Erfolgsblockaden lösen

5
(2)
Beitrag bewerten
Ersten Kommentar schreiben
Stand: 29. Oktober 2012

Den richtigen Coach finden

Wie Sie sehen, lassen sich viele Erfolgsblockaden erfolgreich bearbeiten und damit aus der Welt schaffen oder doch deutlich entkräften. Aber wenn die hier vorgestellten Techniken und Methoden bei Ihnen nicht wirken, sollten Sie tatsächlich überlegen, ob Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Denn die Außenperspektive eines erfahrenen Coachs kann sehr wertvoll sein, wenn Blockaden wirklich tief sitzen und Sie sich allein nicht auf die Spur kommen. Ein Coach kann Ihnen zudem dabei helfen, Ihren Fokus stärker auf Ihre Ressourcen zu richten als auf die tatsächlichen oder auch eingebildeten Mängel in Ihrem Leben. Er oder sie kann Sie so dabei unterstützen, Ihrem Leben neue Impulse zu geben, mehr Klarheit zu erlangen oder Ihre Ziele auch tatsächlich umzusetzen.

Wie aber finden Sie den richtigen Coach? Dafür gibt es einige Faustregeln:

  1. Fragen Sie im Freundes- oder Bekanntenkreis herum, wer vielleicht jemanden kennt. Heutzutage ist es ja zum Glück kein Stigma mehr, wenn man sich für seinen Erfolg coachen lässt, im Gegenteil. Und persönlichen Empfehlungen vertrauen wir bekanntlich mehr.

  2. Wenn Sie das nicht wollen oder auf diese Weise niemand finden, prüfen Sie Ihr eigenes Netzwerk. Vielleicht gibt es dort jemanden, der in Frage käme. Schließlich bleibt noch der Weg, im Netz gezielt zu recherchieren. Suchen Sie mit dem Stichwort, zu dem Sie Unterstützung suchen, also beispielsweise "Erfolgsblockade". Und dann prüfen Sie Ihre Ergebnisse.

  3. Vertrauen Sie beim Erstkontakt unbedingt Ihrem Bauchgefühl: Fühlen Sie sich wohl mit der Person? Haben Sie das Gefühl, ihr vertrauen zu können? Manchmal gibt uns schon der Blick auf die Website des Coachs eine Idee davon, ob er oder sie zu uns passen könnte. Wenn Sie merken, dass Sie sich irgendwie unbehaglich fühlen, lassen Sie es, egal wie gut die Referenzen vielleicht klingen. Sie sollten ein uneingeschränkt gutes Gefühl zu Ihrem Coach haben.

  4. Achten Sie darauf, wie der Coach sich selbst präsentiert. Wenn Sie die Texte und Bilder auf der Homepage ansprechen, ist das ein Indiz dafür, dass Sie vielleicht auf einer ähnlichen Wellenlänge unterwegs sind.

  5. Das professionelle Auftreten kann ebenfalls ein guter Hinweis sein. Dies zeigt sich zum Beispiel in der Qualität des Außenauftritts (Website, Visitenkarten etc.) sowie ggf. der Räumlichkeiten.

  6. Lebt der Coach von dem, was er tut? "Nebenberufliche" Kolleginnen und Kollegen haben oft einfach nicht so viel Erfahrung.

  7. Im Erstgespräch, das häufig, aber nicht immer, kostenfrei angeboten wird, checken Coach und Klient, ob sie zueinander passen. Stellen Sie also Ihrem zukünftigen Coach alle Fragen, die für Sie wichtig sind, um eine Entscheidung zu treffen und achten Sie nicht nur darauf, was er oder sie antwortet, sondern auch, wie das geschieht:

    • Hört der Coach Ihnen wirklich zu?

    • Stellt er Fragen, die Sie ins Nachdenken bringen?

    • Oder redet er mehr über sich und seine oder ihre Qualifikation?

    • Wie nehmen Sie seine oder ihre Körpersprache wahr?

  8. Häufig wird empfohlen, auf eine gute Ausbildung zu achten. Natürlich sollte Ihr Coach nachweisen können, dass er sich im Bereich Coaching fundiert fortgebildet hat, und ein paar Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Menschen sind hilfreich. Allerdings können Sie zumeist ohnehin nicht beurteilen, welche der zahllosen Coaching-Ausbildungen wirklich etwas taugt. Ich habe Kolleginnen und Kollegen kennen gelernt, die ausgezeichnet arbeiten, auch wenn Sie sich nicht mit einem Coaching-Zertifikat schmücken können. Leider gibt es auch den umgekehrten Fall. Lassen Sie sich also nicht zu sehr verunsichern. Trauen Sie Ihrem Bauchgefühl.

  9. Manche Themen kann man tatsächlich in sehr kurzer Zeit bearbeiten. Wenn der Coach Ihnen bereits im Erstgespräch eine "Zehnerkarte" verkaufen möchte, ist unter Umständen Vorsicht angebracht. Natürlich sind manchmal zehn und sogar mehr Sitzungen notwendig, aber das hängt sehr stark von Ihrem Thema ab und den Methoden, die Ihr Coach anwendet.

  10. Lassen Sie sich nicht dazu drängen, bereits im Erstgespräch eine Verpflichtung einzugehen. Nehmen Sie sich die Zeit, nochmals darüber zu schlafen. Ein guter Coach respektiert diesen Wunsch.

  11. Grundsätzlich gilt: Wenn Ihnen der Coach das Gefühl vermittelt, klein, dumm und hilfsbedürftig zu sein, sollten Sie sich schnell verabschieden. Gute Coachs stärken Sie, behandeln Sie wertschätzend und respektvoll und machen sich durch ihre Arbeit so schnell wie möglich überflüssig.

  12. Das Honorar ist nur zum Teil eine praktikable Messlatte. Coach-"Anfänger" tendieren dazu, eher niedrigere Honorare zu nehmen. Erfahrene Kolleginnen und Kollegen lassen sich Ihre Arbeit angemessen bezahlen. Sie arbeiten dafür meist auch wesentlich effizienter, so dass ein höheres Honorar unter Umständen trotzdem günstiger kommt.

Wenn Sie diese Hinweise beachten, finden Sie sicher jemand, der Sie bei Ihrer weiteren Entwicklung sinnvoll und zielführend unterstützen kann.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Erfolgsblockaden mit Hilfe dieses Artikels aufspüren und vielleicht sogar aushebeln konnten. Bleiben Sie dran, wenn es nicht sofort klappen sollte – manche Blockaden sind sehr hartnäckig. Sie haben es selbst in der Hand, erfolgreich gegen Ihre Blockaden anzugehen!

Mitglied werden, Vorteile nutzen!

  • Sie können alles lesen und herunterladen: Beiträge, PDF-Dateien und Zusatzdateien (Checklisten, Vorlagen, Musterbriefe, Excel-Rechner u.v.a.m.)
  • Unsere Autoren beantworten Ihre Fragen

Downloads zu diesem Beitrag

Über die Autorin:

bild117513

Heide Liebmann ist Expertin für Positionierungs-Coaching und Vordenkerin für authentisches Marketing. Mit ihrem Nasenfaktor-Konzept unterstützt sie Unternehmen und Freiberufler dabei, sich erfolgreic ...

Newsletter abonnieren