Farbgestaltung auf Webseiten

Grundlagen der Farbgestaltung im Web: Farben-froh statt schrecklich bunt

Von: Lorenz Hölscher
Stand: 14. Oktober 2011
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Über den Autor: Lorenz Hölscher

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Lorenz Hölscher ist freiberuflicher Dozent, Berater und Programmierer mit Schwerpunkt Anwendungs-Programmierung. Vorrangig widmet er sich Access, Word und Excel sowie begleitenden grafischen Arbeiten. Er legt viel Wert auf benutzerfreundliche Oberflächen und ordentliches Design in Optik und Programmierung. Zu Hilfe kommen ihm da seine langjährigen "branchenfremden" Erfahrungen als Architekt, Layouter und Designer.

Lorenz Hölscher bietet eigene Hilfeseiten an und hat bei Microsoft Press mehrere Bücher veröffentlicht zu Access 2007, Access 2007 VBA, Word 2007 VBA und Access 2010.

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"Das ist ja alles so schön bunt hier!" ist der erste Eindruck bei manchen Websites. Selbst die Tatsache, dass etwa 9 % aller Männer und 1 % aller Frauen rot-grün-blind sind, entschuldigt nicht rosa Schrift auf blauem Hintergrund. Bevor Sie nun lange grübeln müssen, welche Farben gut miteinander harmonieren, nutzen Sie einfach passende Farbpaletten.

Oft sind beim Erstellen einer Website schon eine oder zwei Farben vorgegeben, nämlich durch ein bereits vorhandenes Logo. Da ist es natürlich sinnvoll, diese Farben auch auf der Seite einzusetzen.

Blaue Schrift auf dunkelrotem Hintergrund ist auch schon vor dem Besuch der Weinstube nicht gut zu lesen.

Allerdings sollten Sie darauf achten, dass diese Farben auch geeignet sind. Dabei geht es nicht nur um die Farbharmonie, sondern auch um schlichte Lesbarkeit, wie das obige Beispiel zeigt.

Im folgenden Beispiel gab es offensichtlich sogar schon zwei Logos für den Ort und ein dortiges Zusatzangebot, deren Farben berücksichtigt werden sollten. Nun mag die Kombination dunkelblau/grün im kleinen Logo noch harmonisch wirken, aber mit Orange zusammen auf großen Flächen bestimmt nicht mehr.

Die Ferienzimmer sind hoffentlich nicht auch in hellblau, grün und orange eingerichtet.

Der Ferienort, in dem sich diese Pension befindet, hat daher sinnvollerweise die großen Hintergrundflächen mit einem Foto oder dunkelgrauen bzw. dunkelblauen Bereichen versehen. Dadurch ist dort der gesamte Farbeindruck lange nicht so grell:

Bei so drastischen Farben im Logo braucht es ruhigere Farben im Umfeld.

Selbst wenn das Logo keine Farben vorgibt, schützt das die Website-Besucher nicht immer vor grausigen Farbkombinationen, wie das nächste Beispiel von einem Partyhotel zeigt:

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