Die Google-AJAX-Feed-API
Wozu das Google-API?
Es ist zwar kein Hexenwerk, mittels DHTML und gegebenenfalls PHP die Inhalte von Feeds in seine Webseite zu integrieren. Auch unter Einsatz von AJAX, um die Daten ohne Neuladen der gesamten Webseite auszutauschen, wenn Bedarf besteht. Nur verfügt nicht jeder Webseitenersteller über das Knowhow oder die Zeit, um das von Hand zu erledigen.
Wenn Sie als Seiten-Ersteller oder Website-Betreiber trotzdem Feeds bereitstellen möchten, liefert Ihnen das neue Google API die Werkzeuge, um das mit sehr geringem Aufwand machen zu können.
Feeds werden mit Hilfe des Google-APIs mittels JavaScript-Aufrufen in Webseiten eingebunden. Google liefert dabei die Daten einer angegebenen Feeds-Quelle entweder im XML- oder JSON-Format, wobei sowohl RSS als auch Atom unterstützt werden.
Das JSON-Format bietet sich insofern an, als darüber eine einheitliche Behandlung der Feeddaten möglich ist - unabhängig vom verwendeten XML-Standard. Bei JSON werden sowohl Atom- als auch RSS-Attribute wie der Titel, die Beschreibung und die Zusammenfassung in einen Satz an gemeinsamen JSON-Properties gemappt, so dass der Zugriff vereinheitlicht ist. Reines XML bietet dagegen einen direkten Zugriff auf die Daten.
API-Schlüssel und Beispiel-Code erzeugen
Für die Nutzung des Google AJAX Feed APIs muss - wie bei allen Anwendungen eines Google Web API - ein Google-Konto vorhanden sein. Darüber wird ein so genannter API-Key erzeugt, der für den Einsatz des APIs benötigt wird. Der generierte Schlüssel ist an einen bestimmten URL gebunden. Bei Bedarf müssen Sie mehrere Schlüssel erstellen, wenn Sie auf mehreren URLs Feeds anbieten wollen.
Screenshot: Generieren des Schlüssels für einen spezifischen URL
Das Konto sowie den Schlüssel erhalten Sie zwar kostenlos, aber Sie sollten sich im Klaren darüber sein, dass sämtliche Daten der Feeds und des Nutzerverhaltens damit von Google gesammelt und verwertet werden!
Wenn Sie einen Schlüssel generiert haben, erhalten Sie ein Beispiellisting, das Sie im Grunde nur noch anpassen müssen. Der zentrale Part im Quellcode sieht so aus, wobei der Schlüssel im Original viel länger ist als hier angeben und durch den eigenen Schlüssel zu ersetzen ist:
