eine sehr gute, ausführliche Erläuterung zur Grenze der Erwerbsobliegenheit und dem nicht anrechenbaren überobligatorischen Einkommen finden Sie bei Familienrecht-Allgaeu.de.

Berücksichtigt werden ggf. persönliche Einkünfte aus selbstständiger Arbeit, nicht die Gewinne oder gar Umsätze des Unternehmens.

Vermögen sowie Einkünfte des einen Ehepartners sind für die Unterhaltspflichten des anderen nicht direkt anzurechnen. Wenn dadurch natürlich dem zweiten Ehepartner Ansprüche wie etwa ein Taschengeldanspruch entstehen, sind diese u. U. wieder zu berücksichtigen.

Beste Grüße
akademie.de-Redaktion

Kindesunterhalt bei über 21 jährigem Kind

Hallo,
wer muss wie viel Kindesunterhalt fürs gemeinsame Kind zahlen?
Vater netto: 5500
Mutter netto: 1600
Eltern geschieden
Kind lebt bei Mutter, studiert, Kindergeld bis zum 25 Lebensjahr.

Minijob des 20jährigen behinderten Kindes

Die Mutter stellt jetzt die Unterhaltszahlungen ein, da mein/unser jetzt 20jähriger Sohn nach 5jähriger "Findungszeit" einen 450,-- Euro Minijob bei 7! Stunden Arbeit täglich (also unter 3 Euro Stundenlohn)gefunden hat.
Bisher musste sie zahlen, da Aufgrund von Nachweisen einer Behinderung auch weiterhin Kindergeld gezahlt wird.
Das Kindergeld bekomm ich weiterhin.
Darf sie die Zahlung einstellen?

Ab Neujahr dann ja Mindestlohn

Also wenn das Kind über 18 ist gilt ab Januar dann sowieso Mindestlohn mit Arbeitszeitnachweis auch bei Minijob und dann ist das vermutlich wieder vorbei?

Ob die Frau die Unterhaltszahlung einstellen darf hängt maßgeblich von der Höhe des Unterhaltsanspruchs ab und davon ob das Kind arbeiten könnte.

In jedem Fall mindert das selbstverdiente Geld den Unterhaltsanpruch gegen die Mutter sofern dieser noch immer gegeben ist. Aber ab 21 könnte je nach Behinderungsgrad ja auch der Sozialhilfeträger in der Pflicht sein!?

Mehr kann so allgemein niemand hier im Forum dazu sagen!

Kindesunterhalt

Eine gute Freundin hat ein Problem. Ihr knapp 15 jähriger Sohn ist zu seinem Vater gezogen. Dieser beansprucht jetzt Kindesunterhalt. Meine Freundin bekommt aber nur Erwerbsminderungsrente in Höhe von 875€. Jetzt meint ihre Anwältin, sie müsse 75€ an Unterhalt zahlen, da der pfändungsfreie Betrag in ihrem Fall nur bei 800€ liegt. Das wäre aber unter dem Sozialsatz. Ist das Rechtens?

Anmerkung 5)

hallo,

wie in Anmerkung 5) steht: "5. Der notwendige Eigenbedarf (Selbstbehalt)

- gegenüber minderjährigen unverheirateten Kindern [...] beträgt beim nicht erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen monatlich 800 EUR"

In Härtefällen kann der Selbstbehalt höher angesetzt werden. Das sollte Ihre Freundin mit ihrer Anwältin besprechen.

Beste Grüße
Ihre akademie.de-Redaktion

unterhalt /PFÄNDUNG

ich lebe mit drei kindern alleine...der vater bezahlt immer regelmäßig den mindestsatz von ca. 400 unterhalt. dazu bezahlt er klamotten,schulausflüge und sonstiges der kinder. die amtsinspektorin hat den vater auf 700 euro gesetzt.durch private ausgaben ,wie miete ,lebensunterhalt versicherungen, konnte der vater diesen betrag nicht bezahlen und hat dazu eine erklärung abgegeben. nun hat die inspektorin den lohn bis auf 900 euro gepfändet. von den 900 euro soll er den laufenden unterhalt von 700 euro weiter zahlen und sein leben bestreiten . zudem er andere zahlungen nicht tätigen kann macht er mehr schulden und der unterhalt kann auch nicht auf mein konto. ich lebe selbst vom amt. wie kann man so leben und was kann man dagegen tun?

Schuldnerberatung oder Anwalt

hallo,

der Vater Ihrer Kinder sollte umgehend eine Schuldnerberatung aufsuchen oder gleich - mit Beratungshilfeschein vom Amtgericht - zu einem Rechtsanwalt gehen, denn natürlich kann man bei einem auf 900 Euro gepfändeten Einkommen nicht mehr Unterhalt für drei Kinder leisten - falls ich die Situation richtig verstanden habe.

beste Grüße
Ihre akademie.de-Redaktion

Was nützen einem Freibeträge und Tabellen

Was nützen einem Freibeträge und Tabellen, wenn der Mindesfreibetrag willkürlich festgesetzt wird, zudem eine fikives nie nachweissbares oder erreichtes Einkommen zugrunde gelegt wird, weil die Gemeinden pleite sind.
Manrechnet vor was man verdienen müsste, setzt dieses an und schiebt direkt eine Pfändung nach, so ist gewährleistet, das der Unterhat immer als positivposten geführt werden kann ohne Rücksicht auf die tatsächliche Leistungsfähig.

Somit werde ich bis zumr Erwerbsfähigkeit meines Kindes ca. 60.000 Euro Schulden augfgebaut haben, die ich nie bis zu meiner Rente abbauen kann.
Ob die dann an mein Kind vererbt werden?

Was nutzen da Tabellen und Listen.....

Unterhaltzahlen,

Unterhalt zahlen, ein typisch deutsche und EU Gesetz,
in Deutschland wie Mann siehst ganz wenig Familie zusammen sind, weil. Deutschland bittet an die Frauen so viel Gelegenheit als Männer. Frauen bekommen jeder Monat schön unterhalt von eine Männer das die auch nicht mehr arbeiten gehen müssen.

Ein Mann muss arbeiten Kinder bezahlen, gerichtkosten bezahlen, Anwalt bezahlen, und eigene Leben unterhalt bezahlen, wenn man das Düsseldorfer Tabelle guck sieht man ganz genau wie in EU und Deutschland ein demokratisch Land ist als deutsche Bürgerschaft schäme mich davor aber so lange die Politiker auf solche Idee komme wird in Deutschland nicht mehr ein richtig Familie zusammen bleibt,

Habe schwerbehindertes Kind Downsyndrom, kommt im September in die Jurawerkstätte. Mein Ex will heute schon wissen was das Kind dort verdient, um keinen Kindesunterhalt mehr zahlen muss. Wieviel darf das Kind verdienen, das der Vater Kindesunterhalt weiter zahlen muss. Bekomme Betreuungsunterhalt als Aufstockung und arbeite nebenbei Geringfügig. Mehr geht nicht. Habe Existenzangst, da ich keinen Job mehr bekomme.
Wie soll das weitergehen. Mein Ex kauft Häuser zum vermieten. Und hat nie Geld zu zahlen.

Hallo, darf ich den Unterhalt kuerzen, wenn mein Sohn 3 Wochen Vollzeiturlaub mit mir hat??

Hallo
Ich habe Zwillinge 14 Jahre alt. Mein Tochter wohnt seit ca 2 Wochen bei ihrem Vater der bereits 5 Kinder gezeugt hat (mein Exmann hat sich nur tempurär um die beiden 14 Jährigen gekümmert!) Jetzt möchte er schnellst möglich das meine Tochter offiziell zu ihm zieht, mit allem drum und dran! Muß ich in Zukunft für meine Tochter Unterhalt zahlen? Ich habe ein Einkommen von 1945€ Plus Unterhalt 130€ und Kindergeld 384€ habe ich Gesammt ein Eikommen von 2459€ abzüglich in näherer Zukunft die hälfte des Kindergeldes und des Unterhaltes (würde sich wahrscheinlich aufheben) und meine Laufenden verpflichtungen bleiben mir im Monat ca 698€ Muß ich dann unterhalt an meinen Exmann entrichten? Mein jetziger Ehemann hat ca ein einkommen von ca. 800€ Zusammen haben wir umgerechnet 1498 ps Er hat aber auch laufende Kosten die beglichen werden müssen

Vater und Mutter waren nie verheiratet! Kind lebt bei berufstätiger Mutter und Vater (berufstätig) ist verheiratet mit 2 Kindern (2+7J.). Seine Frau geht halbtags arbeiten. Sein uneheliches Kind ist seit Februar 12 Jahre! Muß er jetzt den nächst höheren Betrag zahlen??? Kann es sein, dass er noch vom Amt angeschrieben wird und dass er dann nachzahlen muß? Oder muß seine Exfreundin zum Amt gehen und mehr Geld beantragen?
Gruß & Danke im voraus für eine Antwort

wie werden das 2+7 jährige Kind in Zahlung einbezogen

wie hoch ist der finanzielle Rahmen für die in jetziger Ehe gezeugten Kinder, es kann doch nicht sein, dass nur der Selbstbehalt vom Unterhaltspflichtigen berücksichtigt wird!das reicht doch nicht zum Leben für die Familie!?

ebenfalls Unterhaltsansprüche

Nein, natürlich haben die Kinder aus der neuen Beziehung ebenfalls einen Unterhaltsanspruch, der mitberücksichtigt werden muss. Einige weitere Informationen finden Sie im Beitrag Unterhaltsrecht praktisch erklärt.

Hallo, die "Düsseldorfer Tabelle" hat keine Gesetzeskraft, sondern dient den Familienrichtern bei Scheidung oder Trennung als Anhaltspunkt für die Festsetzung des zu zahlenden Unterhalts. Um die Unterhaltszahlungen zu ändern, müsste also erst der Unterhaltstitel geändert werden. Um die Höhe der Unterhaltszahlungen zu klären, wenden Sie sich am besten an einen im Familienrecht erfahrenen Anwalt oder an das Jugendamt.

Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Beitrag "Unterhaltsrecht praktisch erklärt":
http://www.akademie.de/direkt?pid=47854&tid=42287

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Redaktion von akademie.de

Mitglied werden, Vorteile nutzen!

  • Sie können alles lesen und herunterladen: Beiträge, PDF-Dateien und Zusatzdateien (Checklisten, Vorlagen, Musterbriefe, Excel-Rechner u.v.a.m.)
  • Unsere Autoren beantworten Ihre Fragen

Downloads zu diesem Beitrag

Newsletter abonnieren