Schnelleinstieg in die ActionScript 3.0-Programmierung
Objekte: Eigenschaften und Methoden
Flash-Film "Eigenschaften" (Im PDF bitte diesen Direktlink aufrufen)
Vorbereitung
Nun werden Sie die Eigenschaften und Methoden von Objekten per AS3 steuern.
Speichern Sie die Datei unter einem neuen Namen ab und fügen Sie eine weitere Ebene auf der Hauptzeitleiste ein, in der Sie ein beliebiges Objekt anlegen. Ich habe hier eine Figur eingefügt. Vergeben Sie dem Objekt den Instanznamen "ziel_mc".
Instanznamen
Klappen Sie in der Aktionenbibliothek flash.display/MovieClip auf. Dort finden Sie die Ereignisse, Methoden und Eigenschaften von Movieclips.
MovieClip Eigenschaften
Beispiel:
Die Figur ist ein Objekt der Klasse "MovieClip".
Eigenschaft: Die Figur soll 25 Pixel hoch dargestellt werden.
Übersetzt in AS Code bedeutet das:
ziel_mc.height=25;
Sie können einer Instanz verschiedene Eigenschaften per ActionScript zuweisen, die beim Ausführen des Films entsprechend umgesetzt werden.
AS Code überschreibt immer die von Ihnen manuell angelegten Eigenschaften.
Zugriff auf die Eigenschaften erhalten Sie auch über die Punktsyntax und Code Hints, sofern Sie den Code zu Beginn entsprechend vorbereitet haben.
Eigenschaften für Movieclips
Schaltflächen Events
Schreiben Sie die EventListener für die restlichen Buttons. Denken Sie an die Pfadangabe menu_mc. vor den Schaltflächen!
Beachten Sie, dass Sie alle Schaltflächen Instanzen innerhalb von MC Menu zuvor auch eindeutig benannt haben - und der Einfachheit halber das _btn am Ende anhängen. Wenn angesprochene Ziele nicht vorhanden sind, gibt Flash eine Fehlermeldung aus.
menu_mc.position_btn.addEventListener(MouseEvent.CLICK, Position); menu_mc.rotation_btn.addEventListener(MouseEvent.CLICK, Drehung); menu_mc.skalierung_btn.addEventListener(MouseEvent.CLICK, Skalierung); menu_mc.sichtbarkeit_btn.addEventListener(MouseEvent.CLICK, Sichtbarkeit); menu_mc.reset_btn.addEventListener(MouseEvent.CLICK, reSET);
Clipeigenschaften steuern
Als nächstes müssen nun noch die einzelnen Funktionen definiert werden. Die Eigenschaften von Movieclips finden Sie, wie erwähnt, unter flash.display/MovieClips/Eigenschaften.
Klick auf Button "Position" soll bewirken, dass sich das Zielobjekt bewegt.
Also schreibe ich:
//Position
function Position(e:MouseEvent):void {
ziel_mc.x+=5;
}
Operatorenx und y sind Eigenschaften von MovieClips, die Sie zuweisen können. Die Werte stehen für die Pixel-Koordinaten auf der Bühne. Hier erreiche ich eine horizontale Verschiebung auf der x-Achse um jeweils 5 Pixel pro Klick. Dazu nutze ich den += Operator.
Unterstriche vor den Eigenschaften, wie sie noch in ActionScript 2 verwendet wurden, gibt es nicht mehr. Auch können wir hier nicht, wie in der vorigen Übung, e.currentTarget schreiben. Denn das Ereignisziel ist die Schaltfläche. Sie wollen aber ein anderes Objekt ansprechen.
Und weiter geht es mit der Funktion für die Drehung:
//Drehung
function Drehung(e:MouseEvent):void {
ziel_mc.rotation+=10;
}Die Eigenschaft rotation bedeutet Drehung und per += wird immer jeweils um 10 Grad im Uhrzeigersinn weiter gedreht pro Klick, während ein negativer Wert die entgegengesetzte Richtung bedeutet.
Den runden Transformationspunkt als Orientierungspunkt für Drehungen kennen Sie aus dem Beitrag "Schnell produktiv arbeiten mit Flash CS4". Da hier per AS gedreht wird, spielt dieser keine Rolle mehr. Die Drehung orientiert sich, wie alles, das per AS transformiert und bewegt wird, am Registrierungspunkt vom Objekt, den ich deshalb hier mittig im Symbol Figur positioniert habe.
Registrierungspunkt Mitte
Darunter schreibe ich nun die Funktion für die Skalierung:
//Skalierung
function Skalierung(e:MouseEvent):void {
ziel_mc.scaleX+=.1;
ziel_mc.scaleY+=0.1;
}Die Skalierung in der Breite (scaleX) und Höhe (scaleY) wird pro Klick um jeweils 10 % erhöht.
Prozentzahlen sind in AS3 zwischen 0 - 1 anzugeben.
Beispiel: 20 % sind mit 0.2 oder .2 anzugeben.
//Unsichtbarkeit
function Sichtbarkeit(e:MouseEvent):void {
ziel_mc.visible=false;
}Die Option
menu_mc.alpha=0;
würde das Objekt ebenfalls unsichtbar machen: Das Objekt wird transparent.
Experimentieren Sie mit verschiedenen Eigenschaften und Werten und testen Sie die Auswirkungen im Film! Schreiben Sie eine reSET-Funktion, die das Objekt wieder in den Ausgangszustand versetzt.
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