Existenzgründung mit einem Online-Shop

Von: Susanne Angeli
Stand: 22. März 2011
4.625
(8)
Anmelden um Kommentare zu schreiben

ePayment - Zahlungsverkehr

Zahlungsarten, Versandarten, Kosten und Implementierung

Ihr Kunde setzt beim Kauf über das Internet auf Bequemlichkeit und Sicherheit. Orientieren Sie sich für die Zahlungsart im Online-Handel auf die Wünsche Ihrer Kunden. In Deutschland hat sich das elektronische Lastschriftverfahren etabliert. Der Kreditkarteneinsatz löst jedoch bereits diese Zahlungsart langsam ab. Der Anteil der Kaufvorgänge mit ELV bei deutschen Käufern in deutschen Shops beträgt rund 31 %. Dagegen liegt die Kreditkarte als Zahlungsart in Gesamteuropa klar vorn. 16 Prozent machen insgesamt dagegen nur die Online-Überweisung und weitere Offline-Zahlarten, wie Rechnungskauf, Vorauskasse und Nachnahme aus. Diese Erkenntnisse stammen aus einer Marktanalyse von Pago, die über 20 Mio. Kaufvorgänge erfasst. Da die Gebühren der Zahlungsanbieter sehr oft schwanken, sollten Sie sich bei Interesse auf den jeweiligen Webseiten informieren.

Wichtigste Zahlungsarten für Ihren Shop

Grob kann man zwischen online-basierten und offline-basierten Bezahlsystemen unterscheiden. Während Ihr Kunde bei der Online-Bezahlung sofort mit der Bestellung bezahlt, ist die Offline-Bezahlung nach dem Kauf zu tätigen. Gerade für digitale Download-Güter, wie Musik, PDF-Dateien usw. hat sich das Micro-Payment etabliert. Somit wird der Bestell-, Liefer- und Zahlungsvorgang in einem Rutsch erledigt.

Mit Micro-Payment sind Zahlungen von Kleinstbeträgen unter fünf Euro gemeint. Ab etwa fünf bis zehn Euro beginnt der Bereich des Macro-Payment. Sie müssen einen Vertrag mit dem Anbieter schließen und Ihr Kunde muss sich ebenso als Kunde registrieren. Grundsätzlich wird hier eine Transaktionsgebühr pro Bestellung fällig.

Zahlungsanbieter

Firstgate AG - Click&Buy, ist das führende Micro-Zahlungssystem.

Paynova AB - virtuelle Geldbörse als Zahlungsmittel für kleine Beträge.

Bei Kreditkartenzahlung benötigen Sie erstens einen Payment-Dienstleister (Acquirer) und zweitens einen Akzeptanzvertrag mit einem Zahlungsanbieter. Für den technischen Ablauf der Zahlung ist der Dienstleister verantwortlich. Er verfügt über Schnittstellen zu den bekannten Kreditkarten, wie American Express, Diners Club, MasterCard und VisaCard. Dafür kassiert der Dienstleister entweder eine Monats-, Jahres- und/oder Transaktionsgebühren.

Als Zweites benötigen Sie einen Akzeptanzvertrag, den Sie mit einem Zahlungsanbieter vereinbaren, z. B. Lufthansa Acceptance. Diesen Anbieter finden Sie über den jeweiligen Payment-Dienstleister. Den Akzeptanzvertrag schließen Sie also nicht mit Visa/MasterCard selbst ab. Auch der Anbieter zieht pro Transaktion von Ihnen ein so genanntes Disagio (z. B. 5 % Abschlag) ein.

Beispiel:

Ihr Kunde bezahlt 100 Euro mit Kreditkarte, davon erhalten Sie von Ihrem Zahlungsanbieter 95 Euro überwiesen.

Buchungszeiten beachten

Jeder Anbieter hat eine andere Buchungszeit, bis er die Umsätze überweist. Bis die Zahlung auf Ihrem Konto eingeht, sind schon mal schnell sechs Wochen vorbei. In der Zwischenzeit ist die Ware beim Kunden und der Lieferant wurde bezahlt.

Payment-Dienstleister für Kreditkartenzahlungen:

Diese Seite ist für Mitglieder von akademie.de reserviert.

Möchten Sie die Mitgliedschaft 14 Tage kostenlos testen und den Beitrag komplett lesen?

Oder möchten Sie zunächst mehr über diesen Beitrag erfahren und die Leseproben sehen?

Ich bin bereits Mitglied
Jetzt Probemitglied werden
Ich kann in den 14 Tagen Probezeit formlos z.B. per E-Mail stornieren. Wenn ich das nicht tue, entscheide ich mich für ein