Ergebnisplanung: Gewinne und Verluste prognostizieren

Von: Michael Klein
Stand: 1. Januar 2011
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Ergebnisplan erstellen: So geht's

Das neutrale Ergebnis

Neben den betriebsbedingten Aufwendungen und Erträgen fallen in einem Unternehmen weitere Positionen wie z. B. betriebsfremde oder außerordentliche Aufwendungen und Erträge an. Diese müssen selbstverständlich auch im Rahmen der Ergebnisplanung berücksichtigt werden.

Wenn Sie sich an das neutrale Ergebnis begeben, haben Sie es so gut wie geschafft. Aber diesen Schritt müssen Sie noch durchführen. Neben den betriebsbedingten Aufwendungen und Erträgen fallen in einem Unternehmen u. U. nämlich auch folgende Positionen an:

  • betriebsfremde,

  • außerordentliche,

  • zeitraumfremde und

  • neutrale.

Aus der Differenz zwischen den neutralen Aufwendungen und Erträgen ergibt sich das neutrale Ergebnis.

Dabei handelt es sich zum Beispiel um Positionen wie:

  • betriebsfremde Aufwendungen, die nicht zur Erreichung des Betriebszwecks, sondern für Nebenzwecke getätigt werden,

  • Verluste aus Anlageverkäufen und/oder Beteiligungen,

  • Zinsaufwendungen,

  • Abfindungen,

  • Sonderabschreibungen,

  • Steuernachzahlungen.

Neutrale Erträge können beispielsweise durch folgende Posten entstehen:

  • Buchgewinne aus der Veräußerung von Anlagen,

  • Beteiligungen,

  • Wertpapiere,

  • Zins- und Mieterträge,

  • Steuererstattungen,

  • Auflösung von Wertberichtigungen.

Eine entsprechende Arbeitshilfe finden Sie in allen Planungstools in der Tabelle "neutrales Ergebnis". Dort müssen Sie die Informationen lediglich eintippen. Summen und Salden bildet Excel für Sie.

Auch das neutrale Ergebnis findet im Rahmen der Ergebnisplanung Berücksichtigung.

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